Polizei Verschlüsselung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sie wird sich die Mühe des Versuchs gar nicht machen. Sie wird Dir das Passwort abverlangen und rechtlich bist Du dann zur Nennung verpflichtet. Weigerst Du Dich beharrlich oder mit Erklärungen wie "hab ich vergessen", wird Dir das nachteilig ausgelegt, nach dem Motto, dem sich auch die Richter anschließen: wenn er/sie sich damit entlasten könnte, würde er/sie es tun. Also muss der Inhalt der Dateien belastend sein. Du hast es da immerhin mit der Macht des Staates zu tun. Und die lässt man Dich spüren.

Nutzt also nicht zum Schutz vor staatlichen Ermittlungsorganen. Auch nicht vor der Neugier der Mafia. Die macht Dir ein Angebot, das Du nicht ablehnen kannst. ;) Hier nicht viel anders!

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Ähm...wir sind hier nicht in England,wo es ein Gesetz gibt,welches einen zur Herausgabe des Passwortes zwingt. Das nennt sich Regulation of Investigatory Powers Act (RIPA). In D gilt (noch) die Unschuldsvermutung,d.h. wenn die Cops irgendwelche Beweise gegen den Beschuldigten haben wollen,müssen sie die schon selbst finden,niemand muss sich selbst belasten.

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@Werniman

@Werniman: Du schilderst geschriebene Rechtsprinzipien, die nur ein Gerüst darstellen, und gehst davon aus, dass staatliche Ermittler und Richter diese Prizipien immer im Interesse eines Verdächtigen auslegen. Sehr nobel. Ich habe in meiner Antwort die gängige Praxis geschildert, die immer gerechtfertigt wird mit den "Besonderheiten des Einzelfalles" und der gesetzlich verankerten "richterlichen Überzeugung". Wenig nobel aber Realität.

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Winrar verwendet eine AES-Verschlüsselung mit einem 128bit-Schlüssel, Truecrypt eine mit 256bit-Schlüssel. Beide sind bislang ungeknackt. Einzige Möglichkeit,sowas zu entschlüsseln sind Wörterbuch- oder Brute Force-Attacken. Heißt im Grunde: Man hofft,daß der Erzeuger der Datei ein normales Wort als Passwort genutzt hat und probiert daher einfach alle Einträge eines Wörterbuches durch. Oder alternativ: Ein Programm probiert einfach, alle möglichen Zeichenkombinationen durch. Allein im gängigen ASCII-Zeichensatz gibts schon 128 Zeichen. Das klingt nicht sonderlich viel,aber man muss ja die Anzahl der Stellen des Passwortes bedenken. Ein einstelliges "Passwort" hätte folglich 128 verschiedene Möglichkeiten, ein 2stelliges schon 268435456 (2^128). Einfach die Zahl der Stellen des Passwortes ^ Zahl der möglichen Zeichen. Ein 32stelliges Passwort mit jeweils 128 zur Verfügung stehenden Zeichen hätte demnach eine mögliche Variationenzahl,die 192 Stellen lang ist. Mitte letzten Jahres musste sogar das FBI in einem Fall aufgeben,in dem ein brasilianischer Banker etliche Millionen unterschlagen hatte. Nach über einem Jahr hatten die Rechner des FBI die Verschlüsselung via Truecrypt noch nicht geknackt. Fazit: Theoretisch könnten die Behörden so ein Passwort knacken (obwohl es genaugenommen nicht viel mehr als ein Erraten ist). In der Praxis scheitert das aber immer an der zur Verfügung stehenden Rechenpower. Vorraussetzung ist natürlich,man hat auch ein entsprechend langes und kompliziertes Passwort benutzt.

Also WinRar kann sogar ich knacken, aber wie es mit TrueCrypt aus sieht weiß ich nicht, soll aber ziemlich gut sein. Da werden die ne lange zeit zu grübeln haben.

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Win RAR 3. ??? mit AES verschlüsselung :D willst 32 zeichen bruten ? Oder giebts da noch andere möglichkeiten ?

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@StylaNik

Also ich dachte da an Brute & Force, es dauert zwar ein paar Tage oder Wochen, aber irgend wann ist es raus.

