Kann man eine externe Festplatte auch defragmentieren? Wenn ja wie geht das? Macht das Sinn?

4 Antworten

Das macht auf jeden Fall einen Sinn. Auch auf externen Medien kommt es mit der Zeit zu Datenlücken. Es ist schon ein Unterschied, ob ein Film hintereinander weg von der Platte gelesen werden kann, oder ob das Betriebssystem sich die Dateiteile mühsam von der Platte zusammensuchen muss. Es geht mit der Windows eigenen Defragmentierung und auch mit externen Defragmentierungsprogrammen. Wenn die esterne Festplatte angeschlossen ist, ist sie in diesen Programmen genau als Datenträger sichtbar, wie auch die Partitionen der internen HDD. Meist genügt es die gewünschte Partition auszuwählen und Defragmentierung starten zu drücken. Bei großen, stark fragmentierten Platten kann das schon mal einige Stunden dauern.

Etwas zum Lesen, besonders das Kapitel zu Prefetching von Windows.

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1312131.htm

Dadurch, dass ich 4 große 1 TB Festplatten im PC habe und diese getrennt nach System, Daten, Bild und Videodaten getrennt verwende, sind die Festplatten selbst nach Wochen max. 2% fragmentiert – bei Video und Bilddateien sogar im 0, %-Bereich.

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Macht defintiv Sinn und geht eigentlich genauso als wenn du deine eigene Festplatte defragmentierst. Jetzt must dich nur noch entscheiden mit welchem Programm du es machen willst.

Ich käme nie auf die Idee, eine externe Festplatte zu defragmentieren! Warum: Der Flaschenhals bei dieser Platte ist die USB2 Schnittstelle, da macht das etwas langsamere Datenlesen und Datenschreiben, ob fragmentiert oder defragmentiert, keinen merklichen Unterschied. Eine mobile Platte ist für mich ein temporäres Speichermedium, das sich sehr schnell verändert und daher immer wieder defragmentiert sein wird und dies immer wieder zu ordnen würde weit mehr Zeit in Anspruch nehmen, die ich nicht habe und investieren möchte.

Zumal die Defragmentierung, so sinnvoll sie in Abständen von einigen Monaten (!) ist, in ihren Auswirkungen weit überschätzt wird. Die damit erreichbare Beschleunigung liegt meist nur im messbaren, nicht wirklich spürbaren Bereich. Schuld an der Überschätzung sind die PC-Fachzeitschriften, die mit der Defragmentierung seit Jahren in ständiger Wiederholung billig ihre Seiten füllen. Mit dem Ergebniss, dass manche User wöchentlich die Festplatte defragmentieren und ihr mehr Aufmerksamkeit widmen, als den wirklich wichtigen Themen, wie z.. Sicherheit.

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