AMD Athlon 64 X2 6000+ Brisbane ist zu heiss

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Kühler müsste durch ein anderes Modell ersetzt werden das eine höhere Abwärme schafft. Auf meinem alten Pc ( AMD Athlon 64 X2 4000+ ,Sockel 939 auf Asrock Dual Sata 2 Board mit 4 GB Ram und HD 3850 AGP Grafikkarte ) hab ich einen Kühler sitzen aus der Alpenföhn Serie und Ich Takte schon mit über 2,6 Ghz anstelle 2,4 GHZ . Dafür sitzt der Kühler Brocken drauf. Selbst im Sommer bei 40° C im schatten wird Die CPU nicht wärmer als 45° . Und das im geschlossenen Gehäuse (Chieftec) mit einem Enermax 525 Watt NT drin

Mir sind beim Lesen deiner Frage sofort einige Dinge aufgefallen, die zumindest einer Klärung bedürfen.

Zuerst will ich ein immer wieder erkennbares Missverständnis ansprechen: Lüfter kühlen nicht! Das Missverständnis, dass sie es trotzdem tun, hängt damit zusammen, dass man den Luftzug eines Lüfters als kühl empfindet, wenn man ihn gegen sich selbst richtet. In Wirklichkeit wird lediglich die den Körper umgebende und durch den eigenen Körper erwärmte Luft weggeblasen und durch die bspw. 22 °C "warme" Raumluft getauscht. Bei höheren Temperaturen (im Sommer ...) kommt dann noch der Verdunstungseffekt hinzu, durch den dem Körper Energie entzogen wird.

Richtet man aber mal zur Verdeutlichung für sich selbst einen laufenden Lüfter gegen ein Thermometer, wird man schnell feststellen, dass die angezeigte Temperatur nicht um ein Grad fällt, denn: Lüfter kühlen nicht!

Aber man kann mit ihnen Wärme (besser: erwärmte Luft) abführen. Das funktioniert jedoch nur gerichtet/geleitet.

Mal ein in der Technik verbreitetes Kühlmodell: Angenommen in einem Kellerraum steht ein Aggregat, das gekühlt werden muss, dann kapselt der Techniker dieses gern und leitet durch den Raum zwischen Aggregat und Kapselung kühle (Außen)Luft. Dazu kann man einen Luftschlauch von außen zu diesem Raum zwischen Aggregat und Kapselung führen und einen weiteren von dort wieder nach draußen. Ein dicker Lüfter sorgt dafür, dass kühle Außenluft zum Aggregat geleitet und die durch das Aggregat erwärmte Luft nach außen abgeführt wird. Nimmt man nun die Kapselung ab, bricht dieses ganze, ausgeklügelte Kühlsystem in sich zusammen, befindet sich der verbaute Lüfter im Kellerraum, dreht der dort weiterhin lärmend aber sinnfrei vor sich hin - er wälzt lediglich die warme Kellerluft um.

Wenn man von einem PC eine Gehäusewand abnimmt, bricht eine idealerweise bestehende gerichtete Luftströmung ebenfalls zusammen, der dann nur durch normale Konvektion bestehende Abluftstrom erreicht nur wenige Prozent einer lüftergestützten Luftströmung. Noch einmal: Die Temperatur eines Bauteils kann bei Luftkühlung nur sinken, wenn die erwärmte Luft abgeführt wird. Weg muss sie, die warme Luft! Auch hundert sinnlos vor sich hin drehende Lüfter bringen keinen ausreichenden Effekt.

Ein Weg besteht z. B. darin, die CPU-Abwärme direkt nach außen zu führen. Leider ließen sich derartige Lösungen nur realisieren, wenn es festgelegte Positionen der CPU gäbe. Außerdem bräuchte man eine einheitliche Lüfter/Gehäuse-Architektur.

Wie so etwas im Eigenbau aussehen kann, habe ich z. B. in der Beantwortung zur Frage:

http://www.computerfrage.net/frage/guter-cpu-kuehler-fuer-max-40

bebildert.

Nun fällt man mit derartigen Lösungen - so gut sie sein mögen - im PISA-Zeitalter natürlich sofort aus dem Raster des noch Akzeptablen, aber auch ein nicht bastelverrückter Anwender kann, indem er klassische Regeln beachtet mit konventionellen Lösungen ein vernünftiges Kühlsystem betreiben, das ohne Weiteres in der Lage ist, selbst Bauteile mit über 200 Watt Verlustleistung zu kühlen.

Immer noch die einfachste aller Lösungen ist der gerichtete Luftstrom von vorne unten nach hinten oben. Dazu wird ein Lüfter ganz unten an der Gehäusefront angebracht, der kühle Außenluft in das Gehäuse hinein saugt (Strömungsrichtung also nach innen) und ganz oben an der Rückwand ein Lüfter, der die erwärmte Luft aus dem Gehäuse heraus bläst (Strömungsrichtung nach außen). Dadurch entsteht nun im Gehäuse ein gerichteter Luftstrom, der in Richtung der natürlichen Konvektion verläuft. Etwas schwierig ist es, die Grafikkarte nun in diesen Luftstrom zu bringen, aber bei der CPU ist das problemlos möglich. Wichtig ist dann eben nur, dass der CPU-Lüfter so angebracht wird, dass er sich organisch einfügt und nicht etwa den Luftstrom konterkariert. Und wichtig ist auch, dass das natürlich nur bei geschlossenem Gehäuse funktionieren kann!! Wer das nicht glaubt, schraubt ein derartiges Gehäuse mal auf und beachtet die Temperaturanzeige!!

Leider wurde erst bei neueren Gehäusekonzepten das Netzteil dorthin verbannt, wo es hingehört, nämlich nach ganz unten. Frühere Gehäusekonzepte benutzten es gleichsam als Abluftvorrichtung, was sich in zweierlei Hinsicht ungünstig auswirkt. Zum einen wird dann das Netzteil selbst mit der warmen Gehäuseinnenluft "gekühlt" und zum anderen müsste sein Lüfter dann erheblich schneller als nötig drehen.

Dein Prozessor lässt sich auf jeden Fall mit einem ARCTIC COOLING Freezer 64 PRO vernünftig kühlen - effektives Kühlluft- und Abluftmanagement vorausgesetzt!

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Vielen Dank für Deine Ausführliche und Hilfreiche Antwort vorallem die Mühe die Du Dir mit dem schreiben gemacht hast.Die Seitenwand war vorher dran montiert & die Gehäuselüfter waren wie oben beschrieben im Einsatz.Heute habe ich den 64 Pro Freezer gegen einen Zalman CNPS 7500Cu getauscht und die Temperatur liegt jetzt unter Vollast bei 51 Grad,bei geschlossenem Gehäuse und 56 Grad bei offenem Gehäuse.Es lag am Kühlkörper,der Zalman hat Kupferlamellen und der Pro Freezer Aluminiumlamellen.Kupfer leitet Wärme besser als Alu und das hat mir eine Differenz von 11 Grad gebracht.

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Northbridge ATI Radeon 2100 rev. 00 Southbridge AMD SB700 rev. 00 Memory Type DDR2 Memory Size 8 GBytes Channels Dual, (Unganged) Memory Frequency 402.8 MHz (1:2) CAS# latency (CL) 5.0 RAS# to CAS# delay (tRCD) 6 RAS# Precharge (tRP) 6 Cycle Time (tRAS) 18 Bank Cycle Time (tRC) 24 Command Rate (CR) 2T Uncore Frequency 2014.2 MHz

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