Wie repariert man eine defekte Festplatte?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So einfach ist das nicht mit der Reparatur. Wenn man sich sicher ist, das es die Elektronik ist, müsste man sich eine 2. Festplatte genau des gleichen Typs besorgen, vorzugsweise gebraucht, und die Platine tauschen.

Ist der Fehler aber intern, kaum Chancen das selbst zu machen. Ich habe mal ein Plexiglasgehäuse gebaut und mit einen Pumpe ein Vakuum erzeugt im Gehäuse. Nach innen führten 2 Gummi-Handschuhe. Das ist nicht perfekt, aber besser als ohne. Weil in der Festplatte ist auch ein Vakuum und es muss absolut Staubfrei sein. Das kleinste Staubkorn ist schlecht für die Platte, weil die Köpfe nur durch das Luftpolster der sich drehenden Platten getragen werden, und das sehr dicht. Ein Staubkorn wäre im Vergleich dazu ein Berg. Das ist schon Jahre her und habe es leider nicht mehr, weil es sich kaum lohnte.

Etwas Glück muss man auch haben, weil es nicht in allen Fällen klappt, wenn auch meistens. Einem, der die Fähig- und Fertigkeiten eines Uhrmachers hat, wird es leichter fallen. ;-)

Auch dafür braucht man eine baugleiche Festplatte, in der man mit sehr viel Fummelei, Gedult und "feines" Werkzeug die Platten umbaut.

Zum Daten sichern hat es meistens gereicht, lange liefen die dann nicht mehr, ein lief mal ca. 7 Monate weiter.

Wenn dieser Defekt an defekten Sectoren liegt, könnte man ein Tool einsetzen um an den Rest der Daten zu kommen, sofern der Zugriff noch klappt. Ansonsten bleibt nur eine Firma wie O&O, die spezielle Geräte in ihren absolut staubfreien Labors haben. Kann aber einiges kosten.

Da gibt es kein Vakuum in der Festplatte. WIe sollte sonst auch das von dir beschriebene Luftpolster entstehen beim Schreib- Lesekopf. Bei vielen Festplatten kann man sogar das Luftloch sehen, dahinter sitzt ein Staubfilter.
Ausserdem muss es nicht nur der selbe Typ sein, es muss auch die selbe Firmware drauf sein.

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@compu60

hmmm...hab das wohl etwas falsch geschrieben, da fehlt das DANN in der Festplatte ist dann auch ein Vakuum. Manchmal herrscht in den Festplatten auch ein leichter Überdruck. In der Festplatte befindet sich absolut staubfreie Luft, die sich bei Wärme auch ausdehnen muss. Deshalb befindet sich auf der Festplatte ein meist kleiner, runder Aufkleber. Hinter diesen befindet sich ein Loch. Entfernt man diesen Aufkleber oder schraubt man die Festplatte auf und beschädigt die Versiegelung, ist die Festplatte nicht mehr einwandfrei zu gebrauchen.

Ich hatte damals ein Geschäft und einen großen Posten Festplatten von IBM für wenig Geld gekauft. Diese Festplatten wurden "gelüftet". Lehrlinge sollten für den OEM Markt sämtliche Aufkleber u.s.w. entfernen. An der Seite ist aber ein "Siegel", den die auch entfernt hatten und damit die Platten gelüftet. Nur 3 Platten liefen länger als 1 Jahr.

Es gibt eine Membran die einen entsprechenden Druckausgleich vornehmen kann, ohne Staub in die Platte gelangen zu lassen. Das Loch dafür befindet sich meist unter der Platine.

JEDE HDD verfügt über eine kleine Öffnung um den Druckausgleich von verschiedenen Drücke über NN ausgleichen zu können und über eine Membran, die einen partikelfreien Austausch des Druck's ermöglicht. Partikelfreie Luft und zwar mit dem Druck der dieser Umgebung entspricht, in der sich die HDD gerade befindet. Also auch Vakuum wenn ich diese in ein Gehäuse mit Vakuum lege, das meinte ich damit.

Auf jeden Fall sollte man die Festplatte in einem absolut staubfreien Raum öffnen. Privat mit einfachen Mitteln war das nur mit einem Vakuumgehäuse machbar.

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@fasty2003

Wenn es eine baugleiche Festplatte ist, kann die Festplatte neueren Datums sein und auch mit aktuellerer Firmware. Es funktioniert, habe es selbst mehrfach gemacht. Also nicht die selbe Firmware, die gleiche geht auch.

Ich rede hier nicht von einer dauerhaften "Reparatur", nur damit die vielleicht 1 Stunde oder etwas mehr läuft, um die Daten zu sichern.

