Kann der Lüfter eines PCs kaputt oder altersschwach werden?

...komplette Frage anzeigen Lüftergeräusch 1 - (Lüftergeräusch, hohe Lautstärke) Lüftergeräusch 2 - (Lüftergeräusch, hohe Lautstärke) Festplattenzustand - (Lüftergeräusch, hohe Lautstärke)

3 Antworten

Hallo Gitti!

Du bringst hier zwei Dinge durcheinander. Lüfter (in aller Regel im Netzteil verbaut...es sei du hast noch zusätzliche Gehäuselüfter) und Festplatte sind zwei getrennt, voneinander arbeitende Hardwarekomponenten.

Die Lautstärke, der arbeitenden Festplatte, hat nichts mit der ordentlichen Funktion des Lüfters zu tun.

Da deine Festplattentemperatur  ,,nur" 48 Grad beträgt, würde ich mir über den Lüfter keine Gedanken machen.

Kritisch wird es ab einer Temperatur von 70 Grad und darüber!

Das manche Festplatte, vor allem ältere, manchmal etwas "rödeln" wenn sie arbeiten, ist auch Grund um in Panik zu geraten.

Sollte allerdings die Festplatte, irgendwann; nur noch solche Geräusche machen, dann würde ich mir schon eher Gedanken machen!

Im Moment würde ich, so aus der Ferne sagen, ist bei deinem PC ist erst mal alles im grünen Bereich.

Wenn du dann noch regelmäßig wichtige Daten sicherst....dann kannst du einem, eventuellen, Festplattencrash, ohne Nervosität, entgegen sehen....der allerdings nicht zwangsläufig passieren muss.

Wie gesagt: Im Moment kannst du ganz entspannt sein und deinen PC mit ruhigem Gewissen arbeiten lassen :-)

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Kommentar von opajoerg
08.06.2015, 15:38

Das manche Festplatte, vor allem ältere, manchmal etwas "rödeln" wenn sie arbeiten, ist auch Grund um in Panik zu geraten.

Sorry! Muß natürlich heißen : ....ist kein Grund um in Panik zu geraten.

...und für das vergessene r in deinem Namen bitte ich auch um Pardon :-(

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Kommentar von AnnaRisma
08.06.2015, 21:48

Grundsätzlich bedaumte Zustimmung!

Aber 70 °C bei Festplatten halte ich als kritische Grenze für etwas zu hoch gegriffen, etliche Platten sind von den Herstellern nur bis 55 oder 60 °C spezifiziert.

Gut, Diagramme wie:

http://www.heise.de/ct/hotline/Festplattentemperatur-294670.html?view=zoom;zoom=1

könnte man auch jederzeit selbst fälschen ... aber ...

Ich selbst achte darauf, dass meine Festplatten meine Körpertemperatur nicht übertreffen, was bei zweckmäßiger Montage eigentlich auch unproblematisch einzuhalten ist.

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Ein Computer hat mehrere Geräuschquellen die während des Betriebs variieren können, dazu zählen:

  • Netzteil-Lüfter
  • CPU-Lüfter
  • Gehäuse-Lüfter (falls vorhanden)
  • Optische Laufwerke (falls vorhanden und gerade verwendet)
  • Festplatten (falls vorhanden)
  • Grafikkarten-Lüfter (falls vorhanden)

Grundsätzlich kann man sagen: Alles was sich dreht macht Krach. Allerdings kann auch Mikroelektronik manchmal Krach machen (Spulenfiepen).

Die Lautstärke variiert dabei. Bei Festplatten kann man die Zugriffe hören. Wird auf eine CD/DVD/Blu Ray zugegriffen hört man das noch viel deutlicher (die Scheibe beginnt sich zu drehen und macht einen Höllenlärm (verglichen mit den anderen Geräuschquellen). Die Lüfter der verschiedenen Komponenten haben oft eine automatische Regelung. Sie drehen sich langsamer, wenn die Temperaturen nicht zu hoch sind und schneller wenn´s zu warm wird um die Kühlung zu verbessern. Wie laut das dann ist hängt von den Umdrehungen pro Minute ab, sowie vom Lüftermodell. Kleinere Lüfter müssen sich schneller drehen als große um die gleiche Kühlleistung zu erreichen, weshalb gerade die kleinen oft mega nervig sind.

Das alles zusammen ergibt dann den Lärmpegel den der Computer verursacht, was man dann nur noch mit einem guten, möglichst schallgedämmten, Gehäuse reduzieren kann.

Es kann natürlich sein dass eine bestimmte der genannten Komponenten besonders viel Krach macht. Welche das aber ist muss man durch Ausschlussverfahren herausfinden bzw. durch genaues hinhören. Bei dir scheint es die Festplatte zu sein, da du sagst dass beim Defragmentieren (was viele Zugriffe auf der Platte verursacht) eine erhöhte Lautstärke festzustellen ist.

Die Lösung hier wäre eine leisere Festplatte zu verwenden oder ein kompletter Umstieg auf SSD (ohne sich drehenden und damit geräuscherzeugenden Bauteile). Dann wird auch das Defragmentieren unnötig.

Sorgen machen musst du dir aber i.d.R. nicht. Wenn die Festplatte allerdings anfängt und ungewöhnliche Geräusche macht (die sie vorher nie gemacht hat), dann würde ich spätestens jetzt sicherheitshalber eine Sicherung der persönlichen Daten anlegen. Ungewöhnliche Geräusche (wie ein Schleifen oder Kratzen) können erste Anzeichen für einen bevorstehenden Defekt sein. Wenns dann nicht schon zu spät ist...

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Kommentar von Gritti
08.06.2015, 22:53

Danke, FaronWeißAlles. Beim Ausbauen und wieder Einbauen der Grafikkarte (siehe meine letzte Frage) habe ich bei offener Gehäusewand mein Ohr an den großen Lüfter gelegt und deutlich gehört, dass aus ihm der Lärm kommt. Die Festplatte ist relativ weit von diesem Lüfter entfernt. Der kleine Lüfter auf der Grafikkarte ist es auch nicht. Aber der Krach stört mich eigentlich nicht, wenn es keinen Anlass zur Besorgnis gibt. Der Krach ist auch nicht nur beim Defragmentieren, sondern auch gerade jetzt, wo ich dir antworte.

Meine Daten sichere ich immer gut, nachdem ich einmal schlechte Erfahrungen gemacht habe.

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Ja der Lüfter kann nach einiger Zeit in der Leistung nachlassen.

Aber die meisten Hersteller geben eine Zeit von mindestens 30000 Betriebsstunden an.

Der Rechner müsste also ca. 3,5 Jahre 24 Stunden täglich laufen bis die Leistung nachlässt.

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