E-Mail Lesebestätigung: "Zukünftig nicht mehr fragen" gilt das nur für den Absender oder generell?

2 Antworten

Vorweg.

Es gibt keine "Lesebestätigung". Es gibt lediglich eine Eingangsbestätigung, denn nur der Eingang wird dokumentiert, nicht jedoch der Zeitpunkt, an dem die eMal gelesen wird.

Ich als Empfänger habe bei mir die Versendung dieser Bestätigung deaktiviert, denn den Absender geht es gar nichts an, ob und wann eine eMail bei mir ankommt oder gelesen wird.

Wenn der Absender von mir eine antwort auf seine eMail bekommt, weiß er zweifelsfrei, dass ich erstens seine eMail bekommen und zweitens, dass ich sie auch gelesen habe. Das reicht!

Auf der anderen Seite fordere ich eine solche Bestätigung auch niemals, da sie überflüssig ist.

"Zukünftig nicht mehr fragen" gilt generell, nicht nur für den einen Absender. Deshalb ist es ratsam, "zukünftig nicht mehr fragen" nicht zu aktivieren (durch Haken oder Punkt oder OK oder sonstwie, verrätst ja Dein E-Mail-Programm nicht). Beste Einstellung, falls sie Dein Programm ermöglicht (und das ist fast immer der Fall): "Immer fragen" oder in diesem Sinne. Dann kannst Du in jedem Einzelfall entscheiden.

Und falls Du mehrere E-Mail-Adressen besitzen solltest: Die Einstellung gilt stets nur für die eine E-Mail-Adresse. Du musst sie für jedes einzelne Konto gesondert vornehmen. Dabei kann sie von Konto zu Konto unterschiedlich sein.

Fälschung einer Mail?

Hallo, ich kenne mich zu wenig mit Computern aus. Aber ich habe ein ziemliches Problem.

Mir wird unterstellt, das ich einen PDF-Anhang in einer Mail gefälscht habe.

Dazu erklärte mir jemand folgendes:

mir ist aufgefallen, das die Mail am 17 und 18. April gesendet wurde. Die Anlage "Arbeitsvertrag" wurde aber am 20. April erstellt.

Wenn hier also ein Täuschungsversuch des Absenders geplant war, so kann das nur so geschehen:

Man muß das Datum des PC auf das Datum 20.April stellen, erstellt eine Datei und speichert diese. Danach stellt man wieder das Datum auf den betreffenden Tag ein.

Beim Empfänger erscheint dies dann so, als habe er die Datei nachträglich geändert und eingefügt.

Nachdem die Mail auch in Kopie (Cc:) an Ralf ging, geht er davon aus, das es zwei Mails gibt. Einmal die Richtige (also mit dem richtigen Vertrag) und eine gefälschte. Bei beiden Versionen müssen aber zwingend innerhalb der gleichen Minute das Feld "Senden" angeklickt werden, dabei darf der PC jedoch keine Internetverbindung haben. Der PC kann sie also nicht senden. Danach wird die richtige Version in einen anderen Ordner verschoben und nur die gefälschte versendet. Sowohl der Absender als auch der Cc-Empfänger löschen diese gefälschte Version. Die richtige wird anschließend als Anhang in einer anderen Mail an den Cc-Empfänger versendet. Er kann sie öffnen und als Eingang ablegen. Somit gibt es zwei Mails mit genau dem selben Datum und gleicher Uhrzeit, jedoch verschiedenem Inhalt.

Bei mir kam also eine andere Version an als bei Ralf und auf dem gesendeten PC ist auch die richtige Version als "Gesendet" gespeichert, wenn die gefälschte Version gelöscht wurde.

Nachdem Ralf sich gut mit PC auskennt, kann es durchaus so sein, das dies so gemacht wurde. Jedoch wurde die Mail von Horst abgeschickt, er müßte also informiert gewesen sein. Inwieweit dies nachweisbar ist, wage ich zu bezweifeln. Evtl. mag ein Hinweis auf die Fälschung dies sein, das sie zuerst "versehentlich" am Vortag an die falsche (meine) Mailadresse gesendet wurde, die dem Absender jedoch bekannt war.

Kann mir jemand dazu eine Aussage machen, inwieweit dies so richtig ist? Ich benötige die Antwort, da sich ein Rechtsstreit anbahnt, wo man mir "Betrug" vorwirft.

Eine Anwort bitte auch in Kopie an mich senden: ulli.barth@gmx.net

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