VDSL Schwankungen?

2 Antworten

Überhaupt nicht, das ist völlig normal.

Die Verbindung kann gar nicht schwankungsfrei sein aufgrund der Art und Weise wie das TCP-Protokoll arbeitet. Vereinfacht gesagt fängt der Rechner erst mit einer kleinen Menge an Daten an die er sendet und erhöht die dann exponentiell (Slow-Start Phase) bzw. linear ab einer bestimmten Grenze (Congestion Avoidance Phase) bis es zur Überlastung kommt, also dass nicht rechtzeitig eine Empfangsbestätigung der Daten erhalten wird. Danach wird die Menge der Daten die auf einmal gesendet werden nach unten korrigiert. Ging das dann wieder problemlos durch wird wieder erhöht, usw. So wird jede Leitung optimal ausgelastet ohne dass man wissen muss/kann wer sonst so sendet. Deswegen sind auch Downloadraten nie gleich sondern verändern sich sekündlich (bzw. je nachdem wie oft die Downloadrate neu berechnet wird).

Eine geringe Schwankung bedeutet also im Grunde gar nichts. Eine sehr hohe (bei Up/Download) kann jedoch darauf hindeuten dass noch jemand aktuell die Internetverbindung nutzt (ein anderes Programm am Rechner oder irgend jemand anderes im eigenen Netzwerk) oder auf ein Problem mit der Leitungsqualität. Also dass Leistungsstörungen oder Interferenzen die Daten verändern, das am Ziel erkannt und deshalb nicht alle Pakete bestätigt werden. Da WLAN deutlich anfälliger für Interferenzen ist als ein isoliertes Netzwerkkabel sollte man einen solchen Verbindungstest besser nicht über Drahtlostechnologien machen.

Hallo Wiliam,

Du brauchst Dir keine Sorgen machen, das die Schwankung immer da ist, ist ganz normal. Bei mir ist der Ping gerade sogar um 75% geschwankt. Das ist ganz normal und kein Grund zur Besorgnis.

Wichtig ist, dass Du mehr als 40.000 download hast, und einen Ping durchschnittlich unter 50. :-)

DUAL WAN Konfiguration von VOIP Telefonie mit Draytek Vigor 2920VN, Auerswald 5020 VOIP

Hallo zusammen,

am Freitag wurde bei mir im Betrieb das DSL von klassich analog auf ALL-IP umgestellt. Da vorher zwei Telefonanschlüsse (wegen der 4 Amtsleitungen) bezahlt wurden, wurde sich nun für 2 VDSL 50 Anschlüsse im ALL-IP entschieden. Zu diesem Zwecke wurde der Draytek Vigor 2920VN als DUAL WAN Router, 2 Telekom Modems für Bridge Betrieb, sowie die Auerswald 5020 VOIP TK-Anlage zum anschließen der internen Telefone.

Nun bekomme ich aber die SIP's der Telekom (T-Online) nicht dauerhaft in der Auerswald anlage eingebunden. Nach jedem zweiten Telefonat gehen die Accounts wieder offline. Portfreigaben, Firewall Regeln, verschiene Einstellungen für STUN etc. wurden bereits gemacht ohne sichtlichen Erfolg.

Daher habe ich mir nun gedacht, wieso nicht die beiden Modems gegen FritzBoxen Austauschen, in den FritzBoxen die SIP's der Telekom einrichten (klappt zumindest bei mir zuhause besser da ich davon ausgehe das der Draytek irgendwas abblockt), konfiguriere dort die Rufnummern auf den externen s0 Bus und gehe dann davon an die Telefonanlage. Kann die FritzBox 7490 im Bridge Modus überhaupt noch für das Verwalten der SIP's von der Telekom verwendet werden? Und auch noch vollständig konfiguriert werden. Dann wäre dies nämlich meine BackupLösung falls ich das Problem mit dem direkten IP-Anschluss der Auerswald TK-Anlage nicht lösen kann.

Vielen Dank schonmal für eure Ideen und Tipps.

Grüße

Pascal

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