Was ist der Unterschied zwischen einer Schnellformatierung und einer normalen bei einer Festplatte?

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Beim Quickformat wird definitiv nur der Teil "file allocation table" gelöscht, also die Pointer-Tabellen zu den tatsächlichen Files. Diese bleiben unangetastet liegen und werden halt im Laufe der Zeit von anderen Daten überschrieben. Mit entsprechenden Tools ist es natürlich möglich, diese "toten" Dateien doch noch zu lesen (solange sie nicht überschrieben sind). Ein Voll-Format wird von den Betriebssystemen unterschiedlich behandelt. Bis und mit XP ist es so, dass zum Quickformat zusätzlich auch der Datenträgercheck durchgeführt wird und dabei z.B. fehlerhafte Sektoren isoliert werden, sodass du nachher eine minimal kleinere Platte zur Verfügung hast, diese aber trotzdem noch gut seine Dienste tun kann. Vista hingegen überschreibt dabei auch tatsächlich die ganze Platte mit Nullen, sodass nicht nur die Pointertabellen, sondern auch die Dateien selber gelöscht werden.

Alles klar, besten Dank für eure Antworten!

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So wie ich das mitbekommen habe, ist beim normalen Formatieren auch eine Check der Festplatte dabei. Darum dauerts acuh so lange.

Ich zitiere mal Microsoft:

"Wenn Sie sich dafür entscheiden, auf einem Datenträger eine normale Formatierung auszuführen, werden zunächst die Dateien von dem zu formatierenden Datenträger entfernt. Dann wird die Festplatte auf fehlerhafte Sektoren geprüft. Die Suche nach fehlerhaften Sektoren nimmt den Großteil der Zeit in Anspruch, die für die Formatierung eines Datenträgers benötigt wird.

Wenn Sie sich für die Schnellformatierung entscheiden, werden zwar die Dateien von der betreffenden Partition entfernt, die Suche nach fehlerhaften Sektoren unterbleibt jedoch. Sie sollten diese Option nur dann verwenden, wenn Ihre Festplatte zuvor bereits formatiert wurde und Sie sicher sind, dass die Festplatte nicht beschädigt ist."

Quelle: http://support.microsoft.com/kb/302686/de

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