CPU Auslastung und PC-Pflege

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Die CPU-Auslastung kannst du im Taskmanager verfolgen, sogar grafisch! Dazu klickst du mit der rechten Maustaste unten auf die Taskleiste, der Taskmanager lässt sich dann mit einem weiteren (normalen) Klick im Kontextmenü öffnen. Die grafische Aufbereitung der Prozessorauslastung findest du auf der Registerkarte "Leistung". Noch etwas mehr Information bietet bei Windows 7 der "Ressourcenmonitor", der ebenfalls auf dieser Registerkarte aufgerufen werden kann.

Senken kann man die Prozessorlast, indem man ganz konkret Prozesse beendet, hierzu hilft am besten die Registerkarte "Prozesse". Ein Klick oben in der Kopfzeile auf "CPU" sortiert die Prozesse nach ihrer CPU-Auslastung. Allerdings benötigst du dann einige Grundkenntnisse über die Notwendigkeit der jeweiligen Prozesse. Alte Hasen haben sich dieses Wissen über "Try and Error" angeeignet - natürlich nicht auf ihren Hauptsystemen, wer durch Herumspielen lernen will, schmeißt seine Altsysteme nicht weg, sondern nutzt sie zum Experimentieren. Damit kann man herrlich rumspielen und alles kaputtmachen, jeder gute Ingenieur hat so einmal angefangen ... Auf jeden Fall kannst du nach einschlägigen Tipps und Anleitungen im Internet Ausschau halten.

Der eindeutig bessere Weg besteht darin, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sprich, seinen Rechner nicht mit unnötigem Ballast vollzumüllen.

Die Frage nach der allgemeinen PC-Pflege kann man hardware- wie softwareseitig verstehen. Auf der Hardwareseite hat der Nutzer wenig Einfluss, stets auf saubere Lüfter und Luftdurchlässe achten, viel mehr geht nicht. Natürlich sollte man bestimmte Belastungen vermeiden, z. B. durch unnötige Hitzequellen (Ofen) oder Erschütterungen (PC nicht aus dem Fenster werfen!), aber das versteht sich wohl von allein.

Softwareseitig kann auch der unerfahrene Nutzer durch dezenten Einsatz guter Reinigungs- und Leistungstools einiges erreichen. Ich gehöre zwar zu den Skeptikern, gebe aber zu, dass der "CCleaner" und die TuneUp Utilities bei sachgemäßer Anwendung eher vorteilhaft wirken.

Was die Langlebigkeit anlangt, ist ebenfalls nur allgemein beantwortbar. Klar, die Festplatte sollte im Betrieb möglichst wenigen Erschütterungen ausgesetzt sein, die Temperatur der einzelnen Komponenten (CPU, Chipsatz, Grafikkarte, Spannungswandler, RAM, Festplatte usw., usf.) sollte möglichst niedrig liegen - prüfen kannst du hier am besten mit einem Systemanalysetool wie "Speccy" oder "SIW". Ansonsten ist aber die Lebensdauer eines PCs mehr dem Zufall überlassen. Manche PCs liefen bei mir jahrelang (und würden es vermutlich heute noch tun), andere erlagen teilweise schon nach recht kurzer Zeit dem Defekt einer einzelnen Komponente, meistens laufen die Dinger aber recht zuverlässig, auch ohne dass man sich allzu sehr um sie kümmert ...

Kleiner Nachsatz, weil offensichtlich manchmal über meine Softwareverwendung Buch geführt wird: Ich bin tatsächlich erst vor einigen Tagen dazu gekommen, die TuneUp Utilities 2013 auf meinem Internetrechner zu installieren (auf meinen Hauptsystemen ohne Internetzugang verwende ich nach wie vor weder TuneUp noch "CCleaner"), obwohl die Software schon wieder geraume Zeit hier herumlag. Zuvor lief einfach ungestört eine 2012er Version (die ebenfalls vor ihrer Installation lange Zeit nur herumlag ...). Und ja, ich gebe es zu, in meiner Wohnung liegen einige ältere Versionen, die ich nie installierte, obwohl ich Geld für sie bezahlt habe.

