Wie kann ich 2 Betriebssysteme gleichzeitig auf meinem Pc am einfachsten benutzen?

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4 Antworten

Es ist schon wichtig, für welche Zwecke man das XP verwenden möchte. Ist es ein 2. vollwertiges System, welches volle Leistung zum Spielen haben und die Hardware dabei gut genutzt werden soll, soweit das XP kann, dann ist die Version von smatbohn mit den Wechselplatten die beste Lösung. Sein System mit 2 Betriebssystemen zu belasten, ist nicht zu empfehlen, Gründe hat smatbohn genannt, aber im Ernstfall gibt es ja das Forum, um zu den Problemen nachzufragen – die zu 100% kommen. Da ich noch Software besitze, die nur unter XP läuft, habe ich auf meinen WIN7 PC ein Virtuelles System als Softwarelösung hinzugefügt (ginge auch bei VISTA), mit dem ich sehr gut zurechtkomme. Man kann unter WIN7 direkt in XP wechseln und Programme aufrufen und parallel in WIN7 arbeiten. Die Lösung, die ich installiert habe, ist VMLite XP Mode, das sehr einfach zu installieren war. Zusätzlich hat man noch einen geschützten Internetexplorer und die Hardware wird auch voll genutzt, soweit XP das kann. Z.B. die 4 CPU Kerne bzw. 8 Anwendungen der Sandybridge und die DirectX Grafik kann XP nicht unterstützen.

Virtualisierung hat den Nachteil, dass beim virtualisierten System nicht die volle Leistung zur Verfügung steht, insbesondere die bei virtualisierten Systemen verwendete Standardgrafik ist absolut nicht zeitgemäß und verunmöglicht z. B. das Gamen mit diesem System.

Partitionieren der Festplatte und installieren mehrerer Betriebssysteme hat den Nachteil, dass diese längst nicht so sauber voneinander getrennt sind, wie gern proklamiert wird, insbesondere zwei Windows-Systeme sind praktisch überhaupt nicht getrennt, man hat stets vollen Zugriff auf das jeweils andere System, Schädlinge haben somit leichtes Spiel. Weiterhin sind derartige Konstrukte nicht "narrensicher", bei Änderungen muss man sich schnell mit Bootmanagern etc. herumschlagen - nicht jeder ist da sattelfest.

Die meiner Meinung nach eleganteste Lösung ist und bleibt der trägerlose Festplattenwechselrahmen und die Verwendung von zwei Festplatten. Aber auch hier sei der Nachteil nicht verschwiegen: Ein Wechselrahmen kostet 15 Euro und in dem höchst unwahrscheinlichen Fall, dass in den vielen Jahren Computerei nie eine Festplatte liegen geblieben ist, muss man auch eine erwerben, das wären dann sage und schreibe noch einmal 30 Euro.

Das geht würde ich sagen mit Virtual PC am einfachsten. Gibt es bei Chip.de kostenlos als download!

Auf der Festplatte zwei Partitionen einrichten. Auf einer XP installieren und nachfolgend Vista auf der anderen. Es dürfte keine großen Probleme geben.

So würde ich es auch machen! Wichtig ist, dass erst XP und danach Vista installiert wird, sonst muss der Bootmanager manuell angepasst werden!

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