Verblöden Killerspiele ?

...komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis basiert auf 13 Abstimmungen

Charakterfrage 69%
Mir egal 7%
Eher harmlos 7%
Sehr gefährlich 7%
Verblöden 7%
Gehören verboten 0%
Ansichtssache 0%

9 Antworten

Charakterfrage

Hi, ich denke, dass sogenannte "Killerspiele" (Egoshooter) nicht verblöden. Wenn man diese mehrere Stunden am Stück spielt kommt es aber sicherlich zu einer gesteigerten Aggressivität, die sich aber (nach eigener Erfahrung) schon wieder legt, sobald man vom Computer aufsteht. Ich glaube auch nicht, dass irgendjemand wegen eines Computerspiels Amok läuft. Andersherum kann es viel eher sein. D.h. ein Jugendlicher der über Amoklauf nachdenkt wird sich eher von Ego-shootern angezogen fühlen.

Charakterfrage

Ich kannte mal einen Typen, der hing DEN GANZEN TAG AM RECHNER (eher: die ganze Nacht) und hat sein Leben nicht in den Griff bekommen, die einzige "Zuflucht" waren Games. Solche Leute verlieren nach einiger Zeit echt den Bezug zur Realität. Das ging bei dem Jahre lang so.

Solche Individuen sind eher als "harmlos" zu betrachten. Die gehen (etwas überspitzt formuliert) in der Gesellschaft unter.

Die wirklich potentiell Gefährlichen sind die Teenies und jungen "Erwachsenen", die schon von klein auf nichts als Probleme haben bzw. provozieren.

Meiner Meinung nach hat das nichts mit Ego-Shootern zu tun, sondern vielmehr mit dem entzerrten Bild, das diese Leute von der Realität und den Mitmenschen haben.

Charakterfrage

Tja, ich spiele Egoshooter und bin noch nicht Amok gelaufen. Es ist immer eine Frage der Einstellung zum Spiel. Ich weis, das es nur ein Spiel ist und bin somit fähig zwischen Scheinwelt (Spiel) und dem waren Leben zu unterscheiden. Das viele Kinder und auch Eltern die Alterskontrolle solcher Spiele umgehen finde ich sehr bedenklich, denn grade in jungen Jahren ist man doch noch recht leicht zu beeinflussen. Aber selbst da gilt wieder, wie schon einige andere gesagt haben, wieviel Zeit man vor solchen Spielen täglich verbringt. 1 Stunde ist sicher nicht "Amokfördernt" aber wenn sie praktisch den ganzen Tag damit verbringen mag das durchaus negative Konsequenzen nach sich ziehen. Wobei auch da wieder das eigentliche Problem darin besteht, daß diese Dauerspieler den Bezug zur Realität verlieren, siehe die diversen Amokläufer (Einzelgänger, Introvertiert). Damit meine ich, daß diese Kinder praktisch alle sozialen Kontakte einstellen und nur noch in ihrer Scheinwellt leben ohne das die Eltern einschreiten. Last but not least besaßen diese Menschen meist noch eine stattlich Anzahl an Filmen Zuhause, meist waren es genau solche Filme die dieses Thema behandelten oder schonungslose Gewalt zeigten. Der Klassiker der in diesem Zusammenhang bei fast allen Tätern gefunden wurde war American History X.

...und daher sollte man die Schuld zuerst bei den Eltern suchen ...Sie haben versagt !

0
Charakterfrage

Ich denke nicht, dass Killerspiele zwangsläufig verblöden. Meiner Meinung können diese Spiele jemanden verstumpfen - müssen aber nicht. Wenn ein Spieler stundenlang vor dem Rechner sitzt und Killerspiele spielt, geht das nicht spurlos an ihm vorbei. Wenn man das aber nur hin und wieder für eine kurze Zeit macht, dann denke ich, dass das als ungefährliche Methode zum Abschalten bzw. als Zeitvertreib anzusehen ist.

Charakterfrage

Verblöden - Aufkeinenfall Fördernt? - Ansichtssache

Es gab mal eine Studie in dem ein "Einstellungstest" mit 2 Gruppen vorgenommen worden ist. Gruppe A waren Angehende Medizin Studenten, Gruppe B war so ne "KillerSpiele" Abteilung^^

Erstaunlicher weise war Gruppe B bei 90% des Tests vorne was Auffassungsvermögen und soweiter angeht.

Hinzuzufügen ist, das ein 2. Test im Computertomograph gemacht worden ist.

Dort wurden den Probanden 2 Videos vorgespielt. Einmal eine Szene aus einem Egoshooter, die 2. sah genau gleich aus jedoch im Realen Leben nachgespielt.

Der Proband aus der Killerspielgruppe, hat beide Videos mit unterschiedlichen Hirnhälften aufgefasst. Sprich den Unterschied einddeutig erkannt. Beim Medizinstudent ist diese greze verfloßen gewesen ...

also ob diese Spiele einen Dumm machen sei dahingestellt... Jedoch diese Diskussionen verbieten und so ... die sollte aus der Weltgeschaffen werden, weil die studie zeigt ein eindeutiges ergebnis!

Wenn einer durchknallt und Amok läuft, fragt keiner nach Studien ..., sondern: Was hat er davor getan, wie war er vorher und ...Was hat er gespielt ? Und: Alle haben Killerspiele gespielt !

0
@Pinky

Was haben alle noch gemeinsam??? Genau sie benutzen Elemente aus Aktion filmen....

Es sind alles Aussenseiter gewesen

Alle hatten Soziale Probleme

Alle sind nach Columbine passiert

Vor der Columbine Geschichte gab es "keine"(zumindestens nicht Dokumentierte) Amokläufe! Es gab 1913 in Bremen einen Amoklauf an einer Schule... und der hat garantiert Killerspiele gespielt.....

