Kritischer Fehler und Neustart

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Verdacht auf Schädlingsbefall liegt nahe.

Schon mehr als ein Mal habe ich hier versucht darzustellen, dass bei einem tatsächlichen Schädlingsbefall der installierte Virenscanner prinzipbedingt nichts melden kann, es sei denn, der Schädlingsprogrammierer war ein Vollpfosten.

Der installierte Virenscanner müsste dann nämlich alle installierten Programme der großen Softwareschmieden als Funde melden, denn diese tun nichts anderes als ein normaler Schädling auch. Sie übernehmen teilweise die Kontrolle über das System, telefonieren ständig nach Hause, legen geschützte und unsichtbare Bereiche auf dem System an und nehmen eigenmächtige Änderungen vor.

Wenn ein Schädling sauber ins System integriert wurde, kann man diesen nur mit einem extern laufenden Scanner entdecken (und auch dann nur "möglicherweise"). Hierfür wurden solche Tools wie "Knoppicillin" und "Desinfec't" schließlich gestrickt!

Die c't hat sich vor einiger Zeit mal ernsthaft mit konkreten Befallsszenarien beschäftigt, eigentlich sollte es eine kleine Reihe werden, die für meinen Geschmack viel zu schnell wieder eingestellt wurde.

Dort wurde zunächst versucht, vorhandene Schädlinge zu enttarnen und dann restlos zu beseitigen. Bei der Enttarnung ergab sich genau das Bild, das ich aus meiner eigenen Praxis kenne: So gut wie kein sauber integrierter Schädling wurde von einem installierten Virenscanner gefunden und bei der Beseitigung wurde es dann ganz verrückt! Zwar habe ich mit Begeisterung jeden Artikel zu Ende gelesen, aber im letzten Drittel wurde mir dann doch regelmäßig schwindlig, alleine um das Geschriebene nachzuvollziehen, bräuchte ich zwei Tage.

Mein Resümee damals: Lieber eine Neuinstallation incl. aller Nacharbeiten, die geht dreimal so schnell!

Die Virenscanner entdecken nicht installierte Schädlinge recht gut!

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