Soll man die Festplatte bei Windows normal oder "quick" formatieren?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es darum geht, schnell eine formatierte Festplatte zur Hand zu haben (z. B. weil ein neues/anderes Betriebssystem darauf installiert werden soll), genügt eine Schnellformatierung.

Wozu man eine komplette Formatierung durchführen sollte, ist nicht leicht beantwortbar, da Microsoft seit Vista darunter etwas völlig anderes versteht als noch bei XP.

Seit Vista wird die Festplatte beim kompletten Formatieren nämlich auch vollständig gelöscht. Das bringt den Vorteil, dass zu jedem späteren Zeitpunkt evtl. auf der Platte vorhandene alte Datenreste nicht mehr ausgelesen werden können (zumindest für "normale" Menschen).

Wenn die Zeit vorhanden ist (und Rasierzeug etc. parat liegt ... ;-) ...), ist die komplette Formatierung stets zu präferieren.

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Das schnelle Formatieren ist nichts Anderes als alle Dateneinträge aus dem Datenverzeichnis zu löschen, auf der Platte sind die Daten aber noch vorhanden und können vom nächsten Betriebssystem oder Software einfach überschreiben werden. Eine vollständige Formatierung überschreibt die Festplatte mit neuen Sektoren und die Daten sind daher nicht mehr vorhanden – da nach dem Überschreiben eine Restmagnetisierung vorhanden bleibt, kann man dennoch mit speziellen Tools und Hardware solche Daten noch lesen, auf jeden Fall die Gehilfen des Staatsanwaltes. Sonst gilt alles, was smatbohn schon richtig geschrieben hat.

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Bei neuen Festplatte sollte man eigentlich normal formatieren , da dabei auch eine Datenträgerüberprüfung stattfindet und deshalb fehler auf der Platte gleich erkannt werden und die Festplatte umgetauscht werden kann. Allerdings dauert das sehr lange bei der Grösse der heutigen Festplatten. Bei Quickformat wird einfach nur die Filetabelle gelöscht.

Windows 10 bootet nur selten ?

Hallo zusammen!

ich habe das Notebook (Medion Akoya E7223T) einer Arbeitskollegin bekommen mit der Information, dass es nicht mehr läuft. Das Problem ist folgendes:

Im Normalfall, nach Einschalten des Notebooks, öffnet sich das BIOS-Menü. Unter Boot-Optionen findet man dann nur die Internetprotokolle IPv4 und IPv6, keinen Windows-Boots-Manager (also keine Festplatte).

Auffällig ist auch, dass die LED-Leuchte für die Festplatte nur kurz beim Starten aufleuchtet und danach nicht mehr. Dennoch taucht der Name der Festplatte im BIOS auf. Das Notebook hat zwei Steckplätze für Festplatten. Bei beiden das gleiche Problem (habs getestet).

Weiterhin habe ich den Arbeitsspeicher getestet und die Default Settings in den BIOS Einstellungen wiederhergestellt und die BIOS-Batterie einmal neu eingesetzt. Alles erfolgslos.

Meine Vermutung ist, dass die Festplatte keine Spannung bekommt, also ein Fehler im Netzteil oder im Mainboard.

Nun aber das komische: In seltenen Fällen nach Einschalten des Notebooks startet es Windows ganz normal und Windows läuft dann auch stabil ohne Abstürze oder ähnlichem. Es zeigt dann auch die Festplatte als Boot-Option im BIOS an.

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass ich nichtmal USB-Mäuse oder Tastaturen anschließen kann, denn dann kommt es immer zur Fehlermeldung bei Windows Update (Fehler 0x80070002).

Ich würde ja Windows gerne neu installieren, ist aber schwierig wenn keine Festplatte erkannt wird...

Hat jemand eine Idee oder Ratschläge, woran das liegen könnte? Windows NT? Fehlende oder fehlerhafte Treiber? Oder ist es doch ein Hardware-Fehler?

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