CPU Auslastung und PC-Pflege

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die CPU-Auslastung kannst du im Taskmanager verfolgen, sogar grafisch! Dazu klickst du mit der rechten Maustaste unten auf die Taskleiste, der Taskmanager lässt sich dann mit einem weiteren (normalen) Klick im Kontextmenü öffnen. Die grafische Aufbereitung der Prozessorauslastung findest du auf der Registerkarte "Leistung". Noch etwas mehr Information bietet bei Windows 7 der "Ressourcenmonitor", der ebenfalls auf dieser Registerkarte aufgerufen werden kann.

Senken kann man die Prozessorlast, indem man ganz konkret Prozesse beendet, hierzu hilft am besten die Registerkarte "Prozesse". Ein Klick oben in der Kopfzeile auf "CPU" sortiert die Prozesse nach ihrer CPU-Auslastung. Allerdings benötigst du dann einige Grundkenntnisse über die Notwendigkeit der jeweiligen Prozesse. Alte Hasen haben sich dieses Wissen über "Try and Error" angeeignet - natürlich nicht auf ihren Hauptsystemen, wer durch Herumspielen lernen will, schmeißt seine Altsysteme nicht weg, sondern nutzt sie zum Experimentieren. Damit kann man herrlich rumspielen und alles kaputtmachen, jeder gute Ingenieur hat so einmal angefangen ... Auf jeden Fall kannst du nach einschlägigen Tipps und Anleitungen im Internet Ausschau halten.

Der eindeutig bessere Weg besteht darin, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sprich, seinen Rechner nicht mit unnötigem Ballast vollzumüllen.

Die Frage nach der allgemeinen PC-Pflege kann man hardware- wie softwareseitig verstehen. Auf der Hardwareseite hat der Nutzer wenig Einfluss, stets auf saubere Lüfter und Luftdurchlässe achten, viel mehr geht nicht. Natürlich sollte man bestimmte Belastungen vermeiden, z. B. durch unnötige Hitzequellen (Ofen) oder Erschütterungen (PC nicht aus dem Fenster werfen!), aber das versteht sich wohl von allein.

Softwareseitig kann auch der unerfahrene Nutzer durch dezenten Einsatz guter Reinigungs- und Leistungstools einiges erreichen. Ich gehöre zwar zu den Skeptikern, gebe aber zu, dass der "CCleaner" und die TuneUp Utilities bei sachgemäßer Anwendung eher vorteilhaft wirken.

Was die Langlebigkeit anlangt, ist ebenfalls nur allgemein beantwortbar. Klar, die Festplatte sollte im Betrieb möglichst wenigen Erschütterungen ausgesetzt sein, die Temperatur der einzelnen Komponenten (CPU, Chipsatz, Grafikkarte, Spannungswandler, RAM, Festplatte usw., usf.) sollte möglichst niedrig liegen - prüfen kannst du hier am besten mit einem Systemanalysetool wie "Speccy" oder "SIW". Ansonsten ist aber die Lebensdauer eines PCs mehr dem Zufall überlassen. Manche PCs liefen bei mir jahrelang (und würden es vermutlich heute noch tun), andere erlagen teilweise schon nach recht kurzer Zeit dem Defekt einer einzelnen Komponente, meistens laufen die Dinger aber recht zuverlässig, auch ohne dass man sich allzu sehr um sie kümmert ...

Kleiner Nachsatz, weil offensichtlich manchmal über meine Softwareverwendung Buch geführt wird: Ich bin tatsächlich erst vor einigen Tagen dazu gekommen, die TuneUp Utilities 2013 auf meinem Internetrechner zu installieren (auf meinen Hauptsystemen ohne Internetzugang verwende ich nach wie vor weder TuneUp noch "CCleaner"), obwohl die Software schon wieder geraume Zeit hier herumlag. Zuvor lief einfach ungestört eine 2012er Version (die ebenfalls vor ihrer Installation lange Zeit nur herumlag ...). Und ja, ich gebe es zu, in meiner Wohnung liegen einige ältere Versionen, die ich nie installierte, obwohl ich Geld für sie bezahlt habe.

Mir ist völlig bewusst, dass es widersinnig ist, Software zu erwerben und sie dann (zumindest teilweise) nicht zu installieren, ebenso wie es unsinnig ist, Nahrungsmittel zu kaufen und sie (teilweise) wegzuwerfen oder unnötige Fahrten mit einem Kraftfahrzeug zu unternehmen oder ... Ich bekomme immer wieder Kaufsoftware zu Preisen angeboten, bei denen es mir schwerfällt, abzulehnen. Das mag verwerflich sein, ich kenne aber weitaus schlimmeres Fehlverhalten.

1
@smatbohn

Danke, wirklich eine tolle Antwort. :-)

0

Es gibt beispielsweise, Gadgets dafür wie ein Tachometer auf dem Desktop, Cool&quiet kann man nehmen, ist aber auch im Vollbildmodus, zB. bei einer Präsentation im Vordergrund-für Games weniger geeignet! Den Taskmanager kannst auch aufrufen!

Gruß

Hallo vivi2010, um die Lebensdauer deiner CPU zu verlängern iszt eines besonderes wichtig: die Temperatur. Du solltest einen guten CPU kühler verwenden (bequiet oder scythe z.B.) Desweiteren solltest du ca. 1 mal im Jahr die Wärmeleitpaste erneuern (einfach auf youtube das Thema suchen) Um die CPU Auslastung zu sehen gibt es Tools wie diese http://www.cpuid.com/softwares/cpu-z.html

Was möchtest Du wissen?