Wie Festplatte für Linux formatieren?

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4 Antworten

"Ich nutze Linux Mint 16 bis 17.3 zum Surfen. Ein Bekannter formatiert mir die Festplatte mit Windoof 7"

Also er formatiert dir die Festplatte für eine Windows 7 Installation (nicht mit). Also ich verstehe nicht ganz, was du jetzt willst. Oben im Titel fragst du, wie man eine Festplatte für Linux formatiert und unten sagst du, du willst die Arbeit deines Freundes übernehmen, ständig dein verseuchtes Windows neu aufzusetzten und somit für Windows neu zuformatieren.

Also was jetzt, willst du wissen, wie man eine Festplatte für Windows formatiert oder für Linux ?

Und du nutzt also ein Linux, hast aber gleichzeitig noch Windows auf der selben Festplatte ? Verstehe ich das richtig ?

Zuerst müsste man mal klären, was bei dir wie eingerichtet ist. Entweder hast du die Frage einfach sehr unverständlich formuliert, oder du hast nicht so viel Erfahrung und es kommt daher. Wahrscheinlich das 2.

Also hast du eine Festplatte mit Linux und Windows oder hast du 2 Festplatten ?

Für was nutzt du denn noch Windows, wenn ich fragen darf ?

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Kommentar von AnnaRisma
14.03.2016, 13:21

Auch ich verstehe die Frage leider nicht, deswegen reicht es auch nicht für eine richtige Antwort ...

Hier einige Tatsachen:

Die Formatierung einer Festplatte dauert nur Sekunden, keine Stunden ... egal mit welchem Dateisystem.

Formatierung und Betriebssysteme haben nur bedingten Bezug zueinander, es gibt kein "Linux-Dateisystem", sondern verschiedene, die dafür benutzbar sind, man kann wählen, welches man zum Betrieb einer Linux-Distribution nimmt.

Eine Linux-Distribution benötigt keine vorherige HDD-Formatierung, die nimmt das Betriebssystem bei der Installation selbst (nebenbei und binnen einiger Sekunden) vor. Das gilt übrigens auch für Windows.

Wer durch sein Surfverhalten wirklich öfter von Spy-und Adwarebefall betroffen ist, sollte lieber ein vernünftiges Abbild/Image des Betriebssystems anfertigen. Dieses ist dann in kürzester Zeit zurückgespielt und vermeidet jeden Ärger mit Neuinstallationen.

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Wenn du Verschiedene Betriebsystem nutzt ,dann solltest du ein Dateiformat wählen was Linux am besten Bearbeiten kann. NTFS generell ist nicht die beste Lösung. Fat 32 scheidet aus weil das schon recht veraltet ist und mit diverse Plattengrößen Probleme  machen kann.

Es gibt auch für Windoof ein tool mit dem man Ext Formatierte Festplatten problemlos Lesen und Beschreiben kann unter Windows.

Das Formatieren an sich unter Linux bei einer  an USB angehängten Festplatte ist unter Linux nicht sonderlich schwer. Wenn man Grafische Tools unter Linux einsetzt wie z.B. Gparted ,ist so was auch für Laien kinderleicht das umzusetzten. 

Programme wie Gparted sind durchaus dafür geeignet Festplatten zu Partitionieren und zu formatieren. Man sollte aber sich dessen Bewusst sein das nur Root ( also der Admin selbst) sowas durchführen darf und kann . Natürlich kann ich das auch für den User verfügbar machen und Ihm diese rechte  erteilen aber das ist nicht im sinne der Sicherheitspolitik von Linux administrative aufgaben an einen User zu übergeben.

