Kann ich eine rx 5700 xt in mein derzeitiges Setup einbauen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Mainboard hat den B 350 Chipsatz drin.

Dieser ist der erste der B Serie. Der Nachfolger in der B Klasse wäre der B 450.

Wenn man also Aktuell sein will oder bleiben möchte so kommt man um einen MoBo wechsel nicht herum.

Der Nachfolger B 450 kann wie der B 550 mittlerweile PCI 4.0 (setzt eine AMD 3XXX CPU vorraus) . Ein AMD Ryzen der 3xxx Serie würde also auf einem B 350 Mainboard nicht funktionieren da seine Informationen in der Bios Liste nicht vorhanden ist.

Seinerzeit wurden die Bios Chips seitens der Hersteller zu knapp dimensioniert.

Daher können nicht alle Prozessoren im Bios eingetragen werden.

Danach wäre auch die Diskussion auf die 6000er Serie auch sinnvoller.

Solange man aber noch den B350 nutzt und einen 1600er dazu wäre das Maximum die AMD RX 5700 XT , setzt aber auch voraus das das PC System ein 750 Watt Netzteil besitzt. PCIe 3.0 wäre hier nach wie vor Standard.

Ich selbst nutze noch ein altes Mainboard mit X370 Chipsatz und einer AMD Ryzen 1800X CPU drauf , funzt heute noch super und Fehlerfrei.

Woher ich das weiß:Beruf – Linux Administrator

Hallo!

Im Grunde schon:

https://pc-builds.com/calculator/Ryzen_5_1600/Radeon_RX_5700_XT/0M814j28/16/100/

Aber auch eine RTX 2060 super (8GB) würde passen:

https://pc-builds.com/calculator/Ryzen_5_1600/GeForce_RTX_2060_SUPER/0M814p8A/16/100/

Und etwas "vorteilhafter" wäre vielleicht auch ein modernerer R5-3600.

Und was noch sehr wichtig ist: Wie stark ist Dein Netzteil?

Die RX 5700-XT hat immerhin einen TDP von 225W und benötigt zwei 8Pin Stromanschlüsse vom Netzteil.

Die RTX 2060 super hat zwar einen TDP von 175W, aber benötigt ebenfalls zwei 8Pin Stromanschlüsse.

Dein 500W-Netzteil könnte dabei u.U. ein wenig knapp ausfallen.

Grob überrechnen kannst Du das hier:

https://www.bequiet.com/de/psucalculator

Also ein hochwertiges Marken-Netzteil mit 600-650W (gold 80+) wären schon von Vorteil (80-110€).

Denn diese beiden Grakas können gewisse Spannungsspitzen abfordern, die ein schwächeres und einfacher aufgebautes Netzteil u.U. beschädigen könnte.

Gruß

Martin

Man vernachlässigt immer wieder die Spitzen Peak Power lasten die kurzzeitig auftreten .

Auf Dauer können die viele Netzteile fetzen ,da kaum ein Netzteil dafür ausgelegt ist im PC bereich. Laut ATX Spezifikation sollte ein NT maximal 10-15% seiner Maximalen Leistung ( unter Abzug der Verlustleistung durch die Elektronik) für kurzzeitige Spitzenlasten ausgelegt sein.

Bei einem NT mit einem Wirkungsgrad von 90 % und einer Leistung von 500 W wären das reine Nennlast von 450 Watt. Rechnen wir also dann noch 75W (15%) dazu kämen wir auf 525 Watt für Kurzzeitige Überlastung. einige Hersteller Fächern dies auf und geben auch mehr an , nutzt aber nichts wenn das NT die Gesamtleistung die dabei auftreten kann nicht Liefert.

Man kann das ähnlich vergleichen wie mit einem Ohmischen Leuchtmittel ( Glühbirne) für 240 Volt. Wenn dies kurzeeitig mit 300 Volt betreiben wird ,leuchtet sie zwar heller aber irgendwann brennt auch dort der Wolfram Glühfaden durch.

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