PCIe ist auf- und abwärtskompatibel.

  • Wenn du eine PCIe 3.0 Grafikkarte an einem PCIe 1.0 Slot betreibst können die Daten mit max. PCIe 1.0 Geschwindigkeit ausgetauscht werden. Bei einem solchen extremen Unterschied wird PCIe allerdings wieder weniger wichtig, da die uralten CPUs die auf PCIe 1.0 Mainboards laufen deutlich stärker limiteren als der PCIe Bus, wie Klammeraffe schon erwähnt hat. Problematisch wirds eher bei einer High End CPU auf einem Board mit PCIe 2.0 und einer modernen PCIe 3.0 Grafikkarte bei einem aktuellen Spiel. Da kanns eher passieren dass PCIe zum Flaschenhals wird
  • Wenn du eine PCIe 1.0 Grafikkarte an einen PCIe 3.0 Slot betreibst, spielt die PCIe Geschwindigkeit überhaupt keine Rolle, da die Karte 100% ihrer Leistung gibt, aber dafür nur einen Bruchteil der PCIe Bandbreite die verfügbar wäre benötigt.

Und was den Anschluss von Nvidia-Grafikkarten angeht (Pi mal Daumen):

  • AGP: bis etwa GeForce 6000er
  • PCIe 1: GeForce 6000er bis GeForce 8000er
  • PCIe 2: GeForce 8000er bis GT(X) 500er
  • PCIe 3: GT(X) 600er bis RTX 2000
  • PCIe 4: vorrauss. RTX 3000 und neuer

Also deine GTX 750 ist schon lange kein 1.0 mehr

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Ob und wie viel du verlierst hängt vom Updater ab. Davon ob er die Daten in Teilpaketen herunterlädt (jedes Paket das vollständig ist wäre dann safe) und/oder ob er die Fähigkeit hat den Download byte- oder chunkgenau zu pausieren, also "wahlfreien" Zugriff auf die Dateiinhalt am Server hat. Von Windows Update bzw. einem halbwegs guten Updater würde ich schon erwarten dass er letzteres kann und dass es keine Probleme gibt. Allerdings sollte man den Prozess/Dienst nicht mit Gewalt abwürgen (also mit dem Taskmanager den Prozess terminieren), sonst hat der Updater keine Chance sich für den nächsten Start zu merken wo er war. Ob Windows Update das tatsächlich so macht kann ich nicht sagen, Microsoft rückt ja den Code nicht raus. Aber du könntest das testen indem du beim nächsten mal absichtlich pausierst/herunterfährst wenn du ein paar % erreicht hast und dann schaust wo er beim nächsten Start ist

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Nein.

Bei der Prozessorherstellung werden auf den Silizium-Wafern im Grunde nur Chips im Vollausbau hergestellt. Also praktisch nur Core i9-9900KS. Allerdings sind Prozessoren so komplex und die Transistoren so klein, das ne Menge bei der Herstellung schief gehen kann. Und es geht auch ein Haufen schief. Bei dem einen funktionieren dann nur die Hälfte der Kerne, bei einem anderen hat der L2 Cache einen Schaden, wieder ein anderer läuft instabil bei hohen Taktraten, etc. Nur wenige sind perfekt gelungen. Aber dieser Verschnitt wird nicht weggeworfen. Bei jedem einzelnen Chip wird getestet was alles funktioniert, dann wird auf die Liste der Spezifikationen was das beste Modell ist auf das die getesteten Fähigkeiten passen und das Branding durchgeführt: Beschriftung mit der Modellnummer außen und im Mikrocode, alle überschüssigen Features die nicht zum Modell gehören deaktiviert (auch wenn sie funktionieren), etc.

Und so wird aus einem Rohling der potenziell ein 9900KS werden könnte ein sagen wir Core i3 9100, weil nur 5 Kerne funktionieren und es deswegen nicht mal für einen Core i5 mit 6 Kernen reicht. Und obwohl da jetzt vllt noch ein weiterer Kern problemlos funktionieren oder Speichercontroller problemlos mit ECC klar kommen würde sind die deaktiviert weil das ein i3 9100 das offiziell nicht unterstützt. Und bevor die Frage kommt: Nein, das kann man nicht wieder irgendwie aktivieren.

Deswegen geht das mit den T Modellen nicht. Auch nicht mit den U oder Y Modellen. Die Chips sind zum einen wahrscheinlich technisch nicht fähig dazu groß übertaktet zu werden und zum anderen ist den Übertaktungsmöglichkeiten ein Riegel vorgeschoben. Für OC hat Intel extra die K-Prozessoren vorgesehen. AMD handhabt das anders, die lassen den Nutzer jeden Prozessor übertakten. Wie weit man da kommt steht natürlich auf einem anderen Blatt, da spielt dann auch wieder die Qualität des Chips eine Rolle. Im englischen gibts nicht umsonst den Begriff "silicon lottery".

