Motorradbatterie mit einem 18 V Akku und 3 Dioden laden...

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vergiss bitte ganz schnell die Antwort von Fugenfuzzi - wir hoffen hier alle, dass er irgendwann eine andere Bleibe findet.

Aber zu deinem Problem: Bleizellen können mit sehr großen Strömen geladen werden, in der Praxis führt das dann dazu, dass jedes Ladegerät - unabhängig von seiner Leerlaufspannung - spannungsmäßig "in die Knie geht" (der Innenwiderstand der Spannungsquelle begrenzt den Strom oder das Ladegerät brennt durch). Miss einfach mal die Spannung beim Laden, dann wirst du schnell feststellen, dass deine "18 Volt" nur eine theoretische Annahme sind.

Wichtig beim Ladevorgang ist, dass er beim Erreichen der Ladeschlussspannung beendet wird, da die Zellen sonst zu gasen beginnen (und der Akku somit Schaden nimmt - außerdem ist das entstehende Knallgas explosionsartig brennbar [was um Silvester rum für Lebensmüde ganz nett sein mag]). Diese Ladeschlussspannung wird üblicherweise bei 12-Volt-Akkus und Normalladung mit 14,4 Volt angegeben, streng genommen ist das aber nur ein Richtwert, im Einzelfall kann der Wert deutlich abweichen.

Deine Batterie hat vermutlich schon einen Standschaden. Wenn ein handelsübliches Ladegerät nicht mehr in der Lage ist, sie ordnungsgemäß zu laden, würde ich einen Neukauf empfehlen (die Dinger sind bei den Motorradzubehörhändlern recht billig zu haben). Eine Alternative wäre eine Blei-Gel-Batterie, wie man sie z. B. hier preiswert findet: http://www.pollin.de/shop/dt/Mjg5ODI3OTk-/Stromversorgung/Akkus/Blei_Akkus/Blei_Akkumulator_YUASA_NP7_12_12_V_7_Ah.html Allerdings sollte das Ladegerät dann über einen Speziallademodus für Gel-Akkus verfügen.

Derartige Bastellösungen, wie du sie beschreibst, sind eher etwas für ambitionierte Bastler, die über eine entsprechende Portion an elektrischem Fachwissen verfügen (Wer z. B. freihändig die Begriffe "Strom", "Spannung" und "Ladung" auseinander halten und erklären kann, das Ohmsche Gesetz verstanden hat und den Zusammenhang zwischen "Spannung", "Strom" und "Leistung", liegt schon auf der sicheren Seite. Daneben ist für derartige Tätigkeiten ein Multimeter unabdingbar.

Für Laien gibt es allerlei fertige Ladegeräte, ein wirklich gutes Modell, das auch Gel- und Vlieszellen laden kann, ist das http://www.conrad.de/ce/de/product/201015/VOLTCRAFT-Blei-Akku-Ladestation-CT-1500Pb-201015-CT-1500Pb-Blei-Ladegeraet-fuer-Blei-Gel-Blei-Saeure-Blei-Vlies?ref=list - Leider ist der Händler mit dem Preis etwas ins Abseits geraten (früher war es mal billiger).

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@smatbohn

Ah, beinahe vergessen: Alle meine Produktlinks (hier wie sonst auch) dienen lediglich der Verdeutlichung. Sie sagen nichts über die Qualität der/des Händler(s) aus. Ich gehe davon aus, dass ein Fragesteller vor einem evtl. Kauf gründlich vergleicht.

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@smatbohn

Also zum einen: Habe ich ziehmlich Ahnung was Strom, Spannung und Wiederstand angeht. Z.b. 4 Ohm ist ein geringerer Wiederstand als 8 Ohm und deshalb wird bei 4 Ohm mehr Strom fließen.

Das ist nachzumessen bei den meisten Lautsprecher: Häufigsten (am besten) 4 Ohm, gefolgt von 6 Ohm und zu Schluss die Niete 8 Ohm Dann geht es selten noch höher auf 16 Ohm ...

Die Batterie habe ich mit einem aus dem Keller gerissenem 18 V 1 A Netzteil geladen. Danach mit einem R/C Auto wieder entladen. Nun konnte ich die Batterie am ausgeliehenen Ladegerät aufladen. Und den Spaß mit dem (Übrigens rießen Auto, dass sehr viel Leistung braucht) Auto nochmal.

Bei dem Betrieb mit dem Auto erwärmt sich wie jedem anderem NiMh Akku auch meine Batterie, bis sie dann schwächelt (Aber komischerweise kann ich noch lenken) Also wieder aufgeladen und nun steht sie im Regal bis Samstag um dann meinen Kofferlautsprecher endlich meinem Freund zu präsentieren. (Mit LED Beleuchtung sogar)

Mein Werkzeug sind Kabel und ein Lötkolben. Ein Multimeter habe ich allerdings nicht. Das möchte ich mir aber unbedint noch kaufen. Dann ein Ladegerät für die Batterie und am besten auch noch ne neue Batterie.