Noch ein Tipp: Lege die Festplatte mal ein paar Stunden in ein Gefrier-Fach oder -truhe. Danach sofort anschließen und hochfahren. Nicht erst richtig einbauen Nicht viel Zeit verlieren und sofort mit sichern anfangen, wenn der Zugriff klappt. Nach ein paar Minuten bis zu einer halben Stunde kann Schluss sein.

Hatte damit mal Glück bei einigen Festplatten die mechanisch defekt waren. Das ist kein Scherz.

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Also, da musst du schon einiges an Erfahrung haben - selbst wenn du reingucken würdest und ein verkohltes Teil sehen würdest (nicht, dass der Ausfall eines Bauteils so leicht zu sehen wäre), könntest du es ja nicht einfach austauschen. Ich weiß auch nicht, wie leicht du ganz genau die gleiche Platte nochmal findest.... ich würds an deiner Stelle nicht selbst machen, sondern zu nem Fachmann gehen, wenns denn unbedingt sein muss.

Wäre ratsam...ja...alles andere ist mit viel Fingerfertigkeit und Glück verbunden. Wenn einem die Daten das Geld wert sind und man hat es zur Verfügung. Ansonsten hat man nichts zu verlieren (außer den Preis für eine identische Gebrauchte) und kann es versuchen.

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Laptop hängt sich immer auf.

Guten Abend,

Ich sehe dieses Forum wahrscheinlich als letzte Hilfe für meinen Laptop, da dieser mich noch verrückt macht. Ich fang mal ganz von vorne an.

Ich besitze einen Acer Aspire 5541G. Mit diesen war ich immer sehr zufrieden, doch ein paar Monate bevor die 2 Jahres Garantie ablief traten bei den Laptop häufig Probleme auf. Es fing an, dass der Bildschirm für einen kurzen Augenblick Schwarz wurde und dann wieder das Bild hergestellt wurde. Dabei trat eine Fehlermeldung auf die soweit ich noch weis ungefähr so lautete: "Der Anzeigetreiber konnte nicht wiederhergestellt werden".

Damals hab ich das noch nicht so dramatisch empfunden und es ignoriert, doch dann verwandelte sich dieses Problem in ein größeres. Während ich den Laptop in Betrieb hatte friert er in unregelmäßigen Zeitabständen ein. Dabei kann man weder die Maus bewegen, Tastenkombinationen tätigen oder sonst etwas tun, man sieht nur das aktuelle Standbild (Musik im Hintergrund läuft währenddessen noch ca. 3min weiter). Dabei blieb mir keine andere Wahl als das Gerät komplett auszuschalten. Dies geschah nach kurzer Zeit fast überall. Egal ob während eines Spieles, während den zeichnen mit den Grafiktablett, direkt auf den Desktop oder manchmal sogar während des Startens des Laptops.

Von dort versuchte ich selber etwas dagegen zu unternehmen, doch weder ein Scan mit meinen Virensystem (Kaspersky), noch eine Vollständige Recovery konnte das Problem beheben. So entschloss ich mich meinen Laptop zu Acer zu schicken, damit sie das Problem unter kontrolle bekommen. Nach ca. 2 Wochen Wartezeit war das Gerät wieder in meinen Händen. Sie schrieben, dass das Problem die Festplatte war und diese ausgetauscht wurde. Doch nach wenigen Stunden betrieb hing es sich erneut auf. Kurz darauf war auch schon die Garantie hinüber und ich musste zu einer privaten Computerhilfe hineilen. Diese berechneten mir pro Stunde 60€. Nach nun 105,01€ später war mein Laptop abholbereit. Diese berichteten mir, dass ein Virus meinen Laptop dieses Problem bereitete und sie diesen entfernt haben. Doch als er sich wieder aufhing war ich schockiert, diesmal war sogar das Bild dabei vollkommen schwarz! Also brachte ich den Laptop wieder dorthin, diese sagten sie haben Kontakte gereinigt und den Lüfter von Staub befreit und gaben ihn mir wieder zurück. Trotzdem hing es sich wieder auf, doch der Laptop wurde diesmal dabei nicht schwarz, sondern genau so wie ich es ihnen bei den allerersten mal gegeben habe. Bei den letzten mal gaben sie mir einen Laptop Kühler von Prevoltec mit den ich unter meinen Laptop stellen soll damit er sich nicht überhitzt. Was leider auch nichts brachte. Nun wollen sie anscheinend den Laptop auch nicht mehr reparieren und ich sitze auf den Ding nun alleine rum.

Das ist mein aktueller Standpunkt. Bitte um Hilfe ;'(

Viele Grüße Sven

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