Wie sollte ich meine Festplatte am besten aufteilen?

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Die XP-Festplatte, die ich zurzeit nach und nach außer Betireb nehme, habe ich damals noch in drei Partitionen aufgeteilt. Davor hatte ich sogar vier.

Der Trend geht in die Richtung, Festplatten gar nicht mehr zu partitionieren, sondern komplett an einem Stück zu verwenden. Wenn man sich die innere Organisationsstruktur von Windows 7 ansieht, ist das leicht zu erkennen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass externe Festplatten längst nicht mehr das Dorado spezieller Nerds sind, Hausmeister Müller hat sich letzte Woche in einem großen Unterhaltungselektronikmarkt auch eine gekauft - sogar mit USB 3.0!

Da werden technikbegeisterte PC-Nutzer wie ich, schnell in die konservative Schmollecke gedrängt, denn ich plädiere bis auf Weiteres fürs Partitionieren, zumindest in zwei Bereiche.

Ich sehe nach wie vor den Vorteil, dass man damit bei allzu großen Problemen mit dem Betriebssystem, selbiges neu installieren kann und die auf der zweiten Partition gelagerten Daten trotzdem erhalten bleiben (immer unter der Voraussetzung, dass nicht ein partitionsübergreifender Schädling sein Werk ...)

Wenn jedoch jemand seine Festplatte an einem Stück einrichtet und nach erfolgter Konfiguration ein Abbild (Image), z. B. mit Acronis True Image erstellt und dieses dann im Betrieb aktuell hält, gehen mir aber auch langsam die Argumente gegen die "Am-Stück-Nutzung" der Festplatte aus, zumal ich für die letzte 1,5 Terabyte-Festplatte (die man ja hervorragend zum Sichern des Images benutzen kann) nur 65 Euro bezahlt habe.

Ich würde C: D: und E: als Festplatten machen!

C: sollte maximal 100 GB sein, für Windows 7 32 Bit reichen auch 50 GB! und D: und E: jeweils die Hälfte!

Große Programme und Spiele würde ich auf D: installieren, und Eigene Daten auf E:

Also ich würde eine reine Systemeinheit für Windows und installierte Programme erstellen, vielleicht so 150GB. Und dann in 300GB Stückelung den Rest partitionieren und Daten ablegen wie Musik filme usw. Meine vergleichsweise kleine 500GB Platte habe ich in 75GB für Windows und Programme und den Rest für sperrige Dateien wie Filme usw. geteilt.

Wildes partitionieren halte ich für völlig überflüssig. Was soll das bringen? Eine gepflegte Ordnerstruktur bietet doch alles, was eine Partitionierung an Ordnung auch bieten kann. Lediglich eine getrennte Systempartition halte ich für sinnvoll, da so das System leichter neu aufgesetzt werden kann, ohne immer von allen Dateien ein Backup anlegen zu müssen.

DH, das ist auch meinen Meinung, wenn man den PC alleine nutzt.

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Hat man nicht aus sonstigen organisatorischen Gründen die Notwendigkeit die Platte in mehrere, getrennte Teile aufzuteilen, sollte man eine Partition C: mit 100 bis 120 GB für das System und die zu installierende Programme anlegen (je nach dem wie viele Programme man installieren möchte und es sollen mindestens immer noch 1/3 der Partition frei bleiben). Den Rest einer 2 TB großen Platte kann man frei für die Daten verwenden. Jemand der viele Videos und Große Dateien verwalten möchte sollte max zwei zusätzliche Partitionen mit 900GB und 1 TB anlagen. Jemanden der sehr akribisch die Datenablage trennen will, z. B. mehrere Nutzer in der Familie kann so viele Partitionen anlagen, wie dazu notwendig sind. Noch etwas: Man erkennt sehr schnell, dass man, wenn man sehr viele Partitionen anlegt und viele Daten verwalten muss, die Partitionen schnell in der Größe verändern muss und das macht Stress. Meinen Erfahrung ist, dass man sonst sehr schön die Trennung der Daten mit einer guten Strukturierung der Dateiordner herstellen kann. Z. B. D:/Daten Maria/Korrespondenz/Briefe/2010 oder D:/Daten Maria/Bilder/Familie/Urlaub/2010 usw.

PS.: Ist dies eine externe Festplatte, würde ich diese nicht aufteilen! Ich hatte angenommen, dass dies die Hauptplatte vom PC ist.

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