Frage von sotnu, 61

Wie, wo und wodurch kann man sich im Internet infiezieren und wie kann man es verhindern (damit ist nicht ein Programm gemeint, sondern wie man es selbst macht?

Hallo und guten Morgen :)

Ich hätte wieder einmal einige Fragen, dieses Mal zu Schadware :) Ich suche aber keine Programme wie z.b Avast oder sowas, also bitte empfehlt mir kein Antivirenprogramm oder Inernet Security.

Also meine 1. Frage wäre, was kann einem irgendwelche Art von Schadware einbringen, ausser...

  1. Programme (bzw. allgemein Downloaden)
  2. Fragwürdige Webseiten (Erwachsenenseiten oder merkwürdige Hackertreffseiten z.B)
  3. Werbung die durch anklicken zu anderne Webseiten führen
  4. Mails

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Also was kennt ihr noch und wie kann man das verhindern (und damit ist wie gesagt nicht gemeint, mit welchem Programm oder das ich ein Antivrus bzw. Internet Security nutzen soll)

Denkt ihr, es ist realistisch Opfer von einem aktiven Hackerangriff zu werden ? Ich schätze das von extrem unwahrscheinlich bis fast unmöglich ein. Ich bin nicht gerade ein Prominenter,Politiker oder Reicher, ein Motiv sehe ich demnach keins. Mit gezielt meine ich, das man eben nur gezielt mich angreifen würde. Das wäre höchst unrendabel.

Dann noch die 2. Frage zur Verhütung von denen, die ich aufgezählt habe.

  1. Ich teste zu 99% neue Programme immer in einer virtuellen Maschine. Allerdings kann man eigentlich auch dann nciht sicher sein, denn selbst wenn man immer einen Scan machen würde und auf Veränderungen achtet, könnte es ja trotzdem sein, dass das Scanprogram oder ich nichts bemerkt. Kennt da jemand noch eine bessere Methode ?

  2. Ich nutze eigentlich immer eine Virtuelle Maschine um auf Erwachsenenseiten zu gehen (das will hier niemand wissen, ich weiss, aber ich will auf den Punkt kommen). Denkt ihr ich bin damit eingermassen sicher (bitte auch mit Begründung) oder denkt ihr, das nützt nix ? Ich habe bis jetzt auf meinem Hauptsystem nie was entdecken können (also mit Malwarebytes Anti-Malware).

  3. Kann man sich auch durch das alleinige Besuchen von Webseiten, die Werbung enthalten, Schädlinge einfangen ? Also ich meine nicht diese Werbungen wie z.b auf Streamingseiten, die aufpoppen, sondern die, die hald einfach da sind. Hauptsächlich meine ich damit Pornographische Werbung, die eben auf z.B Streamingseiten vorkommt. Ich frage nur aus neugier, ich habe sowieso alle geblockt und damit komme ich auch schon zur nächsten Frage (könnte sein, das ich die hier schonmal gestellt habe).

  4. Wenn ich mich auf Streamingseiten herumtreibe (oder auch andere Webseiten) und diese Werbungen (auch die aupoppenden Webseiten) mittels Adblock Plus blockiere, schützt das dann auch vor evtl. Schädlingen oder ist das nur ein optischer Effekt ? Also angenommen einer dieser aufpoppenden Werbungen würden mich infizieren, würde dass dann der Adblock Plus verhindern oder nützt das nichts ?

Ja das wären "schon" alle Fragen :)

Antwort
von FaronWeissAlles, 23

Entscheidend ist das Ausführen von schadhaftem Code auf deinem Rechner. Der kann kommen von

  • Webseiten (in Form von JavaScript, Java oder auch Flash). Werbung kann man hier wie eine Webseite in einer anderen Webseite betrachten. Der Inhalt kommt von einer anderen Webseite (dem CDN des Werbenetzwerks) wo man ggf. Code einschleusen kann der so.
  • Mails (Anhang)
  • manueller Dateidownload
  • schwerwiegende Sicherheitslücke eines installierten (und laufenden) Programms
  • theoretisch jedes andere Programm das Daten austauscht der Schadcode beinhalten kann (z.B. Filesharing)

Verhütungsmittel:

  • NoScript und Adblock (Adblock blockiert nicht nur visuell die Werbung, er verhindert normalerweise auch das Laden selbst - wie NoScript)
  • Programme von der Herstellerseite laden und ggf. testen
  • Antivirus und Betriebssystem aktuell halten
  • Hirn an bei Downloads und Mails
  • VM nutzen

Ein Trojaner muss nicht sofort sein wahres Gesicht zeigen, der kann auch nur eine Hintertür für die eigentliche Schadware haben oder erst ab einem bestimmten Datum bösartig werden.

