Wie funktioniert das mit dem WLAN in Hotels?

3 Antworten

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Das ist eine ziemlich veraltete Art und Weise, ein WLAN zur Verfügung zu stellen. Wer das immer noch so macht, der tut mir leid - oder es ist ihm egal, wenn der eine oder andere sein WLAN gratis benützt. Normalerweise gibt es immer einen individuellen, d.h. persönlichen Account, den man an der Reception (oder online vom Hotelzimmer aus,...) beantragen kann und damit wird dann auch abgerechnet. Man sieht dann ja, wer wie lange drauf war, bzw. sind diese Accounts meist auf unterschiedliche Weise liminiert, z.B. nach Stunden oder nach Tagen. Ich habe im Laufe meiner internationalen Reisen viele Hotels erlebt, aber ein "offenes" WLAN (d.h. bloss mit einem allgemeinen Passwort) habe ich lange nicht mehr angetroffen :-)

So "veraltet" ist die Passwortvergabe an Hotelgäste, die das Hotel eigene WLAN nutzen möchten gar nicht. Ich bin noch heute beruflich viel in Hotels und erlebe diese Praxis überwiegend. Kommt natürlich auf die Kategorie des Hotels an. Gute Hotels gehen sogar zunehmend dazu über, ihren Gästen WLAN im Zimmer kostenlos anzubieten (was natürlich vorher "heimlich" in den Zimmerpreis einkalkuliert wurde). Die Hotels, die diesen Service nicht bieten, statt dessen sogar nach Verbrauch abrechnen, gehören nach meiner Erfahrung zu denen, die es nötig haben, weil der niedrige Zimmerpreis allein sie nicht leben lässt. Denke also, unsere unterschiedlichen Erfahrungen liegen an den von uns genutzten unterschiedlichen Hotelkategorien.

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@Avita

Ich denke, das ist ein ziemlich "deutsches" Phänomen, denn ich kann mich ausser einmal in England eigentlich nur an Hotels in Deutschland erinnern, die so arbeiteten (ich kann hier immerhin ca. 45 Länder auf allen Kontinenten in meiner kleinen Privatstatistik aufzählen), von da her hast du wahrscheinlich recht :-)

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@suessf

Ja, ja, die Deutschen und ihre Phänomene... wenn sonst nichts mehr hilft, müssen "deutsche" Phänomene her.

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Die Hotels können vermutlich verschiedene Kennungen anlegen. So eine Lösung haben wir jedenfalls in der Firma. Dabei ist das W-Lan Netz selbst frei. Wenn man allerdings dann in das Internet möchte, dann wird man automatisch auf eine Seite umgeleitet wo man das erhaltene Passwort eingeben muss. Soweit ich weiß wurde das bei uns mit Lancom Access Points gemacht. So kann jeder der einen W-Lan Zugang haben möchte ein individuelles Passwort erhalten das nur für einen bestimmten Zeitraum gilt.

So habe ich das auch letzte Woche erlebt: Die ganzen Repeaterinstallationen waren von Hotsplots.de. Die Hotline dieser Firma hat auch unverzüglich bei Problemen per Telefon geholfen.

Vom betreffenden Hotel bekam ich ("kostenlos") einen kleinen Zettel mit Benutzerkennung und Passwort für jeweils 6 Stunden kumulativ. Nach Verbrauch bekam ich wieder einen neuen Zettel. Das nur anfangs gewöhnungsbedürftige Verfahren funktionierte gut, schnell und problemlos.

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Die Hotels registrieren, wann in welchem Zimmer ins WLAN-Netz gegangen wird und berechnen dann. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Gast das Passwort aus früheren Besuchen kennt. Für den Erhalt allein des Passwortes muss nichts bezahlt werden. Erst bei wirklicher Nutzung.

Allerdings gibt es eine andere Lücke. Wer das Passwort kennt, kann sich nämlich in unmittelbarer Nähe des Hotels ins WLAN-Netz einloggen, ohne dort Gast zu sein. Deshalb reduzieren die meisten Hotels den möglichen WLAN-Bereich stark, was dazu führt, dass fast alle WLAN-Netze in Hotels erbärmlich schlecht sind.

Den Trick, wie ein WLAN rausfindet, von welchem Hotelzimmer aus man es benutzt, würde ich gerne kennen lernen :-)

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@suessf

Ich wohnte gerade v. 06.05. - 21.05. in einem Hotel der Klasse "gut". Dort gab es WLAN kostenlos gegen Passwort. Allerdings - wie ich schon geantwortet habe - wurde bei zu intensiver Nutzung dem Zimmer die Möglichkeit der WLAN-Nutzung genommen. Willst Du den Trick kennen lernen, einfach Frage stellen! EdiTor scheint auch den Trick zu kennen.

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