Wie funktioniert " Rakeback " beim Online Poker?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du Online Poker um Echtgeld spielst (was in Deutschland rechtlich eine Grauzone ist, also nicht unbedenklich), dann bezahlst du bei jeder Hand "Rake" an den Poker-Anbieter. Also ein kleiner Prozentsatz des Pots geht an beispielsweise Pokerstars oder ähnliches. Damit finanzieren sich die Seiten.

Wenn du dich über ein Rakeback System anmeldest, wird eben nach X gespielten Händen, oder besser nach einem Einsatz von X Euro, ein gewisser Anteil dieses Rakes wieder an dich zurückbezahlt.

Der Umsatz den du machen musst (also Pots spielen, egal ob gewonnen oder verloren), ist aber um ein Vielfaches höher als das Rake das du tatsächlich zurückbekommen kannst.

Deshalb ist das auch für den Anbieter möglich, weil er in der Zwischenzeit schon wieder mehr verdient hat als er dir zurückzahlt.

Also im Endeffekt funktioniert es nur, wenn du sehr viel spielst, und auch nicht unbedingt die kleinsten Limits.

Als Anfänger ist das alles eigentlich relativ unmöglich und absolut nicht zu empfehlen sich darauf zu versteifen nun unbedingt per Rakeback ein paar Euros zurückzukriegen.

Grundsätzlich hast du absolut Recht Ricardo, allerdings würde ich dir widersprechen, dass man als kleiner Spieler mit wenig Rake nicht auf Rakeback achten sollte. Du profitierst davon in gleicher Weise, auch wenn es nur wenige Euro sind. Rakeback ist mittlerweile absolute Pflicht, da die Tische immer tougher werden. Du solltest Rakeback als einen Zusatz zu deiner Gewinnmarge bzw. hourly Rate sehen. Wenn du 1 BB/h gewinnst, hast aber 50 % Rakeback (wie hier: http://www.top-rakeback.net/ ) dazu kannst du die Winrate erheblich steigern. Und darum geht es egientlich und nicht darum ob du viel oder wenig Rake machst.

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