VM mit Linux, Adblock und NoScript ist so ziemlich das sicherste was man machen kann was surfen angeht.

Normale User werden mit Schadware / Ransomware automatisch in Schwärmen gefischt (die Hintermänner besorgen sich z.B. Datenbanken von Mailadressen oder verbreiten ihre manipulierten Dateien und hoffen dass es möglichst viele trifft). Ein Hacker der sich auf dich konzentriert ist selten und auch nur der Fall wenn er es wirklich auf dich im speziellen abgesehen hat. Das ist z.B. bei Promis der Fall, Geheimnisträger im Allgemeinen, Racheakte oder bei Scriptkiddies die sich ein bestimmtes Opfer suchen um ihre Tools auszuprobieren.

Wenn du das Verhalten eines Programms genauer studieren willst, schau dir mal das Video an:

Kommentar von sotnu ,

Danke für die Antwort, wie immer super :) !

NoScrip und Adblock habe ich schon, die gefallen mir bis jetzt ziemlich gut. Die sind bei mir schon standart :)

Dann noch eine Frage. Ist es denn auf einmem Linuxsystem unmöglich, sich einen Windowsvirus einzufangen ? Ich würde mal sagen nein (Mails mal ausgelassen).

Wenn es möglich ist, würde es ja nicht drauf ankommen, ob ich in der VM Win oder Linux benutzte, oder ? Schlussendlich kommt es eh nur drauf an, welche Windowsschadware durch kommt (ja ok, verbreiten könnte ich die anderen).

Das mit dem Antivirus ist so eine Sache. Ich weiss du rätst mir bestimmt  dazu, aber im Grunde wird der auch nur auf unsicheren Seiten gebraucht und das verhindere ich lieber selber, indem ich einfach vorsichtig bin und eben VM's benutzte. Mir ist schon klar, dass das keine 100%-ige Sicherheit bietet.

Aber mich nerven diese Werbungen. Bei Aavast kommt nach 30 Tagen immer Werbung von wegen, man soll sich anmelden. Man muss sich übrigens garnicht anmelden. Nach einer Weile kommt wieder die Meldung, das der Serviece in 30 Tagen abläuft und man sich anmelden muss (nur kommt dann eben die Werbung). Blockieren tut der immer noch (z.B Webseiten). Und Avira hat auch immer Werbung.

Das Video ist übrigens sehr interessant, das habe ich garnicht gesehen von Sempervideo. Ich muss mal wieder mehr Videos von Ihm schauen (und seinen "Kollegen" ;))

Verstehe ich das richtig, der Trojaner in dem Video hat "nur" Daten ausspioniert ist dann nicht mehr länger aktiv gewesen oder hätte sich der jetzt da schön eingenistet und mit Hilfe der evtl. gefundenen Passwörter immer schön alle Daten gesammelt ?

Kommentar von FaronWeissAlles ,

Die meisten Viren funktionieren nur auf Windows, da sie nur für Windows entwickelt wurden, da man hier die meisten Opfer erreichen kann. Selber Grund warum es auch an guten, kommerziellen Programmen unter Linux mangelt. Mit Linux fängst du dir also weniger ein, wobei das in einer VM jetzt nicht das Problem wäre dank Snapshots. Schleust du aber Downloads bewusst durch die VM weil du z.B. Programme herunterladen willst und die manipuliert sind hilft dir die VM überhaupt nichts - es sei denn du hast da einen potenten Virenscanner der die Schadware erkennt und dich dadurch hindert sie auf deinem eigentlichen System auszuführen. Linux in der VM würde aber mehr Sinn machen, da du es z.B. nicht aktivieren musst und man mit Linux genauso surfen kann wie mit Windows.

Comodo Internet Security z.B. blendet keine Werbung ein, ist aber auch nicht der allerbeste Scanner.

