Wer kennt sich bitte mit BGA Rework aus?

1 Antwort

Du hast dir jetzt nicht ernsthaft etwas geholt ohne dich damit ausreichend auszukennen?

Fürs BGA-reflowing benötigt man so ca. 210 bis 230 °C. Das ist aber immer Herstellabhängig. Bei einigen Herstellern findet man im Internet diversers Dokumentationen dazu. Generell ist aber zu sagen, dass Du zuerst auf der Unterseite alle Bauteile auslöten musst. Etwas Erfahrung im SMD-Löten ist also schon erforderlich. Dann kannst Du das BGA-Element von beiden Seiten ausreichend erhitzen. Und nur so.

Laut Herstellervorgaben gibt es da aber direkte Temperaturkurven, die eingehalten werden sollten. Über eine gewisse Zeit muss das Element auf bestimmte Temperaturen erhitzt werden (z.B. in 90 Sekunden auf 150°C und dann in 50 Sekunden auf 210°C, 15 Sekunden Temperatur halten und dann in 120 Sekunden wieder auf unter 100 °C abkühlen lassen). Flussmittel sollte auch unter den Chip gegeben werden.

Wenn Du dich nicht an solche Vorgaben hälst, kriegst Du meist auch keine besseren Ergebnisse als beim BGA-Reflowing mit Heißluftföhn und Bügeleisen (was bei entsprechendem Know-How aber auch gut geht).

Ganz runterlöten würde ich die Chips aber möglichst nicht. Denn das Ding dann wieder richtig drauf zu kriegen ist ohne industrielle Mittel mitunter eine sehr anspruchsvolle Sache.

Hallo,

Danke für deine Antwort,kannst du mir bitte eine Seite nennen wo ich die Dokumentationen mir anschauen kann ?

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@landrover

Generell bringt da die google-suche nach BGA reflowing, BGA flexing usw... schon recht viel. Ich schau morgen mal auf der Arbeit ob ich da im Browser noch einige Bookmarks finde.

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@Hellstorm

Hah! Firefox Sync sei dank hab ich mal noch schnell einen Bookmark rausgekramt.

Die Seite hier beschreibt eher die abenteuerliche Art und Weise. Aber sie bietet auf jeden Fall schonmal einen Einstieg. Dahingehend kann man dann auch gut etwas googlen und findet sicherlich noch einige weitere passende Seiten. Weitere Links müsste ich wohl auch erst wieder ergooglen.

http://www.lrr.in.tum.de/~acher/bga/index.html

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Kann meinen Prozessor anscheinend (doch) per Multiplikator übertakten - wer könnte bei ein paar mehr Fragen helfen?

Hallo und guten Morgen ;) Ich habe wieder einmal eine (mehrere) Frage(n).

Also ich habe, wie oben schon erwähnt, bemerkt, dass ich meinen Prozessor (doch) per Multiplikator übertakten kann und habe mir deshalb gedacht, dass ich ihn doch übertakten werde. Die andere "Art" (per FSB) zu übertakten war mir ja zu heikel, deshalb habe ich es gelassen, aber jetzt wäre es ja ganz simpel.

Ich habe ja einen i5 760, deshalb dachte ich das der Multiplikator nicht offen ist, aber laut BIOS, CPU-Z, HWiNFO und Core Temp habe ich einen erhöhten Takt und einen Multiplikator von 19 anstatt 18 (und ja, ich habe alle diese Programme). Ich habe einfach mal so aus Neugier versucht den Multiplikator im Bios von 18 auf 19 zu stellen. Hat geklappt.

Naja, ich komme mal zu den Fragen:

  1. Wenn ich mir einen Kühler anschaffe, wie sieht das mit der Lüfterkurve aus ? Wird das dann irgendwie durch den Hersteller bestimmt oder managed das, das System selbst ? Jenachdem wie langsam das Ding dann dreht (und wie laut es ist), würde ich die Lüfterkurve dann ein bisschen anpassen ( schneller drehen lassen, nicht langasmer, keine Angst).

  2. Bei dem Programm HWiNFO (64) sehe ich 2 Werte namens "Uncore Ratio" und "QPI Ratio". Was ist das ? Die sind auf x16 bzw. x18 (es hat noch 4 andere Multiplikatoranzeigen der jeweiligen 4 Kerne, ist also nicht "der" Multiplikator).

  3. Angenommen ich übertakte jetzt und finde dann eine wirklich stabile "Übertaktung". Wenn ich jetzt im Bios 2 Profile anlege (ich glaube das geht) und dann jeweils umschalte, wenn ich mehr Leistung haben möchte, ist der dann noch stabil oder funktioniert das nicht, wenn man "frisch" umschaltet ? Also ich würde dann z.B nur beim Zocken das Profil wählen, das übertaktet ist und sonst das andere. Aber ist es dann auch stabil, wenn ich immer wieder umschalte oder muss sich das System zuerst daran "gewöhnen" ?

  4. Was würdet ihr für Temperaturwerte empfehlen ? Ich bin da eher der Typ, der lieber noch 5 Grad unter der (mir unbekannten) Grenze sein möchte. Ich dachte da so an 68° (bzw. t. < 70) unter Volllast. Denkt ihr, das wäre in Ordnung?

  5. Bezüglich Spannungswandler: Das sollte ja kein Problem sein, solange ich nicht manuell die Spannung erhöhe, sondern nur den Multiplikator, richtig ?

  6. Wie merke ich, wann die Spannung zu niedrig ist ?

  7. Dann noch Fragen zu ein paar BIOS-Einstellungen: Da gibt es die " Intel Speedstep Technologie". Da steht, wenn aktiviert, übernimmt das Betriebssystem die Kontrolle über die CPU Geschw. Bei mir ist das deaktiviert. Sollte das nicht besser aktiviert sein ?

Dann noch so ein Wert, wo man glaube ich der Grafikkarte eine gewisse Menge an RAM als eine Art Auslagerungsspeicher zur Verfügung stellen kann. Ich habe ja (nur) 2 GB Grafikspeicher, denkt ihr es ist sinnvoll, das aktiviert zu lassen ?

Das war es dann "schon" :)

Danke schon einmal für die Hilfe.

Gruss sotnu

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