Wieviel würde eine Datenrettung von ca. 200 GB kosten und an wen wendet man sich da am besten?

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3 Antworten

Es kommt ganz drauf an was kaputt ist. Erst muss eine Diagnose gemacht werden, welcher schaden es genau ist, welche Daten drauf sind, und welche Gerettet werden müssen und die Warscheinlichkeit diese zu Retten.

Kroll onTrack bietet sowas an.

Für Schüler und Studenten zu einem Komplett Preis für 699 €... dies beinhaltet die Diagnose, das Wiederherstellen der Daten und das Externe Backupmedium für die Daten, in der Regel eine Externe Festplatte, die Verschlüsselt ist, damit falls sie auf dem Postalischen Wege Abhanden kommt deine Daten sicher sind.

Ansonsten für den Normal Sterblichen geht die diagnose ab 100€ los... das ist diese Diagnose des Datenträgers mit liste welche Daten noch zu retten sind etc.

Danach wird nen KVA gemacht.... Und die Daten dann gerettet. Datenträger im Preis mit inbegriffen.

Hatte dort selber mal ne Festplatte hingeschickt, nach dem sie mir bei unvorsichtigen Arbeiten aus dem Server gefallen ist. Ca 2. Wochen Später war alles was wichtig war Gerettet und wieder zuhause bei mir auf dem Schreibtisch!

Auch wenn es schweine Teuer ist, ich kann es nur empfehlen wenn dir deine Daten wirklich soviel wert sind!

Was ist "KVA"?

Die Aussage "Auch wenn es schweine Teuer ist" bei € 699 kann ich nicht nachvollziehen, ich hätte eher wesentlich mehr erwartet.

Übrigens zeigt der Fall - ich fasse mich an meine eigene Nase - dass es auch noch um physische Sicherung der Datensicherung geht, schließlich kann auch mal die Wohnung oder das Haus abfackeln.

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@LittleArrow

KVA = Kosten Vor Anschlag

Ja ... das ist datensicherung und all so nen zeugs....

Firmen sind Versicherungstechnisch dazu gezwungen Backups in 2 Verschiedenen Brandabschnitte zu Packen. Also z.b Eine In-House Lösung und dann vll 100m weiter in einem Anderen Gebäude die zweite oder das z.b IT-Leiter / Chef nen Backup mit nachhause nimmt und im Safe einschließt!

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Ich würde dir empfehlen, auf Erfahrung zu setzen. Also die Erfahrung die erazzor mit dieser Firma gemacht hat oder der Link von compu60. Ontrack ist im allgemeinen sehr zuverlässig.

Die Festplatten haben innen ein Vakuum. Das kleinste Staubkörnchen wäre schlecht. Das heißt, diejenige Firma braucht bei solchen defekten ein "Labor". Die Festplatte muss geöffnet werden. Ich habe dafür mal ein Plexiglasgehäuse gebaut, Luft mit einer Pumpe abgesaugt und nach innen Handschuhe. So konnte ich eine baugleiche, intakte Festplatte besorgen und die Platten der defekten dort einbauen. Hat oft funktioniert. Braucht man viel Fingerfertigkeit um die umzubauen. Meist lebte die "erstellte" Festplatte dann nicht lange, weil absolutes Vakuum und absolut staubfrei ist so nicht möglich. Zum Daten auslesen reichte es meist.

Diese Firmen haben sich darauf spezialisiert und haben Geräte um die Daten von den Platten auszulesen und zu rekonstruieren.

Da gibt es aber auch wie überall schwarze Schafe und Firmen, die solche Voraussetzungen nicht haben, aber es dennoch anbieten. Die kassieren dann auch bei "Nichterfolg" obwohl es vielleicht möglich gewesen wäre.

Daher würde ich dir einer dieser beiden Firmen raten von den beiden genannten Usern. Die eine wegen der Erfahrung von erazzor und Ontrack ist mir bekannt, das ist eine bekannte und kompetente Firma seit Jahren mit einem "richtigen" Labor. Von denen gibt es auch einige Festplattentools auf dem Markt Datenwiederherstellung nach Formatierung / löschen, Defrag u.s.w.).

mutig mutig mit dem Plexiglas dingen :D

Nur mal so für alle um diesen Größenvergleich und diese Feine Präzisionsmechanik zu beschreiben! Der Schreib/Lese Kopf der Festplatte wird von der Rotationsgeschwindigkeit der Festplatte getragen.

Der Abstand zw. Kopf und der Festplatte selber ist so klein, das selbst ZigarettenRauch dort nicht hindurchpasst und Kratzer hinterlässt.

Der Abstand ist auf "normale größen" übertragen in etwa der. als würde nen Airbus A380 mit 1,5m abstand zu Boden bei Vollergeschwindigkeit fliegen!

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@erazzor

hehe...jepp...aus der Not heraus. Ich hatte mal ein PC Geschäft und es kam einer mit verweinten Augen wegen seiner Daten (Doktorarbeit seiner Freundin war da gespeichert und hatte kaum Geld übrig) und ich hatte noch eine baugleiche im Lager. Das habe ich dann ein paar Mal so gemacht. Einige liefen noch eine Zeit lang (ein paar Tage bis zu einem Jahr, selten), bei den meisten reichte es für eine Datensicherung und dann gingen nach und nach immer mehr Sectoren "kaputt".

Ich kann mich an einen Fall bei IBM erinnern. Da hatten die Azubis versehentlich das "Siegel" entfernt und damit die Festplatten "gelüftet". Die wurden dann sehr billig verkauft. Ich hatte davon 30 Stück gekauft. Nur 3 liefen länger als ein Jahr.

Dein Vergleich ist gut und beschreibt, wie dicht die Köpfe über die Platten "schweben". Werden wirklich nur von dem entstehenden Luftpolster bei der Rotation getragen. Daher ist es für eine Festplatte auch nicht gut, wenn während des Zugriffs plötzlich der Strom wegbleibt. Viel früher musste man die Köpfe auch mit einem Befehl in "Parkstellung" bringen, was die seit einigen Jahren automatisch tun.

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@fasty2003

Achso ist das^^ naja das mit der Parkstellung das kenne ich ja ....

naja Typisch Azubis... die machen immer solche blöden sachen :D wie gut das mir sowas bisher noch nie passiert ist :D hut ab 2 Jahre FISI um und keine komplikationen^^

Außer hier und da Netzwerkzusammenbrüche aufgrund von ARP-Poising von meinem rechner auspfeif ;D

Aber festplatten sind schon echt nen Thema für sich .....

Und naja wenn ich meine Zukünftige DOktorarbeit retten müsste, würde ich glaube ich genau so verfahren ... oder die kohle ausgeben .. weil es doch schon relative Wichig ist!

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