Hätte sich die Schadware irgendwo eingenistet solltest du das im Log sehen können (Schreibvorgänge des Trojaners). Und wie lange er aktiv ist hängt natürlich davon ab ob er gerade läuft. Schreibt er sich z.B. in den Autostart und beendet sich nicht von selbst hat er wohl die Ambitionen auf Dauer dein persönlicher Assistent zu werden

Kommentar von sotnu ,

"Schleust du aber Downloads bewusst durch die VM weil du z.B. Programme herunterladen willst und die manipuliert sind hilft dir die VM überhaupt nichts"

Also wie meinst du das mit dem durch die VM schleusen ? Programme würde ich ja nur in der VM testen und dann erneut beim "wirklichen" PC runterladen (natürlich am selben Ort und selbe Datei und noch zur selben Zeit).

Ich würde da jetzt nichts Manuell durchschleusen. Also ich habe nie einen gemeinsamen Ordner. Oder wie hast du das gemeint ? Wenn ich jetzt eine verseuchte Datei in einer VM ausführe, würde sie dann durch die VM nicht von "mir" abgeschottet werden ?

"da du es z.B. nicht aktivieren musst und man mit Linux genauso surfen kann wie mit Windows."

Wenn ich eine VM mit einem Linux mache, dann sowieso nur zum Surfen. Also downloaden würde ich nichts, da ich ja nur zu Testzwecken downloade und das macht ja keinen Sinn, wenn ich es auf Linux teste, wenn mein Hauptsystem Windows ist.

Aber was muss man nicht aktivieren und wieso nicht ? Also du meinst das man die schädliche Datei nicht ausführen muss, aber warum nicht ? Ich stehe gerae auf dem Schlauch.

Mir ist bewusst, dass die meisten Viren für Windows Programmiert sind, aber kann ich, wenn ich mit einem Linux surfe, mir nicht auch einen Windowsvirus einfangen (Er könnte einfach nicht ausgeführt werden, aber wenn er durch die VM durchkommt, wäre er ja wieder auf einem Windows PC)? Also ich meine, auf einem Linux PC kann man doch genaus so viel Schadware haben, nur kann sie nicht ausgeführt werden, oder ?

Hoffentlich verzagst du nicht an meiner, anscheinend, langer Leitung :)

Antwort
von DrErika, 33

Jeder kann Opfer einer Virusinfektion oder sogar eines Hackerangriffs werden. Typischerweise sind diese Angriffe nicht humangesteuert, sondern laufen automatisch ab und typischerweise getriggert durch Besuche auf bestimmten Webseiten oder besondere Aktivitäten (Verwenden bestimmter Ports z.B.).

Es ist daher nicht erforderlich, prominent zu sein, oder möglicherwiese ein rentables Ziel zu bieten. Es reicht häufig schon aus, überhaupt verwundbar zu sein. Denn einige Schädlinge sind lediglich darauf aus, die Rechenleistung und oder Plattform verwenden zu wollen, um in Zukunft zum Beispiel großangelegte Attacken auf andere Computer zu starten. Dafür wäre es "lediglich" nötig, viele unabhängige PCs für sich zu instrumentalisieren.

Die lästigsten Schädlinge sind allerdings auf Kleinbeträge aus und damit ist zwar nicht jeder Einzelne rentabel, aber in der Masse aller Infekte dann eben das Gesamtergebnis.

Ob man sich durch Werbung infizieren kann würde ich mal mit "prinzipiell sicherlich" beantworten wollen. AdBlock würde eine infizierte Werbung ja blocken, dürfte also helfen. Von einem solchen Infektionsweg habe ich allerdings noch nichts gehört.

Kommentar von sotnu ,

Danke für die Antwort.

Also mit Opfer eines Hackerangriffs meinte ich, dass man eben als alleiniges Opfer angegriffen wird. Also dass man direkt von einem Menschen gehackt wird.  Die anderen Schädlinge meinte ich nicht, die sind ja, soweit ich weiss, meistens nicht nur auf eine Person ausgelegt und somit rendabel.

Aber das mit dem PC für Angriffe benutzten, habe ich mir garnicht überlegt, also das man ihn dafür missbrauchen könnte.

Und ich war/bin mit eben nicht sicher, ob die alleinige Werbung schon schädlich sein kann (ich würde zwar eher nein sagen, zu 100% sicher bin ich mir aber nicht), aber die Werbung bzw. das aufgehende Fenster könnte dann wieder schädlich sein. Da ist Adblock plus und noScript schon nicht schlecht. Wollte mal noch eine andere Meinung dazu hören :)

Aber denkst du, wenn ich eine Virtuelle Maschine benutzte, dass es dann etwas nützt ? Also das ich mein reales System dann schützen kann ?

