Wie kann ich checken ob ich gefährliche Ports offen habe und diese schließen?

3 Antworten

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Wie es suessf schon gut beschrieben hat. Wollte noch anmerken. Einige Ports sind natürlich schon offen, sonst könntest du ja nicht surfen. Z.B. Port 80 für HTTP, oder die Ports 20 und 21 für FTP, Port 25 für Emails. Da kannst Du alle anderen Ports schließen / sperren wie Du willst. Die Pakete / Traffic der über die Ports geht musst du überwachen / filtern, darüber kannst Du dir auch was einfangen. Das zeichnet eine gute Firewall aus, Portfilterung und Paketfilterung, unter anderem. Die "kleinen" Firewalls in den meisten handelsüblichen Routern machen nur Portfilterung von außen und "verstecken" die internen IP´s nach außen (natten). Für Angriffe von außen meist ausreichend, jedenfalls für die sogenannten "Scriptkiddies" die sich "Hacker-Tools" aus dem Internet saugen, dazu zählen auch Portscanner. Eine gute Hardware Firewall kann niemals eine Software ersetzen. Allerdings braucht man Kenntnisse um die richtig zu konfigurieren (z.B. Juniper ssg 5)

Ein gutes Antivirenprogramm mit einem guten Webfilter und auch Emailfilter ist da schon Minimum (z.B. GDATA Antivirus 2010). Firefox statt den IE einsetzen (Wenn IE, ActiveX deaktivieren). Zum Firefox das Addon NoScript (googeln und von mozilla direkt saugen), dann werden alle Scripte auf jeder Seite gesperrt, die man unten rechts einzeln freigeben kann, falls etwas nicht funzt auf einer Seite, die aber vertrauenswürdig erscheint (das weiß man ja auch meist nie ;-)). Aber man sieht, was da so für Scripte auf den Seiten versteckt sind und erstmal nur die Seite selbst freigeben. Das wäre auch ein zusätzlicher Schutz.

Auch als normaler Benutzer zu surfen und nicht als Admin. Standard bei Vista und Windows 7. Bei XP einen erstellen und damit surfen. Verschiedene Dienste deaktivieren, z.B. den Nachrichtendienst. Eine Software Firewall ist besser als garnichts.

Es gäbe noch einiges mehr zu schreiben. Am besten ist der letzte Tipp von suessf, mit Linux surfen, besonders auf "bestimmten" Seiten ;-).

Hier mal was über Ports und Dienste:

http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/firewall/praxis/121417/ports_und_dienste_im_griff/

uuups...hab mich falsch ausgedrückt..das könnte man auch anders verstehen "Eine gute Hardware Firewall kann niemals eine Software ersetzen."...Ich meinte damit, das eine gute (dedizierte) Hardware Firewall immer besser als jede Software Firewall ist (im Windows). Mit einem "kleinen" Rechner und Linux mit iptables wäre z.B. annähernd eine kostengünstige dedizierte Firewall möglich (als alleinstehende Firewall, welche z.B. ein Windows Netzwerk absichert). Muss man sich aber intensiv mit auseinander setzen. Darum lass ich das jetzt mal an dieser Stelle.

Sorry...separate Antwort statt kommentieren...bin ein bisschen ausm Wind heute ;-)

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@fasty2003

Liebe/r fasty2003,
na da drücken wir doch mal ein Auge zu!
Viele Grüße
Gerd vom computerfrage.net-Support

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Was meinst du damit genau?

Normalerweise ist jeder Internet-Router so voreingestellt, dass aller ausgehender Datenverkehr zugelassen und aller eingehender Verkehr blockiert wird. Wenn du nicht selber deinen Router manuell umkonfiguriert hast, kommt also sowieso nichts rein, d.h. da ist kein einziger Port von aussen her offen (aber alles von innen hinaus). Von da her müsstest du - mit einem sog. Portscanner (da musst du nur dieses Wort im Google eingeben und findest Unmengen davon) - deinen Router vom Internet her checken, d.h. seine public IP-Adresse wissen und z.B. von einem Freund aus checken. Aber wie gesagt ich denke nicht, dass du da gross was findest :-)

Die tatsächlichen Gefahren liegen zu 99.9% wo anders, denn Firewalls selber sind dicht und werden nicht geknackt. Macht ja auch keinen Sinn, eine Burg durch das meterdicke Haupttor anzugreifen, wenn der Küchenausgang auf der Rückseite, wo die Abfälle rausgeworfen werden, vollkommen offen ist. Bildlich gesprochen.

Ich könnte jetzt Abhandlungen schreiben, dafür reicht dieses Forum nicht :-) darum mache ich es pragmatisch und kurz: Up-to-Date AntiVirus und Standard-Firewall am PC sind die wichtigsten Werkzeuge. Danach ist die Frage, wie viel Scripting, Active-X usw. du zulassen willst (dort liegen am ehesten die grösseren Gefahren). Aber geh einfach auf keine dubiosen Seiten, dann lebst du schon einigermassen sicher.

Wenn du dich eher auf gefährlichen Seiten herumtummeln willst, dann nimm dazu eine Knoppix-CD oder so was in der Art, sodass du dir nicht deinen Windows-PC damit versaust.

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Acer Aspire M5811

CPU: Intel Core i3 CPU 540 @ 3.07Ghz RAM: 6GB DDR3 SDRAM PC3-10600 Grafikkarte: Geforce GTX 560 Ti 1023MB

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Mit freundlichen Grüssen

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