Grundsätzlich können "einschlagende" Blitze Computer in Elektroschrott verwandeln.

Abhilfe schaffen evtl. Blitzschutzsteckdosen, sicherer ist wahrscheinlich eine spezielle Versicherung (oder natürlich das Ausstecken ...).

Aber auch bei dieser Frage spielt die Wahrscheinlichkeit eine große Rolle. Warum schaue ich, wenn ich auf der Straße (respektive auf dem Bürgersteig) gehe nicht ständig nach oben, ob mir gleich ein Meteorit auf den Kopf fällt? Richtig! Die Wahrscheinlichkeit ist zu gering - obwohl ich mir durch das ständige Hochgucken im Fall der Fälle das Leben retten könnte, schaue ich lieber nach den Mädels. Ich kenne auch keine Sau, die schon einmal von einem Meteoriten erschlagen wurde.

Gut, Blitzeinschläge ins Hausstromnetz sind häufiger als Meteoriteneinschläge, jeder muss für sich entscheiden, außerdem spielt die Wohnsituation eine nicht unerhebliche Rolle. Ich als Großstadtneurotiker interessiere mich überhaupt nicht für Gewitter - sollen sich um sich selbst kümmern, hab genug mit mir zu tun, kann mich nicht um alles kümmern ... also ich ignoriere sie einfach. Als Bewohner des einzigen Hauses an einem Berghang sähe die Sache vermutlich anders aus.

Grundsätzlich gilt: Durch das Ausstecken der Geräte nimmst du dem Blitz jede Chance, aber auch jede!

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Bastlerlösung: Einfach den Lüfter an 5 bzw.12 Volt anhängen (z. B. bei der Stromversorgung der Festplatte - im Fall eines 5-Volt-Lüfters). Gehörschutzkapseln sind ja preisgünstig, aber ein Tipp denn doch noch: Schau dir einen möglichen Sitznachbar im Lesesaal genau an! Wirkt dieser kräftig und durchtrainiert, such dir einen anderen Sitzplatz!

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Mit großer Sicherheit sind deine Überlegungen richtig, jedoch ist "DMI Base Clock" keine allzu gebräuchliche Bezeichnung. Üblicherweise faseln BIOSe eher etwas von "FSB-Frequency" oder so.

Allerdings sind die BIOS-Bezeichnungen in etwa so einheitlich wie in Babylon gesprochene Sprachen.

Hier ein Vorschlag: Wenn du uns mitteilst, wie dein Mainboard genau heißt, können wir uns auf den Supportseiten des Herstellers das Handbuch ansehen (ja, ja, ich weiß, "richtige Männer lesen keine Handbücher").

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Motorradbatterie mit einem 18 V Akku und 3 Dioden laden...

Ich bin von gutefrage.net mal hierher gewandert: Mehr über mch findet man im Moment also nur hier: http://www.gutefrage.net/nutzer/multiwirth

Ich habe bei den gutenfragen nichts wirklich hilfreiches gefunden. Vieleicht kennt sich hier jemand aus. (Auf wenn´s um Rechner gehen soll)

Ich habe eine Motorradbatterie vorm Haus aus der Mülltonne genommen (Vor langer Zeit) Sie war vollgeladen und auch kein bischen kaputt. Ich habe damit längere Zeit einen kleinen Verstärker von alten "Trust" Pc-Boxen betrieben.

Alles aus dem Gehäuse raus außer der Verstärker.

Damit habe ich dann auch mit den kräftigen 3 Amperestunden und dem Verbrauch von 0,7 A ziemlich lange Musik hören können.

Zwei Blaupunkt GT Series Lautsprecher durften sich an den 5 Watt erfreuen.

Doch auch irgendwann geht auch der stärkste Akku nicht mehr und mann mus laden.

Daher ich vor ca. einem Jahr kein Ladegerät hatte, war es eben das Regal. Nun habe ich mir ein spezielles Dings ausgeliehen. Das ging erst gar nicht und später hat die "Voll" LED geblinkt. (Ich habe kurz den 18 V Akku des Akkubohrers benutzt)

Ich habe jetzt über Nacht die Batterie an ein umgebautes Universalnetzteil (Zwei Dioden rein um Stromrückfluss zu vermeiden) gehangen. Die Batterie hat jetzt ein wenig was drin, aber ist bei weitem nicht annähernd voll. Kann ich die jetzt bedenkenlos an einen 18 V Akku laden ?

