Wie von Upm in MB/s umrechnen (Fragezeichen) Also z.B eine 7200Upm Festplatte.Und noch weitere Fragen bezüglich Festplatten?

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3 Antworten

Zu 1) gar nicht.

Komponenten, die die Geschwindigkeit/Übertragungsrate beeinflussen sind (ohne Vollständigkeitsanspruch):

Umdrehungsgeschwindigkeit, Zugriffsgeschwindigkeit, Schnittstelle (Hardware wie IDE/SATA/USB) und dessen Protokoll (z.B. SATA3), Treiber im Betriebssystem und das Betriebssystem selbst.

sotnu 30.09.2015, 11:35

Ah ok.Danke für die Antwort erst mal

Aber trotzdem kann man doch irgendwie einen Wert berechnen. Bei SSD's geht das ja auch.

Und wieso hat das Betriebsystem Einfluss auf die Geschwindigkeit ? Und hat die Grösse des Caches kein Einfluss ?

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DrErika 30.09.2015, 11:43
@sotnu

Wenn ein Betriebssystem hohe Latenzzeiten hat und das preemptive Scheduling den Festplatten kaum Prozessorzeit gibt, wird sie effektiv langsam sein.

Natürlich hat ein Cache Einfluss auf die Geschwindigkeit. Den zähle ich mit zur Schnittstelle dazu, denn die Größe allein sagt nicht viel. Vielmehr interessant ist, welches Verfahren dort angewandt wird, um zu cachen.

Ausrechnen kann man da nur grob etwas. Meist ist dies eine best-case-Rechnung. Denn es kommt ja darauf an wie die Daten auf der Platte liegen, welche Daten ich wann abrufe und wie der Cache darin beansprucht wird und wie gut er auf die Situation reagiert usw. Viel interessanter sind Praxistests - und da zählt, welche Maschine mit welchem Betriebssystem und welche Komponenten zum Einsatz kommen.

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sotnu 30.09.2015, 12:17
@DrErika

Hmm ok. Ich habe irgendwie keien Ahnung was preemptives Scheduling und Latenz ist ^^ aber ok, es hat irgendwie Einfluss:)

Ja mit Cache kenne ich mich nicht so aus. Dachte Cache ist Cache. Was ist denn da gut und gibt es denn da viele verschiedene Verfahren?

Und ja stimmt schon, das ein Praxistest besser wäre, aber hald nur so aus Interesse. Kannst du mir sagen, an was das liegt, dass meine Festplatte seit neuestem 10 MB/s langsamer schreibt und 20 MB/s langsamer liest ? Habe das selbe Betriebssystem drauf und ist auch sonst alles gleich (etwa).

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DrErika 30.09.2015, 12:37
@sotnu

Zum Thema Cache: https://de.wikipedia.org/wiki/Festplattencache

Typischerweise wird eine Festplatte langsamer, wenn sie viele defekte Sektoren hat, die Schreib/Leseköpfe immer wieder kalibrieren muss oder ein Kabel zum Bus defekt/locker/angefressen ist. Alles in allem kein gutes Zeichen jedenfalls. Lies doch mal die SMART-Werte aus (gibt ja Tools dafür), dann kannst du sehen, ob sie selbst schon weiß, dass sie dem Lebensende nahe kommt.

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sotnu 01.10.2015, 11:31
@DrErika

Danke, den Artikel werde ich mir ansehen.

Ja diese Werte habe ich irgendwie nie recht verstanden. Da steht z.B "Aktueller Wert 200" und "schlechtester Wert 200" und dann aber "Grenzwert 36".

Aber hier mal ein Link zum Bild.

http://666kb.com/i/d2k83yflxz0zeml7n.gif

Wie man sieht, ist sozusagen alles auf dem Maxium oder fast. Da steht aber  "Schlechtester Wert". Also normalerweise würde ich davon ausgehen, dass die Platte so schlecht wie es nur geht, ist. Aber da steht als Gesammtbewertung gut und mein USB-Stick hat auch überall 100 von 100. Da der Neu ist und eine 100% Bewertung kriegt, muss das so sein.

Aber von den Werten an sich kann ich garnichts nützliches rauslesen, bzw. fast nichts.

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Hallo sotnu,

klingt ja mal wieder wie ein Musterfragekatalog ...

Hier von mir der Beitrag, dass es kein "SATA 6.0" gibt. Es gibt "Serial ATA 6,0 Gbit/s", auch "SATA Revision 3.x" genannt, und aus der ersten offiziellen bezeichnung geht auch hervor, dass die maximale theoretische Datenübertragungsgeschwindigkeit mitnichten 6 GB/s, sondern 6Gb/s (also Gigabit) beträgt.

Und da bei SATA (bis Rev. 3) die "8b/10b-Kodierung" verwendet wird, beträgt sie in der Realität 600 MByte/s (4,8 Gb/s).

Mittlerweile gibt es auch "SATA Express" (als "8,0 Gb/s" mit tatsächlichen 7,88 Gb/s und "16,0 Gb/s" mit real maximal 15,76 Gb/s).

Alles Werte, die man in der Praxis so gut wie nie zu Gesicht bekommen wird. Datentransport ist nämlich leider keine einfache Angelegenheit. In den gefühlt 70 Jahren, die ich mich mit Computertechnik beschäftige, ist mir noch keiner (wirklich keiner!) über den Weg gelaufen, der mir vollumfänglich hätte erklären können, warum auch heute noch die Datenraten beim Kopieren/Verschieben kleiner Dateien teilweise in den einstelligen MB/s-Bereich fallen.

Gut, Daten können nicht "einfach so" kopiert werden. Damit der Rechner (und somit wir) damit arbeiten kann (können), müssen sie ins bestehende Dateisystem eingebettet werden, sie benötigen eine Adresse, damit sie später wieder gefunden werden können und vieles mehr ... Warum diese Prozesse aber so viel Zeit in Anspruch nehmen, erschloss sich mir bis heute nicht!

Evtl. komme ich noch mal auf die Frage zurück, aber jetzt gerade ... meine Frau hat das Essen fertig ...


DrErika 30.09.2015, 14:38

... meine Frau hat das Essen fertig ...

Mahlzeit! :D

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sotnu 30.09.2015, 15:00

Ok, hört sich komplizierter an, als ich es mir gewünscht habe :)

Und wie meinst du das mit dem Musterfragekatalog ?

Und ok, dann en guten.

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Man kann die Umdrehungsgeschwindigkeit nicht umrechnen in Datenmenge pro Sekunde. HDDs mit 7200rpm haben nicht immer die gleiche Lese-, Schreiggeschwindigkeit haben. Ebenso bei SSDs, einfach mal die Herstellerangaben lesen. Wenn man die HDDs oder SSDs für  SATA 6 an Kontrollern mit SATA 3 oder weniger anschliesst, kann es passieren das diese Angaben vom Hersteller nicht erreicht werden, ebenso bei PCIe 3.0 oder 2.0.

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