Frage von gandalf, 7

Wieviel RAM-Aufrüstung ist möglich?

Hallo, da mein PC mit Windows 7 und Antivirenprogramm deutlich überlastet ist, möchte ich ihn aufrüsten. Ich erwarte keine Wunder, er soll nur als Office-Rechner und für ein wenig Internet surfen gebraucht werden. Bestückt ist er bisher mit 2 Riegeln mit folgender Bezeichnung: Obere Reihe: 256 MB 1Rx16 PC2-3200U-333-12 Untere Reihe: HYMP532U64P6-E3 AA-A 0536 Vielleicht kann mir auch jemand diese Bezeichnung aufschlüsseln, dann muss ich nicht ganz doof sterben.... Vielen Dank schon mal im voraus!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AnnaRisma, 2

Hallo gandalf,

alle kryptografischen Geheimnisse der Modellbezeichnungen kenne ich auch nicht, sonst würde ich nicht hier antworten, sondern im Zirkus auftreten ...

Beide Riegel stammen von der Firma Hynix - einem geübten Preisabsprachler (irgendwohin muss unser sauer erarbeitetes Geld schließlich versanden ...).

Fangen wir mit der oberen Reihe an:

- "256 MB", das ist einfach, der Riegel hat eben 256 Megabyte Speicherkapazität.

- "1Rx16" hat etwas damit zu tun, wie viele Einzelchips auf jeder Seite der Platine verlötet sind.

- "PC2" besagt, dass es sich um einen DDR2-Speicherriegel handelt.

- "3200U", dass er mit 400 MHz getaktet wird (3200/8=400) und schließlich

- "333", dass sein Timing 3-3-3 beträgt (darüber hier zu referieren, bedeutet, dass ich Gefahr laufe, wieder "etwas weit um die Sache rum" zu ... ;-) (Der Mund ist auch eine schließende Klammer).

Die untere Reihe ist die (interne) Modellbezeichnung des Riegels, was die einzelnen Ziffern und Buchstaben GENAU bedeuten, weiß letztlich nur der Hersteller und bei dem komme ich derzeit schlecht auf die Supportseiten.

Kommen wir zur Überschrift deiner Frage: Um die beantworten zu können, benötigt man die genaue Bezeichnung des Mainboards (MB), dann kann man auf den Supportseiten des MB-Herstellers erfahren, wie viel Arbeitsspeicher es max. verdauen kann. Diese Angabe findest du entweder im Handbuch oder auf dem Mainboard aufgedruckt (meist in der Nähe der PCI-Zusatzschächte oder bei der CPU (kann aber auch anderswo ...). Darüber hinaus kann man die Mainboardbezeichnung mit Speccy oder SIW etc. auslesen.

Antwort
von aluny, 2

Das sieht ganz stark nach 2x256MB=512MB Arbeitsspeicher aus und das ist für Win7 eindeutig zu wenig, da sollten es schon mindestens 2GB sein.

Um Genaueres wg. der Erweiterung bzw. Tausch des Speichers sagen zu können, wäre es ganz gut, Du würdest mal noch die Typenbezeichnung des Mainboards und ob Du ein 32 bzw. 64bit Windows benutzt (ich tippe ja auf 32bit...) nachreichen.

Der Unterschied zwischen 32 und 64 bit wäre, maximal 4GB Arbeitsspeicher oder mehr. Wobei das Mehr durch das Bios des Mainboard begrenzt wird.

Antwort
von NerdyByNature, 2

Meine beiden Vorredner haben bereits sehr ausführlich und richtig geantwortet. 512MB Arbeitsspeicher und Win7 ist echt arg wenig :D 2GB wären toll, eines würde gerade so ausreichen bei der 32bit Variante, die Du ja vermutlich installiert hast.