Noch zum Ende: Warum ist eine (Mehrere)Tiefentladung eigentlich meistens der Tod für ein Blei-Säure Akku?

Nützliche Antworten sind wilkommen ;D

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Vergiss bitte ganz schnell die Antwort von Fugenfuzzi - wir hoffen hier alle, dass er irgendwann eine andere Bleibe findet.

Aber zu deinem Problem: Bleizellen können mit sehr großen Strömen geladen werden, in der Praxis führt das dann dazu, dass jedes Ladegerät - unabhängig von seiner Leerlaufspannung - spannungsmäßig "in die Knie geht" (der Innenwiderstand der Spannungsquelle begrenzt den Strom oder das Ladegerät brennt durch). Miss einfach mal die Spannung beim Laden, dann wirst du schnell feststellen, dass deine "18 Volt" nur eine theoretische Annahme sind.

Wichtig beim Ladevorgang ist, dass er beim Erreichen der Ladeschlussspannung beendet wird, da die Zellen sonst zu gasen beginnen (und der Akku somit Schaden nimmt - außerdem ist das entstehende Knallgas explosionsartig brennbar [was um Silvester rum für Lebensmüde ganz nett sein mag]). Diese Ladeschlussspannung wird üblicherweise bei 12-Volt-Akkus und Normalladung mit 14,4 Volt angegeben, streng genommen ist das aber nur ein Richtwert, im Einzelfall kann der Wert deutlich abweichen.

Deine Batterie hat vermutlich schon einen Standschaden. Wenn ein handelsübliches Ladegerät nicht mehr in der Lage ist, sie ordnungsgemäß zu laden, würde ich einen Neukauf empfehlen (die Dinger sind bei den Motorradzubehörhändlern recht billig zu haben). Eine Alternative wäre eine Blei-Gel-Batterie, wie man sie z. B. hier preiswert findet: http://www.pollin.de/shop/dt/Mjg5ODI3OTk-/Stromversorgung/Akkus/Blei_Akkus/Blei_Akkumulator_YUASA_NP7_12_12_V_7_Ah.html Allerdings sollte das Ladegerät dann über einen Speziallademodus für Gel-Akkus verfügen.

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Ich kenne und nutze den "CCleaner" und die TuneUp Utilities.

Der CCleaner ist ein reines Aufräumprogramm. So ein Programm kann nützlich sein, um z. B. Surfspuren auf dem Rechner zu beseitigen und unnötige Daten zu löschen. Außerdem kann man Programme im Systemstart deaktivieren (oder den Eintrag komplett entfernen).

Die TuneUp Utiliites versuchen darüberhinaus den Rechner zu "beschleunigen", beispielsweise kann man damit Programme temporär deaktivieren, sodass sie sofort zur Verfügung stehen, wenn sie benutzt werden sollen, ansonsten den Rechner aber nicht belasten. Weiterhin kann man damit gelöschte Dateien wiederherstellen, den Systemstart und das Herunterfahren optimieren (beschleunigen), vorkonfigurierte Profile wählen ("Economy"-, "Turbo"-Modus etc.) und vieles mehr.

Aber sind diese Programme auch empfehlenswert? Meiner Meinung nach ja! Sicher ist empfehlenswerter, ein System von vornherein so zu betreiben, dass es nicht an Performanz verliert, das scheint mir heutzutage bei einem Internetrechner, bei dem man nicht mehr sagen kann, wer eigentlich Herr über das System ist, nicht mehr möglich.

Und deshalb verfahre ich selbst so: Auf meinen Produktivsystemen (die nicht mit dem Internet verbunden sind - und auch in tausend Jahren nicht sein werden!) haben derartige Programme nichts zu suchen (gelegentlich setze ich mal den CCleaner in der portablen Version ein), auf den mit dem IN verbundenen Systemen benutze ich beide.

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Das englischsprachige Handbuch zu deinem Mainboard (http://download.gigabyte.eu/FileList/Manual/mb_maunal_ga-eg41mf-us2h_v1.1_e.pdf) kennt beim Einstellpunkt "On-Chip SATA Mode" in Abschnitt 2-7 (Integrated Peripherals) keinen AHCI-Modus!

Damit hast du die Arschkarte, es bleibt nur, die SSD im "normalen" "SATA-Modus" zu betreiben oder ein anderes Board anzuschaffen.

