Suche ein Programm mit dem ich die Temperatur von allem und die Lüfterdrehzahl steuern kann?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo sotnu,

da bist du nicht der einzige, so etwas suchen viele ...

Üblicherweise werden heutzutage die Lüfterdrehzahlen im BIOS überwacht und beeinflusst, Stichwort: PWM https://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation

Die Mainboardhersteller legen in beschränktem Umfang ihren Mainboards Tools bei, mit deren Hilfe man dann vom Betriebssystem aus die PWM-Steuerung des BIOS beeinflussen kann - übrigens ein Irrweg der Computertechnik, heute ist klar, dass ein unveränderbares BIOS besser wäre, als wir früher darauf hinwiesen, wurden wir allerdings nur ausgelacht! Deshalb hoffe ich beinahe, dass noch viel schlimmere Dinge passieren - wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Das von ASUS stammende Tool nennt sich beispielsweise "Q-Fan Control" und ist Bestandteil der AI Suite.

Die Steuerung mit EINEM Programm bleibt hingegen ein Traum, dem "SpeedFan" am nächsten kommt. Das Tool kann die Geschwindigkeit der über die Mainboardlüfteranschlüsse angeklemmten Lüfter beeinflussen und liest auch Temperaturen aus. Leider ist die Zuverlässigkeit systembedingt eher schlecht, denn die Kernkomponentendesigner verwenden alles andere als einheitliche Mess- und Regeltechnik. So ein Temperaturwert wird nicht irgendwo im Klartext ausgegeben, sondern höchstkompliziert aus Differenzwerten abgeleitet. Und auch die Lüftersteuerung ist damit so eine Sache, selbst wenn man von der heutigen Grundproblematik absieht (einerseits Regelung per PWM im BIOS und andererseits zusätzliche Manipulation der Drehzah durch SpeedFan - viele Köche verderben den ...), bleibt immer noch das Problem, dass SpeedFan als Windows-Programm läuft, d. h. man kann drauf warten, dass es irgendwann zu spinnen anfängt.

An den Netzteillüfter kommst du i. d. R. ohnehin nicht heran, der läuft meist im NT intern geklemmt - ohne Beeinflussungsmöglichkeit durch BIOS, SpeedFan oder Windows.

Zum Glück lassen sich die meisten Komponenten heutzutage via PWM leise kühlen (oder man setzt langsam drehende Lüfter ein), LEIDER BILDEN GRAFIKKARTEN DIE AUSNAHME. Gamer brauchen schnelle Grafikkarten und die verbraten dermaßen viel Leistung, dass nur die Möglichkeit bleibt, die Lüfter mit den zugehörigen Tools lastabhängig zu steuern, aber auch das bedeutet natürlich, irgendwann wird es laut, da beißt die Maus keinen Faden ab!

... und hier noch ein Link zu einem Artikel, der die Probleme beim Auslesen der Temperaturen streift: http://www.heise.de/newsticker/meldung/IDF-Weshalb-viele-Systeminfo-Tools-falsche-CPU-Temperaturen-anzeigen-198568.html

Wie gesagt, der Artikel kratzt nur etwas an der Oberfläche, tatsächlich ist alles noch verworrener ...

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@AnnaRisma

Danke erstmal für die sehr ausführliche Antwort. Schade das es so ein Programm nicht gibt :)

Aber dann sollte ich zumindest alle Gehäuselüfter und den GPU-Lüfter über SpeedFan kontrollieren können. Geht das auch mit den Lüftern von der GPU? Die ist ja am Mainboard angeschlossen und von daher sollte es ja auch gehen oder ?

Und zu den ungenauen Messwerten, heisst das denn, dass SpeedFan oder andere Programme garnicht korrekte Werte anzeigen ? Wenn ja welche sind denn das ?

Und bezüglich lüfter. Meine (alte) GTX 470 hat einen Lüfter und die führt die Luft (innerlich) gleich aus dem Gehäuse. Die GTX 960 die ich jetzt habe, bläst aber einfach nur drauf und somit ist die warme Luft ja immer noch im Gehäuse und somit wird es ja auch immer heisser, ist das nicht ziemlich schlecht gebaut ? Liegt das an dem Hersteller ? Sind nicht die gleichen.

Gruss sotnu

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Versuche es mal mit Speedfan. Damit steuere ich meine Lüfter ganz gut.

PC schaltet sich unter Last aus.Ursachen?

