Was bewirken Änderungen in der Registry?

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3 Antworten

das ist die registrierungsdatenbank.. damit kann man sehr viel verändern.. viele software schlüssel sind dort entahalten.. aber auch windows schlüssel ! du kannst dadurch auch autostart ausschalten usw... wenn du es dir mal anschauen willst dann : start --> ausführen --> regedit

Lass lieber die Finger davon. Eine Änderung kann bewirken das Windows nicht mehr startet und du alles neu Installieren musst.

Wenn du schon in der Wikipedia nachgelesen hast, weißt du ja bereits, dass das gesamte Verhalten von Windows über die Registrierungsdatei gesteuert wird.

Wenn du Werte in der Registry änderst, funktionieren die Teile, die durch diese Werte festgelegt sind, den Änderungen gemäß anders.

Mal ein konkretes Beispiel von XP: Da gibt es doch diesen lustigen (würg!) Hund, wenn du auf "suchen" klickst. Das ist der sogenannte "Search Assistant" oder abgekürzt "Search Asst". Nun gibt es in der Registry die Möglichkeit, dieses Teil abzuschalten, womit man mit der Änderung bzw. Hinzufügung nur eines Wertes wieder die "alte" Suche wie unter Windows 2000 gewohnt erhält.

Hierzu fügt man in diesem Beispiel einen Eintrag zur Registry hinzu, nämlich unter "HKEYCURRENTUSER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\CabinetState" die neue Zeichenfolge "Use Search Asst" und gibt ihr den Wert "no".

In anderen Fällen werden bestehende Werte geändert, z. B. von "0" auf "1".

Was ich nicht mitbekommen habe: Gibt es irgendwo eine Vorschrift, die besagt, dass ich alles und jedes immer an meinem Hauptsystem durchführen muss, oder wo kommen diese albernen Warnungen her, die den Untergang der abendländischen Kultur heraufbeschwören, wenn, ja wenn man so etwas wie die Registry auch nur berührt?!

Selbstverständlich ändert man die Registry seines Hauptsystems nicht, wenn man sich damit nicht auskennt. Aber genauso selbstverständlich muss man es ja irgendwo lernen und dafür benutzt man am einfachsten ein Spiel- oder Testsystem.

Avita 20.03.2010, 08:38

Die Frage verrät, dass der Fragesteller mit seinen PC-Kenntnissen noch ganz am Anfang ist. Deshalb rechne ich damit, dass er noch nicht weiß, was ein "Spiel- oder Testsystem" ist. Ich hoffe, ich trete ihm damit nicht zu nahe. Jeder musste das irgendwann erst mal lernen. Darum halte ich Warnungen, vorsichtig zu sein, schon für sinnvoll. Natürlich geht die abendländische Kultur nicht unter, wenn er sich - weil unerfahren in der Registry gefummelt - das ganze Betriebssystem vergurkt und sein PC plötzlich streikt. Aber er steht dann u.U. vor Problemen, die er nicht bewältigen kann, außer durch eine Neuinstallation. Der abendländischen Kultur wäre das egal. Der Fragesteller hätte aber viel Aufwand und evtl. Verlust seiner Daten zu beklagen. Will sagen, dass Hinweise auf die Gefahren bei Änderungen in der Registry durch User ohne ausreichende Kenntnisse m.E. schon sinnvoll sind. Die müssen ihn ja nicht hindern, Operationen am offenen Herzen durchzuführen.

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smatbohn 20.03.2010, 15:08
@Avita

Ich habe mich (mal wieder) etwas ungeschickt ausgedrückt. Eigentlich sollte das mehr den Aspekt beleuchten, dass man derartige Experimente mit einem zweiten System durchführt. Geld braucht es dafür nicht, ein virtuelles System, ein geschenkter PC oder (wie ich seit Jahren benutze) eine zusätzliche (alte) Festplatte und Wechselrahmen, genügen vollauf.

Du hast natürlich Recht, aber in anderen Bereichen sagt man doch auch nicht ausdrücklich: "Vorsicht, wenn du diese Zeitung zum Unterlegen beim Lackieren benutzt, kann es sein, dass sie hinterher nicht mehr lesbar ist!" (Ich kenne den Unterschied zwischen einer Zeitung und einem PC - sie sollten hier auch nicht verglichen werden, ich glaube schon, dass das völlig klar ist, worauf ich hinaus will).

Und deshalb habe ich den letzten Absatz meiner ursprünglichen Antwort geschrieben. Hier noch mal fett:

Selbstverständlich ändert man die Registry seines Hauptsystems nicht, wenn man sich damit nicht auskennt.

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