Dann hängt man am besten die SSD allein ans Mainboard (das Mechanikgrab trennt man ab), installiert Windows und hängt die mechanische Festplatte als Datenlager dazu (ein dort evtl. vorhandenes Betriebssystem sollte entfernt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass Windows einen Bootmanager errichtet).

Wenn man eine SSD "einfach so" in den Rechner schraubt, ist das etwa so, als würde man einen neuen, stärkeren Motor in den Kofferraum legen (und sich dann wundern, dass das Auto immer noch so lahm ist wie früher ...).

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Ja, früher benötigte man hierzu ein sogenanntes "Croos-over"-Kabel. Heute erkennen die beteiligten Rechner das in aller Regel auch, wenn man sie mit einem "normalen" Netzwerkkabel verbindet. Um auf die Daten des jeweils anderen Rechners zugreifen zu können, müssen die entsprechenden Bereiche auf der Festplatte freigegeben werden.

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Lass die Festplatte einfach an einem Ort mit Zimmertemperatur zwei, drei Stunden liegen, sodass evtl. entstehende Kondensflüssigkeit trocknen kann. Luftfeuchtigkeit kondensiert nun mal an den kalten Stellen und zu denen gehört deine Festplatte bis sie sich wieder an die Raumtemperatur angepasst hat ...

Aber zu viel Brimborium würde ich deswegen nicht veranstalten, schließlich sind Festplatten auch bei Arktisexpeditionen zugegen und müssen da auch durch ...

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Da wird dann wohl ein gut funktionierendes Tiefpassfilter in der Überspannungsschutzleiste verbaut sein, http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefpass

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Wie sphxx schon sinngemäß schrieb: Man müsste in die Zukunft blicken können!

Wie man in meinem Profil nachlesen kann, setzte ich - aus Gründen der Ausgewogenheit - bei der letzten Aufrüstung meines Linux-Internetrechners auf den damals aktuellen Sockel FM2. Meine damit verbundene Hoffnung, auf ein zukunftsträchtiges Pferd gesetzt zu haben, verdünnisierte sich seither zusehends, denn nach wie vor baut AMD seine schnellsten Prozessoren mit AM3+-Beinchen ....

Und bei dem Teil der Frage zum Bildmacher halte ich mich als Nichtgamer gleich ganz raus ...

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"Ich habe vor ein paar Wochen meinen PC aufgerüstet." Da stellt sich mir natürlich sofort die Frage: Hast du danach auch Windows neu installiert?

Während man das DVD-Laufwerk problemlos ohne Betriebssystemneuinstallation gegen ein Blu-ray-LW tauschen kann, sieht das bei Komponenten, die unmittelbar mit dem Bussystem und den Chipsätzen zu tun haben, grob anders aus. Da versucht Windows zwar, sich neu zu konfigurieren, in der Praxis gelingt das aber oft mehr schlecht als recht. Denn Windows hält sich für den Chef auf deinem Rechner und ein Chef passt sich nur höchst ungern anderen an. Vielmehr ist er gewohnt, dass man sich nach ihm richtet!

Natürlich kannst du - mit oder ohne Unterstützung durch ein Wundertool (Tunepowercleanerturbohastdunichtgesehen 2015) auch mal analysieren und verändern. Vielleicht bist du ja ein Glückskind, ich konnte während meiner vieljährigen Hochstaplerkarriere als "Computerfachmann" leider noch nie erleben, dass ein Wundertool aus einem vermurksten und lahmenden PC eine Rakete zauberte und selbst Hand anlegen ... oh weh ... da müsste man zuerst das Bootverhalten "tracen" (Microsoft bietet hierzu das kostenlose Kommandozeilentool "xbootmgr" an: http://www.computerfrage.net/frage/computer-friert-nach-jedem-start-kurz-ein-was-tun), dann mithilfe des Taskmanagers und des Ressourcenmonitors im laufenden Betrieb die Aktionen analysieren und stocherte trotzdem immer noch im Nebel. Seien wir mal ehrlich: Wenn der PC so richtig schön vermurkst ist, geht eine Neuinstallation des BS doch deutlich schneller als jede Analyse (was aber um Himmelswillen nicht bedeuten soll, dass ich von gründlichen Analysen abrate! Ganz im Gegenteil, ich rate nur von sinnloser Kaffeesatzleserei ab! Und zwar entschieden!).