Daher trennt Linux strikt User von Root (Admin) . Als Anwender kann man Vorrübergehend dann auch mittels sudo oder einfach nur su sich erhöhte Benutzerrechte  aneignen womit man Admin Ähnliche aufgaben erledigen kann .dies ist auch im sinne von Linux auch gewollt. will man das nicht sperrt man einfach für den Anwender die Funktion sudo oder su und schon kehrt ruhe ein. Windows hat leider den Nachteil das es die Anwender nicht strikt vom Admin trennt. In der Standard Installation von Windoof hat bereits der Standart User erhöhte Rechte.

Wenn man also das nicht will ist man gezwungen einen neuen Benutzer anzulegen und den zu definieren was er soll und kann. Unter Linux kann man das schon von vornherein festlegen und auch definieren bevor Überhaupt ein Byte auf die Festplatte geschrieben wird. Das nur mal so am Rande.

Der Vorteil liegt mitunter in  der Effizienz von Linux selbst. Wenn man ein Linux installiert mit bereits vorhandenen Grafischer Oberfläche so wird man auch sehen das Linux viel an Ressourcen Verbraucht. Es gibt  Ressourcensparende Oberflächen wie Fluxbox ,LXDE oder XFCE (Beispiele) aber auch Ressourcenfressende wie KDE oder Gnome. Ein Puristisches reines einfaches Linux auf einem Pc System ist so effektiv das keine Windows Version mithalten  kann .selbst eine Ur alt Windows Installation (Windows 3.11) verbraucht mehr. Der Ressourcenverbrauch und die Effizienz richtet sich nach dem Anwender was er haben will und was er machen möchte. Das ist mitunter auch die Flexibilität unter Linux da man genau vorschreiben kann was man will und was nicht. Unter Windows ist das de facto nicht möglich da immer viele Komponenten dazu installiert werden auf denen man selbst bei der Grundinstallation keinen Einfluss hat wenn man einige Einschränkungen In kauf nimmt und auch hier weiß was man tut würde selbst heute noch ein einfaches Linux auf eine 3,5 Zoll Diskette passen und man könnte damit sogar noch ins Internet gehen und sich (Text basierend) Webseiten ansehen) . Ein ein Disketten Linux (Hal 91 oder Hal 97)  wurde früher oft eingesetzt um sich Firewalls auf einem kleinen Pc  einzurichten um sich vor Attacken aus dem Internet zu schützen. heute sind die Firewalls deutlich ausgereifter und Effektiver als damals :-) .

Aber auch hier zeigt es was mit Linux möglich ist.

Aber ich schweife hier zu sehr vom Thema ab. Also zurück zum eigentlichen Problem. 

Wenn man "Gnome Part Manager" nutzt sollte man dies als Administrator tun NICHT als Anwender. Der Anwender selbst darf so was nicht machen also muss er sich für diese Arbeit die erhöhten Rechte Beschaffen und das Tool damit starten. als anwender kann er das tool sehr wohl starten bekommt aber die Meldung das er dann nicht die rechte hat sowas zu tun :-)

Auch eine art von Sicherheit seitens Linux.

Falls ein Dateiformat nicht vorhanden ist oder fehlt ,lassen sich diese auch über Terminal komfortabel mittels ein paar Zeichen tippen erledigen. Auch hier sollte man wissen mit welcher Linux Distribution man arbeitet. Es  Mehre Varianten aber die 2 bekanntesten sind Deb (Debian) und Rpm ( Red Hat Packet) . Zu der Gruppe von Rpm ,gehören z.B. Red Hat selbst , Cent OS ,teilweise Suse (wegen der Pakete) .Bei Debian sind unter anderem Ubuntu,Xubuntu, Debian selbst aber auch Linux Mint .Unter Rpm sind die Installer  Rpm bzw. der Packet Manager Yum (unter Suse ists das zypper bzw. davor war es yast gewesenist heute noch teilweise aktuell) . Bei Debian ist es dpkg dazu der Paketmanager apt-get. Die Grafischen Installer dazu gibt es unter Debian Synaptic und bei Suse gibt es ebenfalls mit Yast was dazu.