Kommentar von DrErika ,

Wenn man eine virtuelle Maschine benutzt, macht man dies meistens nicht für vollkommen getrennte Tätigkeiten. Meist überträgt man dann doch dies oder jenes von der virtuellen Maschine auf die reale. Das wäre ein Einfalltor.

Dass VMWare-Maschinen auch auf Image-Level befallen werden können und schon mit Backdoor gestartet werden können, ist ebenfalls bekannt. Dazu müsste entweder deine reale Maschine kompromittiert worden sein, oder dein Image wäre schon von irgendwoher infiziert.

Ist die VM gestartet, ist meist eine Platte im Zugriff, ein Netzwerk-Rechner erreichbar oder ein Port offen, über den prinzipiell eine weitere Infizierung gestartet werden kann. Also dass man durch die Verwendung einer VM 100% geschützt ist, würde ich nicht sagen.

Kommentar von sotnu ,

Ok, also zu 100% hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Aber wenigstens ein bisschen hätte ich gehofft :)

Danke nochmals für die Hilfe und Mühe.

Antwort
von Silberfan, 20

Man kann unter Windows auf viele art und weisen Schadcode einbringen. Diese nun alle im Detail zu beschreiben dafür reicht ein Beitrag hier nicht aus. Fakt ist das Windows selbst aufgrund der Sicherheitspolitik ,unsicher ist und somit es ein leichtes ist Schadsoftware auf einen Windows Pc zu bringen. eine Möglichkeit ( sehr einfache) wäre z.B: über E-Mail. Wie auf Heise(dot)de zu lesen war die Tage ( Locky) wird eine Infizierte Mail die NICHT ( Betonung liegt auf NICHT) vom Virenscanner erkannt wird an einen Anwender geschickt der Ahnungslos die Mail aufmacht und schon hat er den Schadcode auf dem PC. Manche müssen erst die Anhänge geöffnet werden ,etc. ,Kurzum auch wenn viele jetzt sich dazu  Äußern wollen. Windows selbst ist nicht sicher. Es liegt auch der Fakt vor das der Quellcode bei Windows  Stümperhaft Programmiert wurde. Man geht von eine Schätzung aus das selbst beim aktuellen Windows 10 Pro 1000 Zeilen Quellcode 6-8 Fehler stecken. Alle zu Beheben wird Jahre dauern und nicht selten braucht Microsoft Jahre bis Fehler XYZ behoben wird ( aus welchen gründen auch immer) . eine Möglichkeit um sich etwas zu Schützen wäre ein Pc separat für E-Mails auf Linux Basis zu erstellen und dort nicht Outlook sondern Thunderbird zu verwenden und in der Konfiguration entsprechend einstellen das Dateianhänge nicht beim anklicken in der Mail geöffnet werden sollen sondern  erst Heruntergeladen und danach mit einem Programm seiner Wahl geöffnet wird. Leider nutzen viele Windows als Betriebsystem ,so wird automatisch Windows zur Zielscheibe für solche Attacken (Schadsoftware) . Unter Linux ist es nicht so einfach solche Schadsoftware unterzubringen (zumindest von Extern aus) . dies verhindert die Sicherheitspolitik von Linux die etwas anders gestaltet ist als unter Windows.  Man Versucht zwar unter Windows das gleiche zu erreichen aber man scheitert schon in den Anfängen dran. Es muss letztendlich jeder selbst sehen wie wichtig Ihm seine Daten sind. Heutzutage nur noch auf Wwindows zu setzten wäre der falsche Weg.

Kommentar von sotnu ,

Danke für die Antwort und deine Mühe einen so langen Text zu Verfassen. Obwohl ich der Fragesteller bin und eigentlich froh sein kann, dass überhaupt jemand antwortet, bitte ich dich jetzt trotzdem mal, Absätze zu machen :)

Und dann zum Thema: Ich brauche nunmal WIndows, da ich auf Linux nicht so gamen kann, wie ich will. Und bitte sag jetzt nicht, es gibt viele Spiele, denn es gibt definitiv nicht viele von denen, die ich spielen würde.

Ich habe jetzt nie erwartet, das ich zu 100% sicher bin. Aber woher hast du denn diese Information, dass pro 1000 Zeilen 6-8 Fehler drinn stecken ? Das würde ich gerne mal wissen. Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber ich würde gerne mal wissen, wo du das gelesen hast.