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Acer Aspire x1700 friert ein

Hallo, ich habe schon seit längere Zeit ein Problem...Der Computer friert in unregelmäßigen Abständen ein.Ich habe schon ein paar Sachen ausprobiert und getestet: -OS (Windows 7) neu aufgesetzt -RAM und CPU getestet -Computerinnenraum gereinigt etc. -Malware entfernt -Festplatte defragmentiert Ich konnte einmal die Temperaturen mit Core Temp auslesen ,als der pc einfrierte... Core 0: 41°C Core 1: 37°C Langsam verzweifle ich...Egal ob ich spiele,Videos gucke oder surfe der Computer bleibt immer mal wieder stehen.Hier noch Informationen des Computers: Computer:

  Betriebssystem                                    Windows 7 Home Premium Home Edition

  DirectX                                           4.09.00.0904 (DirectX 9.0c)
  OS Service Pack                                   -

Motherboard:
  Anschlüsse (COM und LPT)                          Kommunikationsanschluss (COM1)
  Arbeitsspeicher                                   4096 MB
  BIOS Typ                                          Unbekannt
  CPU Typ                                           Intel Pentium III Xeon, 2500 MHz
  Motherboard Chipsatz                              Unbekannt
  Motherboard Name                                  Unbekannt

Anzeige:
  Grafikkarte                                       NVIDIA GeForce GT 220
  Grafikkarte                                       NVIDIA GeForce GT 220
  Monitor                                           PnP-Monitor (Standard) [NoDB]  (1908535010)
  Monitor                                           PnP-Monitor (Standard) [NoDB]

Multimedia:
  Soundkarte                                        Lautsprecher (USB Sound Device 
  Soundkarte                                        Realtek Digital Output (Realtek
  Soundkarte                                        Realtek Digital Output(Optical)
  Soundkarte                                        SAMSUNG-1 (NVIDIA High Definiti

Datenträger:
  Festplatte                                        Generic- SM/xD/SD/MMC/MS USB Device
  Festplatte                                        WDC WD10 EAVS-00D7B1 SCSI Disk Device  (931 GB)
  Festplatte                                        Generic- Compact Flash USB Device
  IDE Controller                                    NVIDIA nForce Serial ATA Controller
  IDE Controller                                    Standard-Zweikanal-PCI-IDE-Controller
  Optisches Laufwerk                                HL-DT-ST DVDRAM GH40F SCSI CdRom Device
  S.M.A.R.T. Festplatten-Status                     Unbekannt

Partitionen:
  C: (NTFS)                                         466359 MB (253900 MB frei)
  E: (NTFS)                                         468562 MB (325465 MB frei)
  Speicherkapazität                 

Habt ihr eine Idee wie ich das Problem lösen kann?Falls ihr noch Informationen braucht sagt einfach bescheid ;) mfg PasBert

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Mmmh, da bliebe ja noch die Temperatur des Grafikchips. Besitzt der Rechner zusätzlich eine Onboardgrafik? Stürzt er auch ab, wenn diese statt der Grafikkarte benutzt wird?

Wieder so ein Fall, wo mir die Finger kribbeln, die Ärmel möchte ich schon hochkrempeln - aber hier aus der Ferne? Sitzen alle Stecker bombig, und auch alle Komponenten richtig in ihren Slots? Wo soll man anfangen?

aluny hat ja schon - wie man es bei seinen Antworten erwartet - eine völlig richtige Vorgangsweise erläutert. Könnte man noch hinzufügen, dass ein Profi ohne Messgeräte zunächst eine Minimalkonfiguration ausprobieren würde (also nur Mainboard, ein Speicherriegel, CPU, Festplatte (am besten eine andere) und Netzteil - bei Mainboards ohne Onboardgrafik leider auch noch GraKa). Zickt die Kiste derart abgespeckt immer noch, ist eben eine dieser Komponenten hinüber (der Profi misst, der Laie tauscht aus ...). Anderenfalls werden die restlichen Teile sukzessive hinzugesteckt, schön brav immer nur eine(s), dann gründlich testen und das nächste ...

Völlig spekulativ (weil ohne jede Substanz), rein aus Daffke: Setze eine gut erhaltene "Turbo"-LED (aus 486er-PC) auf die Grafikkarte!

Oder doch lieber aufs Netzteil? ... Uuh, schwere Entscheidung ... Netzteil könnte ja auch sein ... oder doch lieber aufs Mainboard? ... Nein, hab mich entschieden, bleibe bei der GraKa! Also eine LED auf die Grafikkarte!

