Wozu sind Dienste wie "dynamic DNS" gut und was kann man damit machen?

2 Antworten

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Hi!
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Als die ersten DSL-Anschlüsse mit Flatrate aufkamen, gab es die Idee, z.B. einen Webserver zu Hause laufen zu lassen. Um dies zu verhindern, wurde die Zwangstrennung erfunden - nach 24 Stunden wird die Internetverbindung getrennt und man muß sich neu einloggen. Das erledigt der Router automatisch selber.
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Im Internet wird normalerweise über einen Namen wie "www.computerfrage.net" zugegriffen - das muß dann auf die IP-Nummer "188.40.89.5" aufgelöst werden. Dazu gibt es den Dienst DNS (Domain Name Server).
Die DNS-Auflösung funktioniert aber nur zu festen IP-Nummern. Wenn sich die IP-Nummer des Ziels öfter ändert (z.B. durch die Zwangstrennung), geht das nicht so einfach.
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Zur Abhilfe wurde der Dynamische DNS-Dienst geschaffen. Da gibt es dann z.B. "blabla.dyndns.org" und der Dienst leitet das auf die aktuelle IP-Nummer des Servers weiter.
Dazu muß DynDNS natürlich von jeder Änderung der IP-Nummer informiert werden.
Router wie die Fritz!-Box können so eingerichtet werden, daß sie jede Neueinwahl gleich weitermelden und somit DynDNS aktuell halten.
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Man kann damit zu Hause einen Webserver laufen lassen und damit also seine eigene Homepage haben. Aufgrund der geringen Übertragungsgeschwindigkeit ins Internet ist das aber nicht zu empfehlen.
Eine andere mögliche Anwendung ist, auf die Daten des Rechners zu Hause von Unterwegs zugreifen zu können. Ohne DynDNS müßte man sich erst mal die aktuelle IP-Nummer besorgen.
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MoTala

Eine statische IP is das leider nicht. Es ist eben eine immergleiche Adresse, unter der du mit deiner jeweiligen IP erreichbar bist, sofern du den Dienst nutzt. Das bringt dir zB was wenn du einen Server betreibst, beispielsweise einen FTP Server.

Ohne einen DynDNS Dienst müssten alle, die von dir herunterladen wollen, immer wieder deine neue IP als Server angeben. Benutzt du allerdings einen solchen Service, kannst du deine jeweils aktuelle IP immer deiner DynDNS Adresse, z.B. theshield.dyndns.org zuweisen.

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