Was man aber tun kann - und daran denken viele nicht - man kann (K-)Prozessoren bzw. AMD Prozessoren generell auch undervolten. Also sowas wie untertakten. Was im Grunde das gleiche ist als eine T/U/Y-CPU zu benutzen. Klingt erstmal dämlich, kann aber sehr viel Sinn ergeben wenn man einen vorhandenen Rechner quasi als Dateiserver 24/7 zu Hause stehen hat. Wenn man die Leistung einfach nicht braucht, aber lange On-Zeiten hat kann das undervolten auch merkbar Geld/Strom sparen

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Empfehlenswert ist es nicht, da immer ein Erhaltungsstrom anliegt der dem Akku nicht so gut tut - auch wenn der Akku gerade nicht geladen wird. Ein Akku am Netzteil wird übrigens nicht solange geladen bis man das Kabel trennt, sondern wirklich nur bis er voll ist.

Schlimmer als ein Handy 24/7 am Ladekabel zu halten ist den Akku zu leer werden zu lassen. Ideal wäre es ab unter 30% Kapazität wieder aufzuladen. Eine Komplettentleerung ist gar nicht gut und sollte unbedingt vermieden werden.

Der berüchtigte Memory-Effekt gibt es bei Lithium-Ionen-Akkus nicht, sondern nur bei den alten, seit gut 10 Jahre verbotenen, Nickel-Cadmium-Batterien

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Ich bin zwar kein Rechtsexperte (und das hier ist schon gar keine Rechtsberatung), aber solange du die Rechte am Inhalt von dem was du veröffentlichst hast, darfst du es auch veröffentlichen. Effekte innerhalb der Präsentation sind kein Inhalt, sondern eher Gestaltungsmittel.

Du darfst selbst dann veröffentlichen wenn ein Publikum vorhanden ist, aber nur solange du keine Persönlichkeitsrechte verletzt. Wenn niemand klar identifizierbar ist bist du da safe. Es gibt sogar Situationen in denen man veröffentlichen darf wenn jemand erkennbar ist - nämlich die Personen als Beiwerk gelten. Das ist z.B. der Fall bei Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten / öffentlicher Plätze. Wenn man den Kölner Dom fotografiert kann man ja schwer die Leute bitten mal alle aus dem Bild zu gehn oder jeden einzelnen um Erlaubnis fragen.

Als kommerzielle Nutzung würde die Veröffentlichung in deinem Fall nur gelten wenn du versuchst damit Geld zu machen. Am YouTube Kanal Werbung schalten gehört aber bereits dazu.

Wenn du vertragliche Vereinbarungen mit dem Betreiber der Keynote hast oder Logos der Keynote in der Präsentation benutzt kann es aber sein dass es Probleme gibt wenn du einfach so veröffentlichst. Da würde ich mir die Vereinbarungen genau durchlesen und im Zweifel den Keynote Betreiber fragen ob das klar geht - am besten schriftlich

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Diese konkrete Festplatte hat jetzt keine besonderen Vor- oder Nachteile als andere HDDs (im Bezug auf Datensicherungen).

Bei HDDs ist es vor allem wichtig Erschütterungen und Vibrationen zu reduzieren, denn die sind Gift für die Festplatte. Wenn du eine externe Platte nimmst ist es natürlich leichter sie zu "misshandeln" als eine interne in einem stationären PC. Kompakte Festplatten (2.5") oder Platten mit besonders hoher Kapazität würde ich aber tendenziell eher meiden. Da kann zumindest statistisch etwas mehr schief gehn.

Die Firma Backblaze veröffentlicht regelmäßig Statistiken über Festplatten und deren Ausfallraten. Bei den Stückzahlen die die haben sind das so ziemlich die besten Daten die man finden kann. Da sind aber keine externen Festplatten dabei. https://www.backblaze.com/b2/hard-drive-test-data.html

Empfehlen würde ich die Verwendung eines NAS mit internen 3,5" Festplatten bis 4TB, die gute Bewertungen erhalten haben - am besten in Kombination mit RAID 1 oder Z2 wenn man dazu bereit ist (ist nicht ganz billig und erfordert bei RAID Z auch etwas Wissen). Das ist die bequemste und "sicherste" Methode um Sicherungen anzufertigen und zu verwalten.

Aber selbst wenn man das nicht macht und die schrottigste externe HDD verwendet - Backup haben ist immer besser als nicht haben.

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Ja das geht. Man kann alle CPU-Kühler verwenden die auf Sockel AM4 passen, also auch alle bei allen Ryzen mitgelieferte Kühler.

