Soll man die Festplatte bei Windows normal oder "quick" formatieren?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es darum geht, schnell eine formatierte Festplatte zur Hand zu haben (z. B. weil ein neues/anderes Betriebssystem darauf installiert werden soll), genügt eine Schnellformatierung.

Wozu man eine komplette Formatierung durchführen sollte, ist nicht leicht beantwortbar, da Microsoft seit Vista darunter etwas völlig anderes versteht als noch bei XP.

Seit Vista wird die Festplatte beim kompletten Formatieren nämlich auch vollständig gelöscht. Das bringt den Vorteil, dass zu jedem späteren Zeitpunkt evtl. auf der Platte vorhandene alte Datenreste nicht mehr ausgelesen werden können (zumindest für "normale" Menschen).

Wenn die Zeit vorhanden ist (und Rasierzeug etc. parat liegt ... ;-) ...), ist die komplette Formatierung stets zu präferieren.

Das schnelle Formatieren ist nichts Anderes als alle Dateneinträge aus dem Datenverzeichnis zu löschen, auf der Platte sind die Daten aber noch vorhanden und können vom nächsten Betriebssystem oder Software einfach überschreiben werden. Eine vollständige Formatierung überschreibt die Festplatte mit neuen Sektoren und die Daten sind daher nicht mehr vorhanden – da nach dem Überschreiben eine Restmagnetisierung vorhanden bleibt, kann man dennoch mit speziellen Tools und Hardware solche Daten noch lesen, auf jeden Fall die Gehilfen des Staatsanwaltes. Sonst gilt alles, was smatbohn schon richtig geschrieben hat.

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Bei neuen Festplatte sollte man eigentlich normal formatieren , da dabei auch eine Datenträgerüberprüfung stattfindet und deshalb fehler auf der Platte gleich erkannt werden und die Festplatte umgetauscht werden kann. Allerdings dauert das sehr lange bei der Grösse der heutigen Festplatten. Bei Quickformat wird einfach nur die Filetabelle gelöscht.

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