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@sdeluxe64

Alles eine Frage der Schlüsselstärke und der zum Knacken zur Verfügung stehenden Rechenpower. Wieviele Möglichkeiten es gibt, kann man sich relativ leicht selber ausrechnen: Ein Passwort,das nur aus Kleinbuchstaben besteht (=26Buchstaben) und 32 Stellen hat, hat folglich 26^32 mögliche Variationen. Gemischte Klein- und Großbuchstaben ergeben schon 52^32 Variationen. Passwörter mit Zahlen und Sonderzeichen entsprechend mehr.

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@Werniman

Ja aber wenn jmnd sowas brutet weiß er ja nicht ob es nur kleinegescriebn ist deshalb muss er ja einen komplett durchlauf machen ? Dachte das dauert meherere JAhre !

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Welche Software kann Ordner auf Aktualisierungen abgleichen, verschlüsseln und synchronisieren?

Hallo zusammen,

ich habe zwei Laptops Lap_A und Lap_B, die beide einen Desktop-Ordner "Archiv" mit Unterordnern und Dateien beliebigen Typs besitzen.

Dieser Ordner "Archiv" soll bei Änderungen auf Lap_A oder Lap_B automatisch synchronisiert werden. Als Online-Schnittstelle verwende ich Microsoft OneDrive (Windows 10 Home x64).

Was ich nun suche, ist eine Software, die: 1. den OneDrive-Ordner mit dem Ordner "Archiv" detailgenau vergleicht und erkennt, in welchem Ordner Neuerungen (neue Dateien/Unterordner, Datei-/Unterordner-Aktualisierungen) vorhanden sind 2. evtl. gefundene Änderungen übernimmt (also entweder von "Archiv" zu OneDrive oder umgekehrt)

An sich ist das ja keine große Sache, ein gutes Synchronisierungsprogramm sollte genau diese Zwecke erfüllen. Allerdings möchte ich das Ganze mit Verschlüsselung im OneDrive-Ordner. Folglich muss die Software zusätzlich: 1. eine effektive (min. 256bit) Verschlüsselung/Entschlüsselung bieten können 2. beim Ordner-Vergleich den Zustand der Verschlüsselung im OneDrive- sowie den Zustand der Entschlüsselung im "Archiv"-Ordner berücksichtigen, ohne jede Datei als "unterschiedlich" zu erkennen, nur weil sie ver- oder entschlüsselt ist. 3. Beim Synchronisierungsvorgang logischerweise beim Aktualisieren des OneDrive-Ordners verschlüsseln und beim Aktualisieren des "Archiv"-Ordners entschlüsseln.

Kurzum: Ein Programm, dass m.E. für sichere und aufwandsarme Verwendung einer Cloud unerlässlich ist.

Kennt jemand von Euch ein Programm, das diese Zwecke ausnahmslos erfüllt? Es muss auch nicht unbedingt kostenlos sein, allerdings wäre ich über Erfahrungsberichte sehr froh.

Beste Grüße K.B.

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Gesucht: Online Gruppenkommunikation und -planungstool

Hallo.

Viele kennen das vielleicht. Facebook ist super um gemeinsam Dinge zu beschließen, besprechen, zu kommunziern etc, wenn es um kleine Gruppen wie z.B. Klassengemeinschaften oder den Freundeskreis geht. Das Problem dabei ist aber immer, dass nicht jeder auf Facebook ist, was durchaus verständlich ist.

Ich suche eine Facebook-Alternative. Eine Kommunikationsplattform bei der es Gruppenchats gibt und bei der man auch z.B. Bilder u. Dateien hochladen kann, evt. Umfragen starten etc. So im Grunde eine Facebook Gruppe aber nicht von Facebook oder einem ähnlichen Unternehmen. Die Plattform soll nach Möglichkeit auf Datenschutz Wert legen (idealerweise End-to-End Verschlüsselung).

Vor allem aber soll es von jedem einfach bedient werden können. Nicht so etwas komplexes wie redmine, bei dem jeder einen Einführungskurs braucht ^^. Eine Plattform wo man sich schnell anmelden kann, wenige Daten angeben muss und sofort loslegen kann, damit auch jeder mitmachen will.

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