--ironie on--

Erst nach Columbine ist dieser "Ich will Amoklaufen" Hype entstanden, so das es jetzt in diesem Stile ausartet...

Attentat von Volkhoven ... ein 42 Jähriger begeht in einer Schule einen Amoklauf... der passt genau in dieses klischee rein... Jung, Aussenseiter, Schüler der Schule ....

--ironie off--

  • Amoklauf an der Polytechnischen Hochschule Montréal 1989

  • Amoklauf in Bremen 1913

  • Schulmassaker von Bath 1927

möchtest du mir jetzt sagen , das diese 3 Amokläufe auch auf "Killerspiele"(Ich für meinen Teil handhabe die dinger unter dem namen EGOSHOOTER) begründen lassen??

Sry für meine Rechtschreibung usw. und vorallem an meienr leicht Ironischen/Zynischen art aber bittelass dir das mal durch den Kopfgehen...

Du kannst nicht alles Pauschalisieren...

0
@Pinky

achja Pinky noch ne kurze frage ... bist du bild leser??oO Das fällt mir gerade so auf ... das hört sich ganz nach so Bild Propaganda an!

0
@erazzor

Ich lese keine Zeitung - egal, wie sie heißt !

0
@erazzor

Ich, für mein Teil, werde weiterhin "Killerspiele" sagen , denn ich bin Deutscher ...!

0
@Pinky

Nein das bist du dann Nicht ... weil Killer kommt aus dem Englischen von to kill also von töten... nix deutsch ;)

0
Eher harmlos

Meiner Meinung nach sollte man an anderen Stellen ansetzen als immer nur auf Computerspiele zu schauen nach Gewalttaten.

meine Meinung

0
Charakterfrage

Wenn ein harmloser 10-Jähriger Junge spielen würde, wird der nicht gleich aggressiv und läuft Amok. Dagegen ein 18-Jähriger, der schon vorbestraft ist, dem würde ich es verbieten.

Man kann auch einen auf Arbeit oder im Straßenverkehr, fahrlässig getötet haben ... Dann ist man auch vorbestraft ...

0

Ich denke mal, du meinßt nicht nur das verblöden, sondern damit einhergehend die zunehmende Gewaltbereitschaft.
.
Es ist so einfach: Wenn Jugendliche Amok laufen, heißt der Sündenbock Ego-Shooter. Dabei ist die Wechselwirkung zwischen Computerspielen und Gewalttaten wissenschaftlich keinesfalls erwiesen.
.
Eine aufwändige Studie an der Berliner Charité* hat eindeutige Ergebnisse erbracht:
.
Allein in Deutschland spielen mehrere 100.000 Menschen *regelmäßig
(mehr als eine Stunde täglich) so genannte Killerspiele, oder auch Ego-Shoter. Amok laufende Jugendliche hingegen sind die absolute Ausnahme.*
.
Der Erwerb von Gewaltspielen wird durch die Altersbegrenzungen klar geregelt und besonders bedenkliche Spiele kommen sogar auf den Index. Verstöße gegen diese Verbotsliste werden mit bis zu 50.000 Euro Strafe geahndet.
.
Die Bedürfnisse mancher Menschen für Gewalt, Spannung, Geschicklichkeit und Abwechslungsreichtum werden befriedigt, ohne jemandem zu schaden. Sie sind das nonplusultra der realitätsnahen Spiele auf dem Markt (keineswegs wie im echten leben aber ähnlich und mit Überragender Grafik). Sie bieten ein Gesprächsthema welches von den anderen Problemen ablenkt.
.
Es ist sehr einfach mit ihnen Amokläufe zu rechtfertigen ohne sich weiter mit anderen Möglichkeiten zu beschäftigen. Die Gewalt kann im Spiel ausgereizt werden weshalb man nich sein- oder andere Leben gefährden muss.
.
Ein kategorisches Verbot der betreffenden Spiele wäre also **blinder Aktionismus**.
.
Ein Verbot würde **nicht verhindern
, dass die fraglichen Spiele weiterhin gespielt werden. Allerdings würden die Nutzer kriminalisiert.
.
Und Szenarien wie in Erfurt, Emsdetten und Winende lassen sich so sicher nicht verhindern. Stattdessen muss ausgegrenzten Jugendlichen geholfen werden, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.
.
Deshalb: Schluss mit der naiven Debatte um das Verbot von so genannten Killerspielen! Stattdessen sollte viel mehr Geld in Hilfsorganisationen gesetckt werden, die helfen ausgegrenzten Jugendlichen wieder Perspektiven zu geben.

Ich würde net den Verkauf der Spiele verbieten, sondern deren Herstellung, wie das mit Kinderpornos auch gemacht wird ...

0
@Pinky

Du weisst, das auch in dieser Spiele industrie relative viele Deutsche Jobs hängen. Schau dir z.B Crytek an. Macher von Crysis etc. die gehen dann ins ausland... also wieder weniger arbeitsplätze.

Das ist genau so als würde ich verlangen, das nur leute mit einem Psychologischen Gutachten den PC zum Spielen nutzen dürften!

0
Charakterfrage

Killerspiele verblöden auf keinen fall. Sie schulen eher das Auge (Das hat eine Untersuchung an der Rochester University ergeben demnach haben Spieler die Action-Spieler ein zu 50% verbessertes Kontrast sehen) außerdem erhöhen Killerspiele die Konzentration und das Multitasking. Und Aggressivität lernt man nicht in Computerspielen sondern von seinem Umfeld.

Was möchtest Du wissen?