Kann die Datenträgerbereinigung negative Folgen auf das System haben? (XP)

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Unter XP gilt es als absolut ungefährlich, mittels der Datenträgerbereinigung auch noch das letzte Megabyte Speicherplatz aus der Festplatte raus zu holen. Es macht auch Sinn, wenn man nur eine kleine Festplatte hat, was bei den ja meist älteren PCs der Fall ist. Wenn danach - für mich völlig unerklärlich - bei Dir das Betriebssystem schwer geschädigt war, hätte keine Systemwiederherstellung geholfen. Zerschossen ist zerschossen. Allerdings kann ich nicht recht glauben, dass es an der Datenträgerbereinigung lag. Da muss nach meiner Überzeugung eine andere Ursache vorgelegen haben. Vorstehende Ausführung gilt ausdrücklich nur für XP! Seit Vista ist eine Datenträgerbereinigung risikoreich geworden und der Sinn angesichts heute üblicher mehrerer 100 GB Speicherplatz nicht mehr zu erkennen. Aber Du fragst für XP. Deshalb sind weitere Ausführungen zu Vista und/oder W7 hier entbehrlich.

Hmm....das muss wohl schon eher ein "Zufall" gewesen sein. Aber nichts desto trotz ist schon ein einmaliger Zufall eigentlich absolut untragbar! Das ist auch für mich das grosse Problem von all den - bevormundenden - Tools von Windows, die eigentlich praktisch nie was bringen, aber vollmundig als weiss nicht was für "Besonderheiten" gepriesen und so verkauft werden. Das gleiche ist die Wiederherstellungs Option -> ich habe noch nie erlebt, dass diese wirklich funktioniert hat - nicht, wenn sie mehr als 5 Minuten alt war. Viele solcher Tools sind nur Verkaufsargumente für Nichtwissende. Es gibt in den wenigsten Fällen einen Grund, eine "Datenträgerbereinigung" zu starten. Und wenn überhaupt, dann würde ich meinen Datenträger unbedingt manuell bereinigen und nicht einem System überlassen, von dem ich nicht weiss, was es macht :-)

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