PortableApps.com und hardwareverschlüsselter USB-Stick

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1 Antwort

Hi!

...ich bin neulich auf der Seite portableapps.com auf diesen Stick aufmerksam geworden.

Naja... ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Ja sicher, Hardwareverschlüsselung hat schon was für sich - aber es löst eben auch nicht die Probleme bzgl. Datensicherheit, es schafft allenfalls neue. Ich warte eigentlich nur darauf dass ne Methode vorgestellt wird wie man das Hardware-Lock umgehen kann.


Ich bin allerdings (sehr!) großer Fan von portabler Software :-)
Ich mach das so:

16GB USB-Stick mit akzeptablen Schreibraten, davon sind 4GB unverschlüsselt nutzbar - und es befindet sich ein 12GB großer Truecrypt-Container darauf. Und in dem liegen Programme, Daten, usw.

Das für mich absolut wichtigste Tool auf dem Stick ist "PStart" - gibts kostenlos, findet Google. Das lässt sich portabel ausführen und erzeugt ein Tray-Menü dass man sich nach belieben gestalten kann - Programmverknüpfungen, Gruppierungen, Beliebige Menüs und Icons, usw. - und das alles eben mit relativ hinterlegten Pfaden. Also ganz egal wo ich grad arbeite, ich hab immer mein eigens angepasstes Menü mit meinen bewährten Programmen. Ich arbeite überall in der gleichen Umgebung :-)

Mir ist es aber natürlich zu lästig an jedem PC erstmal Truecrypt zu starten, den verschlüsselten Container einzubinden usw., also hab ich mir ein kleines Skript gebastelt dass mich per Mausklick zur Passworteingabe auffordert, dann die Vorgänge automatisiert abarbeitet bis in der Taskleiste das Tray-Icon mit meinem Menü auftaucht. Ebenso reicht ein Mausklick um das Menü zu beenden und den Container sauber wieder "auszuwerfen".

Diese Art der Dateiverschlüsselung bietet allerdings immer die Schwachstelle dass während des Arbeitens mit Daten im verschlüsselten Container diese selbstverständlich auch von dritten ausgelesen oder attackiert werden können. Ganz egal ob der Schlüssel ne Software oder ein Hardware-Bauteil ist.


Was die Datensynchronisation betrifft kann ich dir allerdings nicht weiterhelfen - die gibt's bei mir nämlich nicht. Ich hab Mail, Lesezeichen, Feeds usw. eigentlich komplett online in eigener Hand - naja, soweit man das mit nem Server in nem Rechenzentrum eben sagen kann. Ich betreib diverse Dienste da ganz einfach selbst - und kann an jedem Rechner mit Webzugang eigentlich immer auf alles zugreifen was ich eben so brauch. Manche Daten sind verschlüsselt am Stick, manche in der eignen verschlüsselten "Cloud". Kann ich nur weiterempfehlen ;-)

Und naja - ich mach das nun schon geraume Zeit so. Da liegt sicher der Verdacht nahe dass ich da "eingefahren" sein könnte, aber... das läuft halt einfach. Gut sogar. Würde ich jetzt auf diesen Hardware-Stick umsteigen? Ich denke eher nicht :-)

Grüße!

aluny 31.05.2013, 22:21

Hallo sphxx, DH! und danke für die Antwort.

Mich hat ja eigentlich die Entschlüsselung per am Stick einzugebender Pin begeistert, so das man eben nix zusätzlich braucht und den Stick trotz Verschlüsselung so auch z.B. mal am Fernseher oder Autoradio anstecken/nutzen kann..... und die "Lücke" bei geöffnetem Container/Verschlüsselung ist klar.

Die Online-Geschichte über die eigene Cloud ist bei mir nicht das Problem, eher die große Fläche ohne vernünftigen Online-Zugang (natürlich gerade da wo man das am dringendsten brauchen würde...), daher würde ich doch eher in dem Fall die "Ansteck-Methode" zur Synchronisation bevorzugen.

Wenn diese Online Problematik nicht wäre, hätte ich das Problem Stick und Syncronisation gar nicht, dann dann könnte ich gleich auf meinen Strato Hidrive oder per DynDNS und VPN über die Fritzbox auf mein NAS zugreifen...

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sphxx 01.06.2013, 14:23
@aluny

eher die große Fläche ohne vernünftigen Online-Zugang (natürlich gerade da wo man das am dringendsten brauchen würde...)

Ich fühle mit, ich kenn das auch. Is gottseidank geraume Zeit her... ;-)

Yup, du brauchst ne vernünftige Synchronisation. Leider kann ich dir da aber nichts wirklich brauchbares nennen...

Grüße!

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