Allerdings sollte der Wraith Prism (Standardkühler von Ryzen 2700X und 3700X) eigentlich etwas besser sein als der Wraith Spire LED (Standardkühler von Ryzen 2700). Bevor du dir den anderen draufschraubst solltest du mal schauen ob dein Problem nicht ein ungünstiges Lüfterprofil ist, also dass er einfach unnötig schnell läuft. Im UEFI kann man das nachschauen und anpassen.

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Abgesehn dass das bedeutend teurer ist als es sein müsste, ja, das funktioniert.

Allerdings gibts da noch ein Problem: Das Mainboard hat Quadchannel RAM, du verbaust aber nur 2 Module. Du solltest 4 verbauen. Entweder du nimmst nochmal so ein Pack oder du nimmst ein Kit mit 4x4GB. Egal wie herum du es machst das solltest du auf jeden Fall beachten, sonst lässt du unnötig Leistung liegen

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Vielleicht hilft dir das:

https://www.blogperle.de/benutzerkontensteuerung-uac-fuer-einzelne-anwendungen-unter-windows-vista-bis-windows-10-deaktivieren/

Ich hab grad kein Windows und kann es nicht ausprobieren, aber es klingt zumindest vielversprechend.

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  1. VPN nutzen - sei es das Tor-Netzwerk oder einen der kommerziellen VPNs, die die IP verschleihern
  2. Live-Distribution als Betriebssystem - sei es Tails oder eine andere Linux/FreeBSD basierte Variante. Dann hinterlässt man keine Spuren am heimischen PC
  3. Skriptblocker - Browser-Erweiterungen wie NoScript schränken die Möglichkeiten für Webseitenbetreiber ein einen zu tracken
  4. Offene WLANs nutzen - wenn man nicht die eigene Internetverbindung nutzt wirds nochmal schwerer herauszufinden wer man ist
  5. und das wichtigste: sich nicht selbst verraten. Es bringt gar nix wenn man die besten Sicherheitsvorkehrungen trifft nur um sich dann doch bei Facebook einzuloggen. Je weniger die Onlineaktivitäten typisch für einen sind, desto schwerer wird es Zusammenhänge zu erkennen

Kriminelle verwenden meist eine Kombination daraus, sowie gehackte PCs die sie als Proxy benutzen. Also ihren Traffic über ein bereits Botnet leiten (quasi ein selbstgebauter/gemieteter illegaler VPN).

Um als anständiger Bürger sicher im Netz unterwegs zu sein solltest du vor allem Punkt 1, 2, 3 und 5 beachten. Wenn man über öffentliche WLANs ins Internet geht sollte man das idealerweise immer mit einem VPN verbinden. Dann kann der unbekannte WLAN-Access Point auch bei normalen HTTP-Webseiten nichts mitlesen und weiß auch nicht auf welche Seiten man zugreift

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Ich hab noch nie jemanden die Worte "Billigteil" und "X570" im selben Post benutzen sehen...

Die sind alle sehr gut, schau welche Features du brauchst und nimm das günstigste.

Aber mir ist ehrlich gesagt nicht klar warum du auf X570/PCIe 4.0 wert legst. Wenn du nicht grade einen sehr speziellen Anwendungsfall hast merkst du da keinen Unterschied zu 3.0. Ich würde stattdessen lieber ein solides X470 Board und eine größere SSD (oder einen 3950X) nehmen, da hast du mehr von. Zumal die X570 Boards aktive Kühlung brauchen weil der Chipsatz extrem heiß wird. Das einzige X570 Board das keine braucht ist das Gigabyte X570 Aorus Xtreme. Und die nächste Generation AM4 Boards werden wieder einen ASMedia Chipsatz haben, der sehr wahrscheinlich keine aktive Kühlung braucht

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Weil deine GPU zum einen höher ausgelastet wird und zum anderen eine höhere Wärmeabgabe hat. Die RTX 2060 hat eine TDP von 160W, während der i7 nur 95W hat. Und deine GPU hat wahrscheinlich auch keine Wasserkühlung. AIOs sind i.d.R. besser was den Abtransport der Wärme angeht, was in niedrigeren Temperaturen resultiert.

Hohe Auslastung = hohe Temperatur? Ja!

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Es wäre wesentlich einfacher wenn du das Ding einfach an den Router anschließt. Die IP wird nämlich i.d.R. vom Router vergeben. Dein Vater muss da auch keine Angst haben dass das irgendwelche negativen Auswirkungen hat.