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Y-Kabel und Ähnliches geht nicht! Manche Controllerkarten besitzen aber Pfostenanschlüsse (und nicht nur USB-Buchsen auf'm Slotblech), ich besitze eine, bin daher furchtbar eingebildet, sind nämlich selten. Oder Adapterkabel von USB-Buchse auf Pfosten, also so etwas: http://shop.okluge.de/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/i/m/image_147368.jpg

Dann benötigst du aber eine freie USB-Buchse (oder zwei) oder aber du erwirbst eine "normale" USB-Controllerkarte (also ohne Pfosten) - Mann ist das aber auch kompliziert ...

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Wenn die Temperaturen stimmen (warum sollten die nicht stimmen? vielleicht deswegen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/IDF-Weshalb-viele-Systeminfo-Tools-falsche-CPU-Temperaturen-anzeigen-198568.html), musst du dir eine andere Erklärung für deine grauen Haare suchen!

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Gibt man den Begriff "Kühlluftstrom" (mit Anführungszeichen, damit wirklich nur nach diesem Wort gesucht wird) beim NSA-Zulieferbetrieb Google ein, findet die Suchmaschine ungefähr 58.100 Ergebnisse. Das mit den 5 Oiro wird somit nix!

Aber recht hat Dingo schon, ein richtig konzipiertes Kühlsystem wird durch das Öffnen des Gehäuses nicht besser, sondern schlechter! Warum?

Ich versuche immer, die Verdeutlichung mit einem im Keller montiertem Aggregat, das mit von außen zugeführter Frischluft gekühlt wird, heranzuziehen.

Also: Ein im Keller eines Hauses montiertes Aggregat muss gekühlt werden. Hierzu führt ein Luftschlauch vom kühlen Garten runter in den Keller. Das Aggregat wird ummantelt und die angesaugte Frischluft zwischen Ummantelung und Aggregat geleitet und dann über einen zweiten Luftschlauch wieder nach draußen, wo die erwärmte Luft an die Umwelt entlassen wird.

Was passiert nun in diesem Beispiel, wenn jemand die Ummantelung abmontiert? Ganz klar, das Aggregat wird nun nicht mehr von kühler Luft umströmt, denn bei fehlender Ummantelung wird ja keine kühle Luft mehr angesaugt und die warme nicht mehr abgeführt - vielmehr "steht" dann die Luft im Keller, das Aggregat wird immer wärmer, heißer, peng!

Wenn die Temperaturen eines PCs fallen, wenn man das Gehäuse offen betreibt, stimmt etwas mit dem Kühlkonzept dieses Rechners nicht. Denn beim klassischen Kühlkonzept gibt es einen gerichteten Luftstrom im Gehäuse, der abreißt, wenn man das Gehäuse öffnet und auch, wenn man unüberlegt zusätzliche Lüfter montiert, die schlimmstenfalls kontraproduktiv wirken.

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Regulär wären die von BMKaiser schon erwähnten (nachgefragten) Geräusche aus dem Systemlautsprecher, aber auch elektronische Teile können schwingen, pfeifen und anderweitig tönen. Insbesondere die tendenziell elektromechanischen wie z. B. Spulen usw.

Das rührt einfach daher, dass elektromagnetische Kräfte wirken (klebt man an eine Spule etwas Pappe und macht sie richtig beweglich, hat man einen Lautsprecher). Zwar versuchen die Bauteile- und die PC-Hersteller durch allerlei Maßnahmen ein Mitschwingen zu verhindern (Bauteilefixierung etc.), aber wie das so ist in der Technik: Gute Ergebnisse erfordern höheren Aufwand, mehr Aufwand bedeutet höhere Kosten und höhere Kosten bedeutet weniger Reibach!

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Zuallererst: Festplatte wieder aus dem externen Gehäuse ausbauen und direkt via SATA an ein Mainboard anschließen (Stromstecker nicht vergessen!). damit ist der USB-Controller als zusätzlich mögliche Fehlerquelle ausgeschlossen - sehr oft bringt das schon den Zugriff.

Ansonsten bleibt dir als Nichtprofi (ich gehe davon aus, dass ein Profi diese Frage hier nicht stellen würde) nur das, was du schon begonnen hast, nämlich möglichst viele Datenrettungstools durchzuprobieren. Ich weiß, die meisten sind leider kostenpflichtig, man kann aber oft mit den Testversionen eruieren, ob sie denn etwas finden würden - nur eben nicht wiederherstellen. Bei entsprechender Wichtigkeit der Daten würde sich der Kauf des richtigen Tools dann evtl. lohnen (evtl. findet sich ja jemand im Freundes-, Bekannten-, oder Kollegenkreis, der es besitzt und so freundlich ist ...).