Das Dateianhänge automatisch geöffnet werden, wenn ich die Mail öffne, habe ich jetzt noch nie gesehen. Ich muss jedes mal zuerst drauf klicken und werde dann gefragt, ob ich es herunterladen will. Wann und wo hast du das gesehen ? (Ab hier wirds lang)

Und das Linux so sicher ist, ist auch ein Trugschluss. In der Theorie mag das vlt. stimmen, aber hier kann der User noch viel mehr schaden anrichten. Diese Theorie geht nur auf, wenn man sich ein bisschen auskennt und das kann man ganz bestimmt nicht von jedem sagen und auch nicht erwarten. Wenn jeder auf der Stelle Linux (z.B Ubuntu) nutzen würde, würde einiges Still stehen. Linux hat schon so seine Vorteile, aber definitiv auch seine Nachteile. Die Hälfte der PC Nutzer auf der Welt würden sofort wieder umsteigen und das zurecht. Es gibt da so viele Probleme, die dann aber von Hand gelöst werden müssen

(Ja es gibt auch bei Windows Probleme und nein ich bin überhaupt kein Windowsfanboy, aber auch kein Linuxfanboy, ich kenne kein perfektes Bs und mit Perfekt meine ich nicht, dass es möglichst sicher ist, es muss auch für Leute nutzbar sein, die null Ahnung haben)

Ich habe schon ein paar Ubuntu Versionen (und noch andere) ausprobiert bzw. installiert gehabt. Probleme sind m.M.n bei Ubuntu vorprogrammiert. Bei alten PC's, bei einigermassen neuen und bei ganz neuen. 2 Mal ist mir schon der Desktop zerschossen (also keine Anmeldung mehr möglich ohne irgndwas mit dem Terminal zu beheben). Mehrere Male ist schon ein Systemupdate fehlgeschlagen und auch nach wiederholtem versuchen. Und Ubuntu neben Windows benutzen geht bei meinem Laptop auch wunderbar...(nicht). Natürlich wird jeder Linuxsympathisant jetzt sagen, ich habe den Fehler gemacht und Linux ist einfach nur perfekt ;) (Damit meine ich jetzt niemanden hier).

Das Softwarecenter ist auch so eine Sache. Was will ich damit, wenn ich aktuelle Grafiktreiber haben will? W-Lan Treiberprobleme sind auch bei jedem 3. vorhanden (geh mal auf Ubuntuuser.de). Und wenn du dann die Lösungswege siehst, will ich nochmal jemanden sagen sehen, dass das Bs auch für unerfahrene Nutzer geeignet ist :)

Und jedes 2. Problem muss mit dem Terminal gelöst werden. Wenn man nicht gerade sehr erfahren ist, muss man sich die Befehle aus dem Internet suchen. Wenn man jetzt aber keine Lust hat, das alles zu lernen, lädt man sich im Grunde alles mögliche oder, was zwingendermassen die einzige Möglichkeit ist, wenn man es nicht selbst lernen will, man muss sein Vertrauen auf völlig fremde Leute in Foren setzten.

Linux ist sehr sicher, wenn der richtige dahinter sitzt, das wäre nicht mal ansatzweise so, wenn alle nur noch Linux nutzen würden. Es ist Nutzerfreundlich, aber nicht Nutzfreundlich.

Die Theorie mit dem ach so tollen Linux geht in der Realität nicht auf. Man will mehr "Kunden" gewinnen, lässt aber so viele Probleme (wie oben stehen) offen. Ich würde mich an deren Stelle nicht wundern, wenn die meisten bei Windows oder Mac bleiben. Es sind nicht alle an Programme oder Spiele gebunden(oder Dinge wie Direct X und so), aber man will nunmal nicht die ganze zeit damit verbringen, sein System zu pflegen.

Wenn Linux nur schon fast alle "durchschnittlichen" Nutzer sichern könnten, die nicht Beruflich oder Hobbymässig spezielle Programme nutzten oder Gamer sind, hätte man schon einen viel grösseren Einfluss. Aber "so", wird das nie was, da würde ich meine Hand ins Feuer legen (für 2 Sekunden ;))

Ich bin zwar nicht erfahren, aber ich habe wengistens noch Geduld in solchen Sachen und will das auch selbst können, aber das wollen bzw. können die meisten nicht und das ist auch verständlich. Man hat schliesslich auch noch besseres zu tun, als seine knappe Freizeit für so ein Mist auszugeben.