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@smatbohn

Es ist eigentlich auch relativ deutlich zu erkennen, dass Fugenfuzzi min. zu Hälfte Müll labert. Jede KFZ Batterie (Ob meine oder Sammelstelle oder sonstwo) die ich gesehen habe hat 6 Zellen. Meine Batterie ist komplett zu. Da sind keine Stöpsel zum rausziehen. Dennoch sieht man oben am Verschluss 6 Kreise (Auf Plastikband auf die Einfüllöcher gepresst) und demnach sind da 6 Zellen Und nicht 10 :D

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@multiwirth

Natürlich sind es sechs Zellen, da eine Zelle eines Bleiakkus nun mal 2 Volt Nennspannung liefert (Nennspannung! In der Praxis wird man nie genau 2,0000 ... Volt messen, die Spannung ist ja vom Ladezustand abhängig, es gibt eine Streuung und, und, und ...)

Übrigens kann man die genaue Bauart (wartungsfreier "normaler" Bleiakku, Gelakku, Vliesakku ...) manchmal nur schwer erkennen.

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@smatbohn

Bei meiner Batterie kann man nichts zu 100 % öffnen ohne was kaputt zu machen.

Da wo bei manchen Batterien diese Stöpsel sind. ist ein Plastikband mit "Do Not Open" aufgeklebt/gepresst

Jedenfalls funktioniert die Batterie wieder und ist für meine Zwecke ausreichend. (ein Motorrad oder Moped wird die batterie wohl eher nicht starten müssen)

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Eine Motorrad Batterie ist ähnlich wie ein Blei oder Blei Gel Akku. In diesem Kasten sitzen ( bei der 12 Volt Version) 10 Zellen drin die je ca. 1,25 Volt haben. Die Kapazität ist also abhängig von der Einzelkapazität einer Zelle. Hat eine Zelle 2Ah Kapazität so hat die gesamte Batterie auch 2Ah . Durch die Reihenschaltung aller Zellen wird so die Spannung auf 12 Volt gesetzt. Somit ist die Kapazität auch abhängig von der schwächsten Zelle in der Reihe. Selbst wenn alle Zellen volle 2Ah liefern können und nur eine 1,2 Ah hat so sinkt die Gesamtkapazität auf 1,2 Ah . Solche Blei Akkus dürfen nicht mit einer höheren Spannung geladen werden wie 13,8 Volt. Eine höhere Spannung würde die Zellen zu stark erhitzen und somit deren Lebensdauer verkürzen. Ein Wartungsfreier Akku würde so sich zu stark erwärmen und das Sicherheitsventil würde auslösen. Im Schlimmsten Fall geht der Akku dadurch defekt. Ladegeräte solcher Akkus sind sehr einfach. Sie haben einen Trafo und an der Sekundärseite einen Brückengleichrichter. Sie spannen so die Spannung von 230Volt herunter auf ca. 12 Volt AC und gehen so an einen Brückengleichrichter ,von wo dann die Spannung zum Laden des Akkus abgegeben wird (13,8 Volt DC) . Je nach Modell ein paar Ampere bis hin zu den großen Ladegeräten mit mehren Ampere im Zwei bis dreistelligen Bereich. Beim Laden sollte man auch darauf achten das man den Akku nicht schnell lädt. Maximaler Strom darf höchstens 10% der Nennkapazität sein. Schnelladlungen können nur Akkus die auch dafür ausgelegt sind. Meist ist es auf dem Akku selbst vermerkt. Gehen wir also von einem Normalen Blei Akku aus ,dieser darf also somit nur 2Ah : 100 X 10 = 200 mA maximal mit 200 mA bei maximal 13,8 Volt geladen werden. Dafür Liegt dann auch die Ladezeit bei 10 Stunden. Natürlich verkürzt höheren Ladestrom die Ladedauer ,Dadruch erhitzt sich der Akku stark und kann Schaden nehmen wenn er nicht dafür Ausgelegt ist. Besonders bei älteren Modellen sollte man von Schnelladungen Abstand halten. auch mit der Zeit nimmt die Kapzität eines Akkus ab. dies ist aberein Natürliher vorgang und beruht auf die Abnutzung der Bleiplatten in den Zellen her die mit der Zeit sich nach und Nach abbauen. Meist sammelt sich dann eine schwarze Masse am Boden im inneren des Akkus an der auch zu Kürzschlüssen führt und so den Akku mit der Zeit zerstört.

Den Roman habe ich schon sehr oft gelesen.