Meine recht umfangreichen (aber unsortierten) Erfahrungen mit Datenrettungstools besagen leider, dass man kaum Vorhersagen machen kann - und zwar zu allen Bereichen. Weder darüber welches Tool in welcher Situation die besten Ergebnisse liefert, noch mit welcher Dauer man rechnen muss, noch welche Ergebnisse überhaupt zustande kommen etc. pp.

Professionelle Datenrettung ist teuer! Wenn dir die Daten wirklich gaaanz wichtig sind, bleibt zwar keine Alternative, aber ich würde sicherheitshalber etwas Riechsalz einstecken, damit man dich nach Nennung des Preises wieder auf die Beine bekommt ...

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Kommt schon drauf an, was genau man alles mit der CD/DVD machen will, aber die "Notfall-CDs/DVDs" Deutschlands "größter" Computerzeitschrift sind tatsächlich recht brauchbar gelungen - das muss man ihnen lassen. Erwähnenswert seien daneben noch Desinfec't von der c't, auch wenn es sich dabei "nur" um eine Schädlingsbekämpfungssammlung handelt (für andere Aufgaben am Rechner hält die c't andere Tools bereit, z. B. den "c't Helper"), die "Ultimate Boot CD (UBCD)", aber auch eine klassische "Windows Recovery CD" kann schon gute Dienste leisten und dann gibt es noch den Spezialfall für alle, die nicht analysieren, sondern gleich weiterarbeiten wollen: "Clonezilla" oder Acronis True Image und ein aktuelles Abbild.

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Lässt sich schlechter vorhersagen als das Sommerwetter 2014. Das ist abhängig von der (Lese)Geschwindigkeit des Sticks (die kann durchaus zwischen 5 und 200 MB/s betragen, je nach Modell), dem Füllgrad, der Art der Daten (zwei große ".iso"-Dateien sind wesentlich schneller gecheckt als 400 abgespeicherte Webseiten - trotz gleicher Datenmenge und davon, ob Windows glaubt, tatsächliche Fehler gefunden zu haben ...

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(Ungewöhnliche) Geräusche von Festplatten sind beunruhigend. Oft sind sie ein Vorzeichen bevorstehenden Festplattentods. Allerdings gibt es Festplatten, die seit Jahren die bunteste Geräuschkulisse veranstalten und trotzdem einfach nicht sterben wollen.

Festplatten kann man prüfen. In jeder modernen Festplatte befindet sich eine ständig mitprotokollierende Selbsttestfunktion namens "S. M. A. R. T:". Das Problem dabei: Die Werte sind ziemlich kryptisch und noch dazu nicht einheitlich. Zum Auslesen und Interpretieren kann man eines der unzähligen Freewareprogramme verwenden, z. B. "CrystalDiskInfo" (http://www.chip.de/downloads/CrystalDiskInfo_32778794.html). Aber eben weil die Werte von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell abweichen, kann das Ergebnis ungenau bis unbrauchbar ausfallen.

Die Werte mit dem Klassiker "smartmontools" auslesen und selbst interpretieren, wäre zwar zuverlässiger, allerdings muss man diese Fähigkeit erst erlernen. Die meisten Werte beginnen mit einem Anfangswert, beispielsweise 100 oder 256 oder ... und werden dann pro Ereignis heruntergezählt. Wenn also z. B. ein nicht korrigierbarer Lesefehler auftritt, kann es sein, dass der zuständige Skalenwert "Seek Error Rate" von 100 auf 99 gesetzt wird - das muss aber nicht sein, jeder Hersteller kocht da sein eigenes Süppchen.

Deshalb können auch die Herstellertools, die die Festplattenproduzenten kostenlos auf ihren Supportseiten zum Download anbieten, eine wichtige Beurteilungshilfe sein. Unbedingt nutzen!! ... Notfalls hier noch einmal nachfragen ... von welchem Hersteller stammt die Platte? WICHTIGE ANGABE!!

Ich persönlch halte es übrigens so, dass Festplatten, die ungewöhnliche Geräusche machen oder bei denen auch nur ein S.M.A.R.T.-Wert vom Ausgangswert abweicht, nur noch in Experimantalsystemen ("Spielwiesen") einsetze - in Produktivsystemen verwende ich nur hunderprozentig intakte HDDs.

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