Frage zur Programmierung von Audioanwendungen und VST Plugins

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Dazu gibt es sowohl C++ als auch Delphi-Software-Development-Kits (SDKs). Jedes Buch zu Digitalen Filtern dürfte schonmal helfen, sich überhaupt der Echtzeit-Signalverarbeitung zu nähern. Simulation realer Geräte (z.B. Chorus oder Phaser) ist gar nicht so schwer wie es klingt.

Digitale Filter kenne ich aus der Bildverarbeitung, aber diese Bücher sind eben meist sehr mathematisch gehalten, außerdem ist es ohnehin besser, hochoptimierte, fertige Bibliotheken zu nutzen als alles zu Fuß zu programmieren. Reale Geräte müsste man aber irgendwie ausmessen, bevor man von ihnen ein Softwareabbild erschaffen kann.

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@gugelhupf

Nicht unbedingt. Wenn man z.B. weiß, dass ein Phaser nichts anderes macht, als den Signalzweig zunächst aufzuspalten und einen Zweig schlicht zu verzögern, dann ist die Programmierung auch nicht mehr schwer. Sie könnten natürlich auch gleich einen frequenzselektiven Phaser basteln, wenn Sie die FFT schon kennen. Aber ich fürchte, es gibt Nichts, was es nicht schon gibt.

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@DrErika

Dann kommt natürlich noch hinzu, dass z.B. der eine Chorus nach Meinung vieler Menschen gut klingt, der andere Chorus aber nicht, wobei beide letztlich dasselbe Prinzip der Phasenverschiebung nutzen. Was macht aber guten Klang aus? Ansonsten denke ich auch, dass der Markt in dem Bereich schon übersättigt ist, aber ich verfolge auch keine kommerziellen Interessen.

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@gugelhupf

Ich wollte ja nur ein Beispiel geben. Aber es ist richtig, dass es nicht reicht, prinzipiell das Richtige zu tun, sondern man muss auch Details beachten. Die Mischung aus Modulation in der Frequenz zusammen mit der Phasenmodulation bringt den "Sound". Aber auch da kann man in einige Fallen tappen (wie z.B. die Auslöschung bei tiefen Frequenzen). Wo ich dann also den Hochpass setze, um dieses Problem zu lösen, wie steil der ist usw. beeinflusst die Charakteristik "meines" Chorus.

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