Was versteht man unter einem Chip-Resetter für Druckerpatronen?

2 Antworten

Längere Links funktionieren hier scheinbar nicht - mach mal ein Leerzeichen nach http, vielleicht gehts dann.

Hersteller tun viel dafür, damit der Kunde möglichst oft sein Produkt kauft. Darum haben sich die Hersteller von Druckerpatronen etwas ganz besonderes einfallen lassen. Sie haben einen elektronischen Chip direkt in die Patrone eingebaut, der dem Drucker irgendwann mitteilt, dass die Patrone leer sei. Und das oft auch dann, wenn noch etwas drin sein sollte oder du sie wieder aufgefüllt hast - erkannt wird sie trotzdem, dank diesem Chip, als leer.

Der Hersteller möchte damit erreichen, dass du eine neue teure Patrone kaufst.

Aber es gibt nun eine Möglichkeit, diese Methode zu umgehen - den Chip-Resetter. Klappt alles wie gedacht, stellst du den Chip wieder auf null zurück, resettest ihn also. Damit kannst du auch den Rest in der Patrone verwenden und diese wieder auffüllen.

Also eine gute Sache - für die Umwelt und deinen Geldbeutel.

@critter

Chip-Resetter bekommst du da für verschiedene Patronenen, da musst du dir eben die Bezeichnung deiner Patrone bzw. deines Druckers ansehen und den richtigen auswählen.

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@critter

Sorry, oben falscher Link. Hier das Bild vom Chip-Resetter: http://www.bilder-hochladen.net/files/lkqe-8-c9f0.png Ich hoffe, hier ist es zu erkennen.

Danke erst einmal für deine Antwort!

Ich lasse die Patronen nicht an der Tintentankstelle aufladen oder mache es selbst, sondern kaufe die gefüllt bei gubidu. Drucken lässt sich damit immer nur sehr wenige Seiten, aber das war bei den Originalpatronen eigentlich auch nicht anders. Heißt das dann, dass die Patronen länger zu benutzen sind durch den Resetter?

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@critter
Heißt das dann, dass die Patronen länger zu benutzen sind durch den Resetter?

Ja genau das heißt das. Du umgehst somit den Trick der Hersteller.

Persönlich finde ich das von den Herstellern unverantwortlich. Da spricht alle Welt von Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung usw. und dann wird sowas gemacht. Naja, man findet wohl für alles irgendein Argument, so schwachsinnig es auch sein mag ;)

Ich selbst habe schon länger keinen Tintendrucker mehr sondern einen Laserdrucker, habe den aber auch schon mehrere Male nachgefüllt, ohne gleich die ganze Einheit auszutauschen.

Die Hersteller wollen den Kunden weiss machen, das dies und jenes nicht funktioniert - so lange, bis man es einfach mal ausprobiert und feststellt, es geht eben doch :)

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@Rallef758

Vielen lieben Dank für deine "Aufklärungsarbeit". :)

An einen Laserdrucker hatte ich auch schon gedacht. Allerdings drucke ich so wenig, dass sich diese Investition eigentlich nicht lohnt. Aber wenn mein derzeitiger Drucker mal den Geist aufgibt, dann gibt es einen Laserdrucker.

Nun gut, dann werde ich mir den Resetter mal mit bestellen. Denn die Seitenzahl ist wirklich sehr erbärmlich, die man nur ausdrucken kann.

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@critter

Was bei mir einer der Hauptgründe für den Wechsel zum Laser war, die Patronen trocknen nicht mehr ein und ich drucke sowiso überwiegend schwarz / weiss.

Ich kann den Drucker ein halbes Jahr nicht einmal verwenden und er druckt dann immer noch völlig problemlos. Meine alten Titentepatronen wären da wohl schon längst eingetrocknet und zerbröselt ^^

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Bei einigen Druckerpatronen werden die Füllstandsanzeige der Tinte in der Patrone über einen Chip gespeichert. Dieser kann dann der Drucker auslesen und so den Füllstand feststellen. Ist die Patrone voll und der Chip mit "leer" markert gibts ne Fehlermeldung. Der Chip Resetter stellt über einige fix Puntke am Chip eine art " Werkszustand" her auf dem Chip. so kann dann der Drucker die Daten auslesen und entsprechend die Informationen nutzen. Chip Resetter gibt es für fast jede Druckerpatrone die über einen Chip funktioniert bzw. einen Chip zum auslesen von informatione hat. Es ist einer von vielen Gründen warum ich den Tintenpissern (Drucker) den Rücken gekehrt hab und heute einen S/W Laserdrucker besitze. Da reicht eine Tonterfüllung für ca. 10.000 Seiten und kostet ca. 20 Euro. Allemal billiger als alle 200 Seiten sich ne neue Tintenpatrone zu kaufen für 3-5 Euro. .

Alle 200 Seiten? Ich würde sagen, alle 10-15 Seiten, dann "darf" ich wechseln. Und meistens stehen auf 1 Seite gerade mal 10 Zeilen drauf. :(

Danke sehr für die Erklärung! :) Ich glaube, über kurz oder lang werde ich mich dann doch für einen Laserdrucker entscheiden (mal Preise checken).

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@critter

Gebrauchte Laserdrucker mit 1 Jahr Gewährleistrung kriegt man ( je nach Modell) schon ab 50 euro auf Auktionsplattformen. Für den allgemeinen Gebrauch reicht ein Kyocera 3820N. Er kann über USB aber auch über Lan mit einem Netzwerk verbunden werden. so ist das Drucken Zentral an verschiedenen Stellen im Heimnetzwerk möglich. Mittlerweile hab ich mir schon den dritten davon ins Haus geholt. Der eine ist für mich direkt ,der andere Druckt 1 mal die woche das Protokoll für den Webserver aus ( ca. 300-500 Seiten am Stück) der dritte hängt an einem kleinen PC der als Faxserver dient und die Jornale ausuckt. .Natürlich alles untr Linux eingerichtet.

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