Sollte sich herausstellen, dass ein Erweitern des Arbeitsspeichers nicht möglich ist, dann würde ich Dir empfehlen auf ein Linuxsystem umzusteigen. Ist auf jeden Fall die kostengünstigste Variante. Officeanwendungen incl. der Unterstützung der Formate docx, xlsx usw. sind natürlich auch drin :) LibreOffice ist bei den meisten Linux Distributionen bereits installiert. Antivirenlösungen brauchst Du keine unter Linux :)

Für Dein System empfiehlt sich Lubuntu. Hierzu gibt es eine große Gemeinde, deutschsprachige Foren und und und. Damit wäre Dir wahrscheinlich am ehesten geholfen. Die aktuelle Version 15.04 beinhaltet 3 Jahre Support. Je nach Einstellungen läuft diese bereits ab 384MB Arbeitsspeicher. Lubuntu ist extra auf ältere und schwächere Systeme ausgelegt. Die Betriebssystemsprache ist selbstverständlich auch in Deutsch einstellbar. Oder in 140 Drölftrillionen anderen Sprachen ;)

https://help.ubuntu.com/community/Lubuntu/GetLubuntu

Wenn Du dazu noch weitere Fragen hast, dann immer her damit. Wenn es bei Windows bleiben soll sind meine Vorredner Deine Ansprechpartner. Sie haben ja bereits die ganze Vorarbeit geleistet ;)

Lieben Gruß,

NerdyByNature

Kommentar von aluny ,

Antivirenlösungen brauchst Du keine unter Linux :)

Das halte ich doch glatt für eine Lüge und diese Aussage solltest Du dringend überdenken.

Auch wenn es derzeit noch recht wenige Viren für Linux gibt, zur Virenschleuder für andere Betriebssysteme kann man ganz schnell werden.

Auch ist in Zukunft damit zu rechnen, das aufgrund der zuhnehmenden Verbreitung von Linux plötzlich doch Viren für dieses Betriebssystem auftauchen...

Ich denke, hier http://mikespeier.cwsurf.de/wordpress/2012/09/30/linux-und-viren-das-ende-eines-... wurde das Thema ganz gut zusamengefasst

Kommentar von AnnaRisma ,

Bei diesem Teil der Antwort habe ich auch gezuckt, trotzdem bleibt mein vergebener Daumen letztlich zu Recht ...

Kommentar von aluny ,

...Einen Daumen hat er trotzdem ja auch von mir bekommen

Kommentar von AnnaRisma ,

Was macht der denn jetzt mit so vielen Daumen?

Kommentar von NerdyByNature ,

Ich war am Überlegen sie auf Ebay zu verkaufen :D

Ihr werdet lachen, auch ich hatte Bauchschmerzen als ich schrieb, dass ein Virenschutz nicht notwendig sei. Das ist natürlich so nicht ganz richtig und ich habe neben den Daumen auch die Schelte verdient :D

Eher war es so gemeint, dass ein Virenschutz nicht käuflich erworben werden müsste, da die Absicherung gegebenenfalls mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kostenfrei via Sicherheitsupdates bereitgestellt werden würde. Auch kann man sich sicher sein dass dieser Schutz funktionierte und nicht so ein 3G Produkt wie MSE und Defender wäre.

Ich möchte mich in aller Form für diese "Verharmlosung" entschuldigen. Ich nehme es zurück und behaupte einfach das Gegenteil ;)

Lieben Gruß, NbN

Antwort
von compu60, 2

Wieviel Ram du einbauen kannst ist abhängig vom Mainboard. Also braucht man die genaue bezeichnung des Mainboards oder des Fertig-PCs. Du brauchst auf jedenfall DDR2 Ram.

Kommentar von NerdyByNature ,

Huhu compu60,

guter Beitrag, der an Unnötigkeit kaum zu übertreffen ist :D

Zitate von AnnaRismas Beitrag hierzu:

"PC2" besagt, dass es sich um einen DDR2-Speicherriegel handelt.