Mir ist völlig bewusst, dass es widersinnig ist, Software zu erwerben und sie dann (zumindest teilweise) nicht zu installieren, ebenso wie es unsinnig ist, Nahrungsmittel zu kaufen und sie (teilweise) wegzuwerfen oder unnötige Fahrten mit einem Kraftfahrzeug zu unternehmen oder ... Ich bekomme immer wieder Kaufsoftware zu Preisen angeboten, bei denen es mir schwerfällt, abzulehnen. Das mag verwerflich sein, ich kenne aber weitaus schlimmeres Fehlverhalten.

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@smatbohn

Danke, wirklich eine tolle Antwort. :-)

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Es gibt beispielsweise, Gadgets dafür wie ein Tachometer auf dem Desktop, Cool&quiet kann man nehmen, ist aber auch im Vollbildmodus, zB. bei einer Präsentation im Vordergrund-für Games weniger geeignet! Den Taskmanager kannst auch aufrufen!

Gruß

Hallo vivi2010, um die Lebensdauer deiner CPU zu verlängern iszt eines besonderes wichtig: die Temperatur. Du solltest einen guten CPU kühler verwenden (bequiet oder scythe z.B.) Desweiteren solltest du ca. 1 mal im Jahr die Wärmeleitpaste erneuern (einfach auf youtube das Thema suchen) Um die CPU Auslastung zu sehen gibt es Tools wie diese http://www.cpuid.com/softwares/cpu-z.html

PC bzw. Mainboard bekommt für 2 Sekunden Strom und geht dann sofort wieder aus, Mainboard kaputt?

Hallo. Also erstmal möchte ich sagen das der PC nicht neu ist, die Teile sind schon so 2-3 Jahre oder älter.

Meine Hardware:

(CPU) Intel Core i5 750 (Grafikkarte) Palit GeForce GTX 750 Ti 2GB (RAM) 1 x 2GB und 1 x 4GB (Ich glaube beide von Kingston) (Mainboard) ASRock P55 Pro/USB3 (Netzteil) 450 Watt (CPU Kühler) Arctic Freezer 13

Habe so gut wie alles versucht was ich im Internet finden konnte. Der 20+4 Pin Stecker ist drin, der 4 Pin Stecker ist drin (Mainboard hat eigentlich 8 Pin anschluss), Alle Lüfter angeschlossen und auch schon das Mainboard auf den Tisch gelegt und nur mit Mainboard + CPU + CPU Kühler + 1 RAM und 2 RAM Sticks + Ohne und mit Grafikkarte probiert.. Jedes mal passierte das gleiche, das Mainboard bekam ganz kurz Strom (bzw. POWER + RESET Knopf am Mainboard blinkten auf). Habe es auch einmal geschafft (Mainboard war schon im Gehäuse) das der PC für 2-3 Sekunden Saft bekam, also Lüfter usw. drehten sich, und dann aus ging.. Das ganze wiederholte sich dann bis ich nicht letzendlich dem Netzteil den Saft wegnahm. Das sah so in etwa aus: https://www.youtube.com/watch?v=QPl2kULPvhI Bei ihm war jedoch das NETZTEIL kaputt doch das Netzteil funktioniert bei meinem alten Setup immer noch.

Hardware:

(CPU/APU) AMD A4-4000 (Mainboard) Biostar Hi-Fi A88S3+

Der Rest ist gleich wie beim anderen Setup, habe also die meisten Teile nur gewechselt, die 750 Ti war auch noch drin habe also nicht die OnBoard benutzt.

Also kann es nun doch nur das Mainboard sein, oder? Vielleicht muss ich ein Netzteil mit einem 8 Pin Stecker kaufen weil das Mainboard ja ein 8 Pin Anschluss hat aber ich den 4 Pin einfach auf die linke Seite reingesteckt habe und rechts jetzt noch 4 frei sind?

Kann falls nötig noch Bilder schicken.. Bin hier echt am verzweifeln.

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