Ubuntu selbst versucht sich in letzter Zeit von der Debian schiene zu trennen und versucht selbst mit eigenen Projekten sich Auszugrenzen was aber auch hier mehr Nachteile als Vorteile bietet. Nach wie vor lassen sich mit apt-get Pakete Installieren bei dpkg gibts schon die ersten Anzeichen von Problemen. 

Falls noch fragen offen sind ,melde dich.

Ich beiße nicht und mehr als Nein kann ich auch nicht schreiben.

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du bringst hier einiges durcheinander. Offensichtlich hast du
formatieren und installieren verwechselt. Beim Installieren wird normalerweise auch eine Festplatte völlig neu eingerichtet. Den Begriff formatieren habe ich im letzten Satz absichtlich nicht verwendet, weil Festplatten partitioniert werden und die dabei angelegten Partitionen werden formatiert.
(Selbst wenn eine Partition den gesamten Platz der Festplatte einnimmt)

Wenn dein Bekannter deine Linux-Partitionen mittels Windows formatiert, dann ist Linux weg. Vielleicht meinst du aber auch eine externe Festplatte.

Wenn da ein Microsoft-File-System ( das sind Formate wie NTFS oder FAT )  angelegt wurde, dann laufen ist es problematisch, dort Linux-Programme zu speichern, also auch keine Spyware .
Woher hast du die Erkenntnis, dass sich darauf für Linux solche Schadsoftware befinden könnte?

Ich denke, du verwendest einfach Ratschläge, die Windows galten, jetzt auch für Linux.

Zu deiner Frage ( unter Weglassung aller Unstimmigkeiten) :

Mit Linux kannst du mit dem Programm

fdisk  eine Festplatte partitionieren ( alte löschen, neue anlegen).

mit

mkfs (make filesystem)  formatiert man die angelegten Partitionen.

Wenn es sich wirklich um eine externe Platte handelt, dann bestimme die Geräte-Datei (das ist wichtig, um nicht versehentlich eine andere Platte zu erwischen).

ziehe den USB-Stecker von der externen Platte.
Der Befehl

cat /proc/partitions 

zeigt eine Liste vorhandener Festplatten und deren Partitionen.

Stecke den  USB-Stecker wieder rein und lass

cat /proc/partitions 

noch mal laufen. Da werden vielleicht  2 neue Zeile erscheinen

... sdb
---sdb1

Benutze diese neuen Einträge mit einer Ziffer ( sdb1 ) zum Formatieren:

mkfs.ext4 /dev/sdb1

Sollten mehrere Partitionen auf der Platte sein, dann wird es auch noch
sdb2 , sdb3 ...  usw. geben.

Das Anlegen eines Filesystems dauert bei großen USB-Platten durchaus einige Minuten. Das ist aber nicht zu vergleichen mit Windows.

Bedenke aber auch: Wenn dein Bekannter kein Linux hat, dann wird er keine Dateien von deiner USB-Festpatte lesen können.

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Wenn man eine Festplatte formatiert kann und darf sie nicht im Dateisystem von Linux eingehängt sein

Daher die man Pages von mount sich durchlesen im Terminal.

Wenn man formatiert sollte man die Festplatte aushängen mit umount und erst danach in das gewünschte dateiformat formatieren.

Dazu muss man im terminal z.B. als root angemeldet sein und kann z.B mit dem Befehl mkfs.ext4 /dev/sdx die gewünschte Festplatte formatieren. Mit diesem Befehl Formatiert man die Festplatte mit dem Dateisystem ext4.  wobei /dev/sdx die Festplatte ist die man formatieren möchte. Wer dies nicht weis welche das ist kann mit

fdisk -l

Sich die erkannten Festplatten anzeigen lassen.

Wem das aber alles zuviel ist kann sich mit dem grafischen tool Gparted unter Linux behelfen.Sollte es nicht installiert sein kann man das über seine Paketquellen mühelos nachinstallieren. 

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