Um die [Frage] beantworten zu können, benötigt man die genaue Bezeichnung des Mainboards (MB), dann kann man auf den Supportseiten des MB-Herstellers erfahren, wie viel Arbeitsspeicher es max. verdauen kann. [...]

Bin mir sicher dass Du es gut meintest. Trotzdem wäre es sinnvoll sich die anderen Beiträge vorher auch durchzulesen. Ansonsten wird es irgendwann unübersichtlich und verwirrend für die Leser ;)

Lieben Gruß,

NerdyByNature

Kommentar von compu60 ,

Kannst du bitte solche sinnfreie Kommentate unterlassen. Das zeigt nur deine Unwissenheit. Denn nur das Mainboard ist wichtig wenn man wissen will wieviel Ram man einbauen kann. Und das hat noch keiner bisher erwähnt. Von welchem Hersteller der verbaute Ram ist steht ja schon in der Frage.

Kommentar von NerdyByNature ,

Hey compu60,

wie Du den Zitaten entnehmen kannst hat AnnaRisma bereits nach dem Bezeichner des Mainboards gefragt. Es ist sehr offensichtlich dass Du nicht genau liest. Ich unterstellte Dir auch keine böse Absicht und mein Kommentar war mit Sicherheit nicht kriegerischer Natur. Wollte nur darauf hinweisen dass diese Frage bereits gestellt wurde und ein Doppeleintrag absolut unnötig ist! Nicht mehr und nicht weniger!

Lieben Gruß, NbN

Kommentar von compu60 ,

Sehr interessiert ist der Fragesteller ja anscheinend nicht. Also was soll´s.

Kommentar von NerdyByNature ,

Stimmt, jetzt haben 4 verschiedene User nach dem Mainboardmodell gefragt :D Alles wird beantwortet nur diese entscheidende Frage nicht :D

Antwort
von gandalf, 2

Moinsen, ich danke allen mitarbeitenden Lesern für ihre Hilfe! Und einen besonderen Dank an ANNARISMA für seine ausführliche Antwort! Also, der Rechner ist ein wahrer Oldie, bisher mit 512 MB und Celeron (32-Bit) bestückt. Inzwischen weiß ich, dass ich 2 x 1 GB verbauen kann. Doch damit stellen sich neue Fragen, die ich mit eurer Hilfe hoffentlich auch beantwortet bekomme. Bisherige Taktung war 333 Mhz, kann ich z.B. auch 800 Mhz verbauen? Bei meiner Recherche nach einem neuen Riegel bin ich auf den Hinweis "ECC-fähig" gestoßen. Was meint das, welche Relevanz hat das für mich und wie bekomme ich ggf. heraus, ob mein Rechner selbiges ist???

Kommentar von Lucas123 ,

Wenn dein alter Arbeitsspeicher nur 333MHz hat, kann man meißtens aber nur 400MHz verwenden. Der Speicher mit 800MHz ist höchstwarscheinlich ein DDR2 Arbeitsspeicher, der passt nicht in den DDR1 Slot

Kommentar von gandalf ,

Nein, der alte Arbeitsspeicher ist ein DDR2-Arbeitsspeicher!

Kommentar von NerdyByNature ,

Könntest Du bitte den genauen Bezeichner des Mainboards und Deiner CPU posten? Dann können wir Dir dazu eine zuverlässige Antwort geben!

Kommentar von AnnaRisma ,

Am Besten, du machst eine neue Frage daraus. Wie NerdyByNature ("Nerdy" oder "NBN") schon schrieb, ist die komplette Bezeichnung des Mainboards nötig und die Angabe, welches Betriebssystem es denn nun werden soll ...

Soviel vorab: ECC ist eine Fehlerkorrekturtechnik wie sie in professionellen Systemen verwendt wird. Die allermeisten Kisten, die wir Fußvolk betreiben, können mit diesen Riegeln nix anfangen.

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