Festplattenspeicher verschwindet?

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wiederherstellungspunkte

Ich weiß, das ist heute nicht mein Tag, aber ich muss immer wieder verwundert feststellen, dass PC-User sich die schnellen SSD zulegen und dann mit aller Macht versuchen, dass die Installation nicht auf dieser abgelegt werden, dann kauft Euch doch eine größere SSD oder bleibt bei einer schnellen, großen Festplatte. Ich habe keinerlei Veränderungen an meinem System vorgenommen und installiere alles auf C:, nur Daten und die Quellprogramme habe ich auf D: und G: und muss zu meinem Erstaunen sehen, dass meine Partition C: die 243 GB groß ist immer noch 137 GB freien Speicher hat - und ich habe einen Wust an Software auf meinem PC. Das krampfhafte verlegen von Programmen und deren Installationsdateien auf einen Festplatte bringt doch keinen Leistungsgewinn, wenn nur das Betriebssystem von der SSD gestartet wird, also wenn schon, denn schon und nichts Halbes. Und um irgendwelchen unnötigen Quatsch von C: zu eliminieren, verwende ich hat 2 - 3 Tools und dann bleibt C: sauber - Tools, die hier so viele als unnötig abtun!

Hi!

Je nachdem wie dein System konfiguriert ist kann es z. B. sein dass automatisch "Wiederherstellungspunkte" angelegt werden.

Also quasi Sicherungsdateien die im Problemfall helfen können einen funktionierenden Zustand wiederherzustellen.

Die kann man grundsätzlich schon nutzen - aber man sollte gerade auch bei SSDs deren automatische Erzeugung abschalten.

Wenn dein Windows sowas nicht tut - dann kann etwas derartiges auch durch ein installiertes Programm geschehen. Vielleicht ist bei dir ja irgendein Backup-Programm installiert dass sowas macht? Das ließe sich dann womöglich auch ändern.

Mal drauflos gefragt:

...lag deiner SSD eine CD mit nem Tool bei? Oder gibts ein zur SSD gehörendes Tool vielleicht auf der Herstellerseite?

Ich frag das weil bei meiner Samsung-SSD das Programm "SSD Magician" beilag. Hab ich anfangs auch erstmal nicht beachtet, bin aber mittlerweile sehr überzeugt davon:

Dieses Tool konfiguriert mein System nämlich per Knopfdruck für den optimalen Betrieb der SSD und stellt dabei auch manche Default-Verhaltensweisen von Windows ab.

Es gibt nämlich schon mehrere Dinge die Windows beim Einsatz auf ner SSD nicht unbedingt tun sollte, also falls du sowas zur verfügung hast - schaus dir mal an.

Falls nicht ließen sich die einzelnen Dinge auch "per Hand" abstellen - wo und wie, das wäre ne etwas längliche Erklärung die sicher schon mehrfach vorliegt. Ne Websuche dazu wie man Windows für den optimalen SSD-Betrieb konfiguriert könnte da hilfreich sein.


Wenn du was runterlädst, dann wird das erstmal nicht "installiert" - sondernd "gespeichert". Wo und wie das stattfindet ist ne Browser-Konfiguration, bei allen mir bekannten kann man das Verzeichnis, in dem die Downloads landen, selbst frei wählen.

Heißt also: ...such nach der Information wie du für den von dir verwendeten Browser den Download-Ordner bestimmst, dann hat sich auch das erledigt.


Zu Programminstallationen:

ich möchte einfach alles was möglich ist auf die HDD verschieben

"Möglich" ist sicher vieles - aber sinnvoll ist nicht alles was auch möglich ist.

Eine herkömmliche, geläufige Programminstallation erzeugt nicht nur einen Ordner im Programmverzeichnis - sehr viele Anwendungen werden auch an weiteren Stellen mit dem System verknüpft.

Zum Beispiel damit bestimmte Dateien mit einem bestimmten Programm geöffnet werden.

Nur in seltenen Fällen besteht ein Programm wirklich ausschließlich aus den Dateien im Programmverzeichnis (...es gibt spezielle "portable" Versionen von einigen Programmen, bei denen ist das dann so der Fall).

Das ist ein Sachverhalt der sich anscheinend immer noch nicht bei der breiten Masse rumgesprochen hat - ich erleb häufiger dass PC-Besitzer ihr Windows neu installieren und sich anschließend wundern warum die Programme nichtmehr funktionieren...

"Aber ich hab doch alle Programme auf ner anderen Festplatte installiert!"

Ja, schon - aber viele für die Funktion wichtige Dinge werden eben dennoch im/beim/mit/vom Betriebssystem gespeichert.

Und das lässt sich auch nicht vermeiden, das kann man nicht mal eben "umziehen" - man kanns nur von vornherein vermeiden indem man die erwähnten "portablen" Programme nutzt. Sofern es das gewünschte Programm eben in einer solchen Version gibt.

Da du jetzt allerdings ausdrücklich ein Antivirus-Programm erwähnst:

Gerade derartige Programme sind sehr eng mit dem Betriebssystem verbunden. Das bedeutet: ...so ein Programm gehört auch mit auf die SSD.

Ansonsten hast du da ne zerrissene Angelegenheit, teils Daten auf der herkömmlichen HDD, teils Daten auf der SSD - das ist doch auch nicht wirklich schön, sowas will man doch nicht wirklich haben ;-)

Deinen Virenschutz - und auch viele weitere Anwendungen - würd ich an deiner Stelle also schon direkt auf der SSD installieren.

Ich mein...

...wofür hast du dir die SSD eigentlich gekauft, wenn du sie nicht benutzen willst? ;-)

Bei mir liegen z. B. Windows, Browser, Mailprogramm, Audio- und Videoplayer und allerlei weitere Tools die ich häufig benutze auf der SSD.

Spiele und andere große, umfangreiche Programme hab ich auf ner anderen Festplatte installiert - um Speicherplatz auf der SSD zu sparen. Die legen dann wie erwähnt trotzdem Daten auf der SSD ab - rauben mir aber nicht gigabyteweise Speicherkapazität.

Vielleicht hilft dir das ja ein wenig,

Grüße!

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