Lohnt sich eine externe SSD-Festplatte?

1 Antwort

Hi!

Da hier und andernorts schon wirklich oft große Textmengen zu SSDs geschrieben wurden rate ich dir dringend dazu mal die Suche zu benutzen - hier, oder bei google, dann müssen Menschen wie dir nicht zum tausendsten mal kopien von kopien von kopien vorgelegt werden...

Lohnt es sich eine externe SSD-Festplatte zu kaufen?

...extern? Nein. Intern? Schon deutlich mehr.

Ich bezweifel einfach dass es einen sinnvollen Anwendungsfall gibt bei dem man ne externe SSD haben möchte.

Ist die Geschwindigkeit sehr viel schneller als eine normale externe HDD?

Eine SSD ist in den meisten Fällen (bei halbwegs zeitgemäßer Hardware) schneller als ne herkömmliche Festplatte. Kommt aber eben auch auf das drumherum an, und nicht nur auf die Festplatte selbst.

Kann man über einen USB 3.0 Anschluss die volle Geschwindigkeit einer SSD Festplatte ausnutzen?

Ich bezweifle es. Selbst wenn USB 3 auf dem Papier für wirklich schnelle Übertragungsraten konzipiert wurde dürfte etwas derartiges nicht die Geschwindigkeit einer intern an SATA III (6GB/s) angeschlossenen SSD rankommen.

Grüße!

Da schließe ich mich doch glatt an, DH! Externe Festplatten nutzt man doch wohl überwiegend als Datenspeicher. Natürlich könnte man argumentieren, dass es von Vorteil ist, wenn man auf diesen Datenspeicher schneller zugreifen kann, bspw. um ein paar Dutzend Videos von dort zu holen und irgendwohin zu überspielen, aber dann reden wir über ungelegte Eier! Zumindest bis der "Normalanwender" seine externe SSD als Lager für Videos u. ä. verwendet, wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen, vorläufig sind sie dafür einfach zu teuer!

Und zu den USB-3.0-Controllern: Da hege ich doch das gleiche Misstrauen ...

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sphxx hat es schon deutlich erklärt. Ich finde auch, dass eine SSD zu schade ist, um in einem externen Gehäuse zu verschwinden. So spielt man die Vorteile überhaupt nicht aus.

Solltest du auf der Suche nach der passenden SSD sein, so findest du hier einen hilfreichen Ratgeber mit Empfehlungen: http://www.ssd-ratgeber.de/

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@pcnerd

"So spielt man die Vorteile überhaupt nicht aus."

Na doch, die Vorteile würde man teilweise eben gerade dann ausspielen! Z. B. kommt der Vorteil der Erschütterungsunanfälligkeit beim Einbau einer SSD in einen Desktoprechner erst dann zustande, wenn man diesen des öfteren zu schildaschen Absturztests nutzt (welcher Rechner stürzt schneller aus dem dritten Stock ab?). Oder der zumindest theoretisch niedrigere Strom"verbrauch" - endlich kann man wirklich auf Y-Kabel, zusätzliche Netzteile und sonstige Krücken verzichten!

Nur eben beim vielleicht größten Vorteil, der Geschwindigkeit, hapert es etwas, denn eSATA 6.0 Gbit/s ist ein Phantom (die Entwickler des Serial Advanced Technology Attachment waren eh schon immer Schlafmützen!), den-USB 3.0-Controllern nicht immer zu trauen und Thunderbolt zu teuer. Aber auch über USB 3.0 sind sie allemal schneller als ihre mechanischen Schwestern.

Nein, es bleibt quasi einzig der Preis, denn man stelle sich vor, man könnte heute schon zu realistischen Preisen SSDs kaufen (also zu den Pfennigbeträgen, die sie nur noch kosten in der Herstellung), wer würde dann noch eines der Mechanikgräber verwenden - egal ob ex- oder intern. Aber solange der Verbraucher so dumm ist, diese Mondpreise zu berappen, kann man den Herstellern, vertrieben und Händlern keinen wirklichen Vorwurf machen - die wären ja schön blöd, wenn sie diese geschenkten Milliarden nicht annähmen.

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