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Ich habe noch einer der ersten 5 1/4 Zoll Platten und die Daten sind immer noch lesbar. Sie stammt noch aus Amiga Zeiten, den ich auch noch habe (4000er) ;-)...das ist schon mehr als 20 Jahre her. Auf jeden Fall sicherer als CD´s/DVD´s. Da hatte ich schon welche, die nach 5 Jahren nicht mehr lesbar waren oder mit Fehlern. Manche, z.B. diese Lifetec aus dem Aldi, haben ganz kleine "Löcher", muss man mal gegen das Licht halten. Aber auch Qualitätsrohlinge sind nicht sicher genug. Viele Universitäten u.s.w. haben damit ein Problem.

Externe Platten sollte man, wenn man sie zur Sicherung einsetzt, nicht immer mitlaufen lassen. Daten speichern und weg. Sie sollten auch eine gute Wärmeableitung und / oder Lüfter haben, z.B. im Alugehäuse. Hitze ist auch für Festplatten nicht gut. Und Markenfestplatten.

Allerdings auch bedenken, das es wahrscheinlich in 20 Jahren diese Schnittstelle (eSata, USB u.s.w.) nicht mehr gibt. Beu Neuanschaffung eines Rechners würde ich dann den alten behalten und wegstellen.

Schwer zu sagen. Aber ich würde es nicht drauf anlegen mit den 20Jahren. 10Jahre sollten machbar sein aber danach kann man denke ich keine Garantie mehr geben.

Wäre aber möglich

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Auszug aus Wikipedia: Alle Angaben zur Haltbarkeit sind ausschließlich statistische Werte. Die Lebensdauer einer Festplatte kann daher nicht im Einzelfall vorhergesagt werden, denn diese hängt von vielen Faktoren ab:
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1) Vibrationen und Stöße: Starke Erschütterungen können zu einem vorzeitigen (Lager-)Verschleiß führen und sollten daher vermieden werden.

2)Unterschiede zwischen verschiedenen Modellreihen eines Herstellers: Abhängig vom jeweiligen Modell lassen sich bestimmte Baureihen ausmachen, die als besonders zuverlässig oder fehleranfällig gelten. Um statistisch genau Angaben zu der Zuverlässigkeit machen zu können, sind allerdings eine große Anzahl von baugleichen Platten notwendig, die unter ähnlichen Bedingungen betrieben werden. Systemadministratoren, die viele Systeme betreuen, können so im Laufe der Jahre durchaus einige Erfahrungen sammeln, welche Festplatten eher zu auffälligem Verhalten und damit vorzeitigem Ausfall neigen.
3) Anzahl der Zugriffe (Lesekopfbewegungen): Durch häufige Zugriffe verschleißt die Mechanik schneller, als wenn die Platte nicht genutzt wird und sich nur der Plattenstapel dreht.
4) Wenn die Festplatte über der von Hersteller genannten Betriebstemperatur, meist 40–55 °C, betrieben wird, leidet die Lebensdauer. Nach einer Studie von Google (die ihre internen Festplattenausfälle analysiert haben) gibt es auch am oberen Ende des zulässigen Bereiches keine vermehrten Ausfälle

Es gibt da ein Tool, welches die S.M.A.R.T-Parameter der Festplatte ausliesst, aus diesen Daten kann die Software HDDhealth einen "Trend" errechnen, wann die Festplatte ausfallen könnte.
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Geht leider nur bei (S)ATA-Platten, auch RAID ist nicht erlaubt. Das Mainboard muss auch SMART unterstützen.
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Hmja, der Link zu HDDhealth: http://www.panterasoft.com/ (freeware juhu ;)

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und der Artikel noch: http://tinyurl.com/yhquvzd

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@music5one

Naja...in dem letzten Link steht bei Festplatten bis zu 10 Jahren. Da hätte man bis zu 20 Jahren schreiben können. Klar mit Glück und damit verbunden wie man die behandelt und ob Herstellungsfehler vorhanden sind. Ein Staubkörnchen reicht schon. Kann mich erinnern, das es eine Serie von IBM gab, die fast alle nach ca. einem bis zwei Jahren den Geist aufgaben. Früher waren die Platten auch nicht so leistungsfähig, geringere Drehzahlen. Heute haben die ja bis zu 15000 Umdrehungen, in der Regel 7200. Ich habe noch eine, die ca. 15 Jahre alt ist und 3600 Umdrehungen machte. Auch die ist noch lesbar. Läuft aber auch noch ab und zu.

Noch älter sind meine sogenannten DAT Bänder aus Amiga Zeiten. Wenn man Bänder auch ab und zu wenigstens umspult, halten die auch länger. Aber da sind viele nicht mehr lesbar. Damals gab es auch eine Möglichkeit, Daten auf einem Videorecoder zu speichern über ein entsprechendes Gerät (mit Amiga). Die Video Bänder sind aber alle hinüber. Ein Bekannter macht schon so lange mit Computern rum wie ich, er sammelt aber alles und setzt noch viele Amiga Typen ein (1000er, 2000er,3000er,4000er). Die Platten, meist SCSI, laufen heute noch und haben alte Daten drauf. Der 1000er war der erste Amiga und das ist weit mehr als 20 Jahre her, wenn nicht sogar 24 Jahre.

Was da steht ist schon richtig, aber es gibt viele Ausnahmen. Ich denke das heutige Hochleistungsplatten eher versagen werden, eben nur zum sichern nutzen. Vielleicht Platten zum sichern nehmen, die nicht so schnell drehen. Weiß jetzt gar nicht, ob es noch Platten mit 5200 oder 3600 Umdrehungen gibt.

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