Recuva findet Bilder, scheitert aber bei der Kopie?

1 Antwort

Das Inhaltsverzeichnis der Partition, die Vorschaubilder (sind im Grunde kleiner skalierte Kopien) und die Bilder selbst werden an verschiedenen Orten gespeichert. Auf welchem Platter, Sektion und Spur die Daten am Ende konkret landen ist von der Partition und dessen Fragmentierung abhängig. In deinem Fall scheint es so dass die Bilder in einem beschädigtem Bereich liegen, während die anderen Informationen woanders und noch zugänglich sind.

Solltest du vorhaben die Festplatte an ein Unternehmen zu schicken das sich auf Datenrettung spezialisiert hat solltest du es unbedingt unterlassen Rettungsversuche zu unternehmen, da der Zugriff auf beschädigte Bereiche die völlige Zerstörung der Daten zur Folge haben kann.

Ansonsten kannst du davon ausgehen dass die Daten verloren sind.

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Ich bedanke mich für die Information, mit den skalierten Kopien.

Mittlerweile habe ich ein weiteres Programm zur Rettung der Bilder probiert, „Testdisk“ bzw. photerec , hier konnten knapp 3000 Bilder gefunden und gesichert werden. Einige doppelt und im Kleinformat. Nun weiß ich auch warum und welchem Zweck die Kleinen dienen.

Was wird bzw. kann bei einer Firma professionell gemacht werden, was eventuelle zum Erfolg führt ?

Hat jemand Erfahrung mit solchen Unternehmen gemacht, nachdem eigenversuche der Datenrettung gescheitert sind ?

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@JimJones
Was wird bzw. kann bei einer Firma professionell gemacht werden, was eventuelle zum Erfolg führt ?

Die öffnen die Festplatte und tauschen z.B. defekte Teile aus um sie wieder funktionstüchtig zu machen. Im Grunde wie eine Organtransplantation. Wenn du des englischen mächtig bist, schau dir mal die Tour durch ein solches Unternehmen an:

https://youtu.be/tNUsoangGFs

Sowas ist dann die letzte Möglichkeit um an seine Daten zu kommen. Und aufgrund des hohen manuellen Aufwand durch Spezialisten auch nicht ganz billig. Da muss man schon mit 200 Euro aufwärts rechnen.

Verglichen damit ist eine regelmäßige Sicherung natürlich deutlich einfacher und günstiger

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@FaronWeissAlles

Danke für deine Hilfe. In meiner Nähe bietet ein solches Unternehmen eine gratis Analyse an, welche ich in Anspruch nehmen werde. Mal sehen was Sie mir für eine Chance ausrechnen.

Leider kam dieses Mal die doppelte Sicherung zu spät. Aus Zeitmangel fanden die Daten nur den Weg aufn Laptop und nicht zeitgleich wie üblich noch auf eine externe Festplatte. Cést la vie, ist die 1. Platte in 20 Jahren und dann ausgerechnet an einem System, welches kaum verwendet wird.

Ich werde mal eine Rückmeldung geben, sofern ich Ergebnisse habe.

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Datensicherung // Aufbewahrung im Tresor?

Hallo, wer über viele Jahre wichtige Daten angesammelt hat, wird sich früher oder später damit auseinandersetzen müssen, welche Daten wie gesichert und aufbewahrt werden sollen. Mein Weg ist momentan folgender: Alle DATEN liegen redundant auf einem Windows Home Server und ich mache regelmäßige (t/w/m) Backups auf eine externe Platte (die verschlüsselt ist). Schön und gut, aber wohin mit der Platte? Natürlich könnte man 2TB Daten auch auf einen externen Service wie Amazo S3 syncen, nur wird das sehr schnell teuer und meine Datenleitung mit einem Upload von 200kb/s gibt das nicht her. Auch eine Aufbewahrung in einem Bankschließfach kommt nicht in Frage; zu großer Aufwand und bei Direktbanken ohnehin nicht möglich. Lösungsansatz ist nun ein Safe/Tresor im Keller, der (ca. 60kg schwer) im Keller mit der Wand verschraubt wird und auch einen Worst-Case überleben sollte ;-) Ein Problem würde dennoch bleiben - die Datensicherung müsste idealerweise (per Funk oder LAN) täglich direkt auf die Platte im Tresor laufen und dafür müsste man die Außenhaut verletzen; natürlich nicht im Sinne des Erfinders. Also, meine Frage: Wie nehmt Ihr eine Sicherung vor, bei vergleichbaren Rahmenbedingungen? Beste Grüße

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