Heimnetzwerk-Überwachung?

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1 Antwort

Consumer-orientierte Router wie Speedport, Fritzbox und co besitzen nicht die Fähigkeiten eine dauerhafte Überwachung umszusetzen. Es ist  auch schwierig zu definieren was genau als "verdächtig" oder "unerwünscht" eingestuft werden soll.

Aber was deine Fritzbox kann ist ein Wireshark-Dump anfertigen. Also ein (zeitlich bengrenzter) Mitschnitt sämtlicher Daten, die über die Leitung gesendet werden. Das kann besonders dann hilfreich sein wenn du Verdacht hast dass dein SmartTV o.ä. unerlaubt Daten sendet. Dazu musst du nur http://fritz.box/html/capture.html aufrufen und den Mitschnitt starten. Die Datei kannst du dann nach Beenden des Mitschnitts herunterladen und mit Wireshark öffnen und nach gewünschten Kriterien filtern - bis runter auf Netzzugangsebene. Bedenke, dass du keine Einsicht in Ende-zu-Ende-verschlüsselte Daten hast, das müsstest du - wenn überhaupt - am Zielrechner abgreifen.

Wenn du ein Gerät als "zu gesprächig" identifiziert hast bleibt dir die Möglichkeit es in den Freigabe-Einstellungen der Fritzbox vom Internetzugang zu sperren. Genauer als "ganz oder gar nicht" kannst du aber keinen Zugang regeln, dafür ist die Fritzbox nicht mächtig genug. Da musst du dann schon einen Schritt weiter gehen zu einem offenerem Router-Betriebssystem wie pfSense

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