Ich habe ein Netzteil, (Ein slezielles Ladegerät mit Elektronik) das 14,4 Volt raussemmelt. Das ist elektronisch schaltbar für Motorradbatterie oder Auto. Aber dass will nicht laden (Warum auch immer)

Die Batterie wird jetzt so vieleicht warm, aber ich habe nunmal keine andere Möglichkeit da 12 V einfach nicht zum laden reicht.

Also eben 18 V.

Die Batterie wird eben jetzt überwacht und bei Bedarf kurz abgehängt zum runterkühlen.

Ich habe das Teil immerhin so von ca. 1 Jahr rumstehen (Leer) wieder ein bischen hochgebumst. Ich lasse das Ding jetzt einfach an den 18 V.

Übrigens die Batterie ist nicht uralt. Sie hat folgendes aufgedruckt: STD: 0.4 A X 5 (Welle) 10 h or QUICK: 4.0 A X 30 min

Das momentan rausgekramte Netzteil ist bei 18 V und 1 A

Seit ca. 20 min ist die Batterie nicht fühlbar erwärmt. Und ganz leer nach der Bastelei ist die Batterie auch nicht

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Übrigens: jede Batterie die ich je gesehen habe mit 12 V hat 6 Zellen Auch meine Motorradbatterie und jede Zelle hatte glaub um die 2 volt

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@multiwirth
Übrigens: jede Batterie die ich je gesehen habe mit 12 V hat 6 Zellen Auch meine Motorradbatterie und jede Zelle hatte glaub um die 2 volt

Falsch

Von Bauart zu Baurat verschieden . Es gibt Akkus die 6 Zellen besitzen ,darin sind aber immer Paarweise 2 Zellen zu einer zusammengesetzt. So addiert sich sie Spannung und es ergibt 12 Volt. Für den Laien sieht es dann so aus als ob es nur 6 Zellen hätte. Die Spannungen wurden so von 1,25 Volt auf ca. 1Volt pro Zelle gesetzt . also 2 X 6 = 12 Volt

Was das Laden angeht sollte man sich an die Vorgaben halten. Egal was man besitzt. wenn man keine Möglichkeit hat ,muss man sich eine erschaffen. Man kann auch Dioden in Reihe schalten und so die Spannung herabsetzten.Da bei der normalen Silizium Diode ein Spannungsabfall von 0.7 Volt erreicht werden kann. Nimm eine Diode und schalte sie nach dem Brückengleichrichter (entsprechend der Polarisierung) in + oder - rein. Nimm ein Voltmeter und Miss nach du wirst mehr Beweise nicht kriegen können. Man kann so auch mehre Dioden in Reihe schalten um so auf die gewünschte Spannung zu kommen. Der Ladestrom wird so begrenzt durch die Maximalkapzität der Diode( falls der Trafo mehr leisten kann) . Hat man 1A Dioden genommen so wird auch der Ladestrom maximal bei 1 A liegen. Solche Dioden findet man zuhauf in billig Netzteilen kleinerer Kapazitäten 5-12 Volt . Solche klein Netzteile haben ein Großes Aufgabengeibiet und werden fast überall eingesetzt.

Die Batterie wird eben jetzt überwacht und bei Bedarf kurz abgehängt zum runterkühlen.

Falsche Handhabung. Somit verkürzt man die Lebensdauer und der Akku stirbt einen Frühen Nutzertod. Ich hab aus einer alten Alarmanlage einen 12 Volt Akku heute noch der aus 10 Zellen (mit Bleiplatten) mit Je 1,25 Volt pro Zelle besteht. Der gesamte Akku ist in einem Holzkasten aufgebaut und am ende besitzt er Schraubklemmen mit Flügelmuttern, Herstellungsjahr 1970, offene Zellen,das bedeutet das ich bei jeder Zelle den Säuregehalt und Wassergehalt nachprüfen und korrigieren kann . Er hat bis heute nur überlebt weil er sorgsam gepflegt ,geladen und entladen wurde. Eine Motorrad Batterie lebt bei unsachgemäßen gebraucht keine 3-5 Jahre. Vor allem wenn man den Ladezyklus wie du nicht einhält !

Ich habe das Teil immerhin so von ca. 1 Jahr rumstehen (Leer) wieder ein bischen hochgebumst. Ich lasse das Ding jetzt einfach an den 18 V.

Damit zerstörst du den Akku. Er ist nicht für 18 Volt Ladespannung ausgelegt. die Platten in der Zelle lösen sich bei solcher Handhabung schneller auf und der Akku wird zerstört.

STD: 0.4 A X 5 (Welle) 10 h or QUICK: 4.0 A X 30 min

Dies bedeutet das er mit 0.4 A also 400mA bei maximal 13,8 Volt Spannung für 10 Stunden geladen werden kann. Oder mit 4,0 Ampere ( Quick=schnell) für 1 Stunde.

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