Ich habe seit einiger Zeit eine neue Grafikkarte (Zotac GTX 980 TI AMP Omega 6 GB). So weit so gut. Seit einiger Zeit schaltet sich der PC unter Last nach einiger Zeit (Bei Spielen wie Battlefield 4 oder Assassins´s Creed Unity) einfach ab, um dann selber neuzustarten und mich zu fragen, ob ich Windows normal oder oder im abgesicherten Modus (etc.) nach dem unerwarteten herunterfahren ausführen möchte. Ich dachte schon, die neue Grafikkarte würde mein Netzteil überfordern. Daher habe ich zwischen Steckdose und PC mal einen klassischen Wattzähler gesteckt. Selbst ohne V-Sync steigt der Verbrauch (zu meiner Verwunderung, schließlich habe ich mit meinen Komponenten ein System im High-End Bereich) nie über 450 Watt. Da mein Netzteil mit 875 W angegeben ist sollte der Fehler also nicht beim Netzteil liegen (oder?). Die Temperaturen sind auch völlig in Ordnung. Bei Auslastung unter Prime95 liegt die max. Temperatur der CPU bei 65°C. Bei Furmark liegt die Temperatur bei Auslastung der GPU bei maximal 65 °C. Selbst als ich Furmark und Prime 95 gleichzeitig habe laufen lassen lief das System stabil. Das Netzteil war mit 350-400 Watt auch nicht ausgelastet. Was mich jedoch stutzig gemacht hat ist, dass Furmark zwar 100% Nutzung der Grafikkarte angegeben hat, die "GPU Power" jedoch lediglich bei 67-68% lag. Wäre es also möglich, dass das Netzteil zwar an sich stark genug ist, die GPU aber aus irgendeinem Grund trotzdem nicht genug Strom bekommt und daher die Notbremse zieht? Ist möglicherweise mein Netzteil dabei sich zu verabschieden? Erwähnenswert ist außerdem, dass die Grafikarte zwei 8-Pin-Stecker vorraussetzt, ich aber nur 6-Pin-Stecker im System habe. Den passenden Adapter hatte ich schon, weshalb ich mir keine Gedanken darüber gemacht habe. Da ich allerdings nicht weiß, wieviel Leistung 6-pin-Stecker weitergeben können wäre dies ja auch eine mögliche Fehlerquelle. Nebenbei habe ich auch einmal das BIOS über die Batterie resetted. Dies hat natürlich auch nicht geholfen. Das Internet konnte mir bisher nicht weiterhelfen, weshalb ich hoffe hier Hilfe zu finden :)

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Pc geht nicht an, Mainboard und Netzteil bereits getauscht?

Hallo, wie gesagt geht mein Pc nicht an.

Er ging einfach letzten Samstag während ich ein Spiel spielte aus (war nebenbei ein super anspruchsloses Spiel).

Als ich den Pc wieder versuchte hochzufahren blieb der Bildschirm schwarz (keine Meldung, dass es kein Signal gäbe). Anfangs drehten sich noch alle Lüfter (Gehäuse Lüfter und LEDs am Netzteil, CPU Lüfter an CPU_FAN Header). Jedoch funktionierte nach dem 2. Startversuch der CPU Lüfter nicht mehr. Von jetzt auf gleich, genau so wie der PC ausgegangen ist - weg.

Als nächstes habe ich das Netzteil überbrückt - hat funktioniert. Baute es wieder ein, LEDs und Lüfter die daran angeschlossen waren gingen an. Nach 2-3 weiteren Startversuchen, als ich den Schalter des Netzteils auf die 1 umstellte um es anzumachen machte es ein *Puff* Geräusch und sprühte einen kleinen Funken (war ein BeQuiet Pure Power 9 400W). Habe es natürlich direkt danach ausgebaut und mit einem anderem 450W Netzteil (HKC® V-POWER 450W) ersetzt.

Jedoch auch nach dem Netzteil wechsel noch immer kein Bild und CPU Lüfter drehte sich auch nicht (Gehäuse Lüfter und LEDs funktionieren, da diese ans Netzteil angeschlossen sind).

Als es also auch nicht am Netzteil liegen konnte (ja ich bin mir sicher, dass es funktionieren müsste, da ich es neu gekauft habe) habe ich aufgrund des Tipps eines Freundes ein neues Mainboard gekauft, da er das selbe Problem gehabt zu haben schien. Demnach: neues Mainboard gekauft, eingebaut - PC geht nicht an.

Bevor ich jetzt noch mehr unnötige Teile kaufe: habt ihr Ideen woran das liegen könnte? An der CPU oder vielleicht an der Grafikkarte?

Und sollte ich das BeQuiet Netzteil jetzt besser nicht mehr benutzen, oder ist so ein Funken bei den Dingern nicht dramatisch?


Hier noch die Technischen Daten:

CPU: FX8350 (nicht übertaktet)

CPU Kühler: be quiet! Dark Rock 3

  1. Mainboard: 970A-G46
  2. Mainboard: GA-78LMT-USB3

GPU: Rx460 4GB

  1. Netzteil: BeQuiet Pure Power 9 400W
  2. Netzteil: HKC® V-POWER 450W


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