Welche Java Entwicklungsumgebung ist für Anfänger am besten?

3 Antworten

Man kann bei Eclipse viele Symbole ausblenden, sodass die IDE relativ schlank wird. Ich würde aber sonst die Idee geben bei Eclipse zu bleiben und die überflüssigen Symbole zu ignorieren, später wird man sie noch mal brauchen, wenn man mit der IDE "wächst".

Ich fand Eclipse zu Anfang ebenfalls zu überladen und unübersichtlich. Heute kann ich sagen: Leider. Denn es lohnt sich wirklich, sich mit Eclipse zu beschäftigen, weil es eine strukturierte Projektarbeit fördert, sowie die Weiterentwicklung als Softwareprogrammierer dadurch erleichtert, dass es je nach Anwendungsfall spezielle Umgebungen bietet. So unterstützt es die Webentwicklung mit Java genauso wie die für z.B. Android (mit den entsprechenden Addons). Und dass man für "Hello world" zunächst nur eine Kommandozeile benötigt ist mir schon klar. Ich plädiere aber dafür möglichst fix auf ein ordentliches Fundament zu wechseln.

Wenn Du unbedingt ein IDE verwenden willst gibt es für Anfänger BlueJ. Ich empfehle aber meist erst mal auf der Kommandozeile zu arbeiten, die abstrahiert nichts weg, und man lernt die Grundlagen gleich richtig. Wenn Du dann dazu einen Texteditor verwendest der Syntax Highlighting macht (so was wie Notepad++ auf Windows) ist das gar nicht so kryptisch wie oft behauptet wird. Auf ein IDE umsteigen kannst Du ja immer noch.

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