Eine direkte PC-zu-Pi-Verbindung ist zwar möglich, aber deutlich umständiger: Auf dem RasPi in einem Terminal "ip link show" ausführen um die Netzwerkgeräte aufzulisten. Das Gerät das du suchst heißt entweder "ethX" oder "ensX", wobei X eine Nummer ist. Wenn du weißt wie es heißt musst du den Befehl "ifconfig <gerätname> 192.168.1.5 netmask 255.255.255.0 up" ausführen (notfalls als root wenns nicht funktioniert). Am PC musst du dann die IP der Netzwerkkarte statisch vergeben als 192.168.1.6. Das geht in Windows in den Eigenschaften des LAN-Adapters. Danach solltest du dich, wenn du PC und RasPi per Netzwerkkabel direkt verbunden hast vom PC mit http://192.168.1.5 auf Nextcloud zugreifen können. Die Einstellung am Pi ist allerdings nicht persistent, sobald du ihn neustartest ist alles wieder beim alten. Bei Windows muss man hingegen manuell auf "dynamisch" umstellen wenn mans rückgängig machen will

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Ich glaub in B56 muss  =SUMME(G1:G54)-B54 stehen. G65-B54 wird wahrscheinlich als Zellbereich interpretiert. Dabei willst du die Summe aus G1 bis G54 ausrechnen und DANN B54 abziehen.

Mich würde auch noch interessieren wie es geht wenn ich in Spalte A1 das Datum 01.01.2020 rein schreibe und möchte das dann in Spalte A2 , A3 , usw. dann das Datum 01.02.2020, 01.03.2020 usw. steht.

Versuchs mal mit =EDATUM(A1,1) in Zelle A2 und zieh die Formel runter auf so viele Zeilen du brauchst

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Ja, das passt so. Ist auch recht sinnvoll zusammengestellt.

Sind beides ganz gute Mainboards. Bei dem Asus musst du aber aufpassen dass es mit BIOS-Version 2301 oder neuer ausgeliefert wird sonst wird dein Ryzen 3600 noch nicht laufen. Und fürs Update selber brauchst du einen der bereits funktioniert. Das solltest du beim Händler erfragen. Ein Anhaltspunkt kann auch das Produktionsdatum des Boards sein. Wenn das im letzten halben Jahr hergestellt wurde ist ziemlich sicher bereits die notwendige Version aufgespielt. Entscheidest du dich für das MSI Board brauchst du dir um das Thema keine Gedanken machen. Alle MAX-Boards laufen bereits ab Werk mit Ryzen 3000.

Beim Gehäuse gibts natürlich unterschiedliche Vorstellungen was gut aussieht. Ich werd jedenfalls für den Rechner meines Bruders den ich in wenigen Wochen bauen werde das Sharkoon DG7000-G in rot nehmen. Das ist recht gut bewertet, bezahlbar, hat alles was ich brauche und die Optik stimmt auch im großen und ganzen (zumindest für einen Gamer wie er einer ist).

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Das hängt vom Modell ab. Einige Boards haben Indikator-LEDs die den Fehlercode visuell zeigen.

Bei meinem Board z.B. sind LEDs in der Nähe der Komponenten. Während der Hardware-Initialisierung leuchten die nacheinander auf. Gibt es z.B. ein Problem mit dem RAM bleibt die LED beim RAM an und ich weiß an was es hängt.

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Für sowas ist AutoHotKey perfekt geeignet. Lade dir das Programm von http://autohotkey.com runter und installiere es. Dann erstellst du eine .ahk-Datei mit z.B. folgendem Inhalt:

Numpad0:: MouseClick, Left, 42, 69, 1, 0

Das bewegt die Maus ohne Animation/Verzögerung (dafür steht die 0 am Ende) zu Bildschirmposition x=42 y=69 und klickt 1 mal mit Links. Der Hotkey wird mit der 0-Taste am Ziffernblock ausgelöst.

Um das Skript zu starten dürfte ein Doppelklick auf die Datei genügen. Es erscheint ein Symbol in der Taskleiste (bei der Uhr) wenn das Skript aktiv ist.

Mit AutoHotKey kann man aber noch viel mehr machen. Lies dir die Dokumentation durch wenn du mehr wissen willst: https://ahkde.github.io/docs/AutoHotkey.htm

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Das glaub ich nicht. Ich hab auch schon von Google zahlreiche False-Positive Meldungen bekommen dass sich angeblich ein anderer in meinen Account eingeloggt hat. Dabei war ich es selbst. In meinen Fällen schien es daran zu liegen dass der Browser anders war. Könnte sein dass es bei dir ähnlich ist.

Dein Passwort bekommt man nicht einfach so raus, dazu muss der Angreifer schon eine Spionagesoftware auf deinem Rechner installiert haben.

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Versuchs mal damit: https://mein-dms.agorum.com/blog/so-aktivieren-sie-smb-1.0-unter-windows-10

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