Sicherheitspolitik ist eben nicht alles. Das sicherste Betriebsystem ist Hühnerkacke, wenn es nur erfahrene Nutzer ohne Wutanfälle nutzen können.

So, meine Meinung zu Linux bzw. speziell Ubuntu (und Abwandlungen, die ich schon hatte)

Mein Laptop läuft übrigens mit Ubuntu 15.10. Damit will ich sagen, dass ich damit nicht  sooo ein Problem habe, andere aber ganz bestimt und das ist absolut verständlich. Allerdings habe ich mich auch schon öfters aufgeregt, aber ich würde es ja nicht nutzten, wenn ich es nicht will.

Gruss sotnu

Antwort
von Silberfan, 21

Hallo sotnu

Die Abhängigkeit " ich brauche Windows" kann man getroßt stecken lassen.Das Problem an der Sache ist das viele sich ungern an neues eingewöhnen da sie das alte ach doch so gerne beibehalten wollen. Dabei merken sie nicht das Sie sich ungewollt in Abhängigkeit begeben und nur schwer wieder raus kommen. Flexibilität im IT Bereich ist Pflicht , Stillstand bedeutet Rückschritt. Was die Spielbarkeit unter Linux angeht so hat sich in den letzten 5 Jahren vieles getan. Viele Spieletitel die unter Windows entwickelt wurden sind unter Linux dank ,Wine , Playonlinux , Cedega und Steam Spiebar geworden. Eines der bekanntesten Spiele das auch unter Linux spielbar ist nennt sich Word of Warcraft ( kurz WoW9) um nur  mal eines von vielen zu nennen. Natürlich gibt es viele Spieletitel die nicht unter Linux spielbar sind ,das hängt aber von der Programmierung des Spieles ab .Mitunter auch von den Programmen die das Spiel vor Cheat,und Hacks schützen die somit ( ohne das der Nutzer es merkt) zusätzlich Installiert werden. Das mit der Quelle ist schon länger her  Es gab mal einen Bericht der in einer Fachzeitschrift Abgedruckt war und nicht Online eingestellt wurde. In dem auch hier die Fehlerquellen genannt wurden. Ebenso habe ich selbst Jahrelang mit Windows gearbeitet und hatte auch direkten Kontakt zu Microsoft selbst ( Mitarbeiter) .Diese bestätigten die Angaben sogar ebenso konnte ich seinerzeit in den Quellcode von Windows einsehen ( das konnten nur wenige ) und auch hier haben mir Mitarbeiter von MS viele Fehler gezeigt die selbst heute noch nicht behoben sind. Die Problematik ist als Windows Nutzer ( wie du) das zu glauben ,aber deckt sich wiederum mit der Tatsache das Windows nicht sicher ist und es durchaus im Zusammenhang damit steht. Man muss hierzu wissen das Closed Source ( wie z.B: MS Windows) nicht die Option darstellt in der Zukunft weiter zu Existieren. Open Source hingegen lässt frei den Einblick in den Quellcode zu. Nur wenn viele Leute zugriff haben und auch wissen wie man z.B. Fehler beheben kann ,ist das die Chance auch ein Betriebssystem wie z.B. Linux relativ sicherer zu machen. Natürlich können auch hier schwarze Schafe ebenfalls Einblick in den Quellcode haben ,nur für  die iest es um so schwieriger dann überhaupt schaden anzurichten da mögliche Fehler schneller Behoben werden können als man Schadprogramme dafür entwickeln kann.die Qualität der Patches bei Windows hingegen sind alles andere als Qualität,das sieht man auch bei den vielen Veröffentlichten und wieder zurückgezogenen Patches.  Wenn man also weiterhin sich auf Windows festbeißt ,wird das einem später zum Verhängnis. Vielleicht nicht heute oder Morgen aber Irgendwann.  Das  Open Source Konzept wurde seinerzeit auch in den 1990 er Jahren bereits Offiziell von Microsoft bestätigt das es Zukunft hat. Hierzu einfach in Wikipedia nach Helloween Dokumenten recherchieren.Dies sind Dokumente die seinerzeit Inoffiziell intern an bestimmte Mitarbeiter von Ms weitergeleitet wurden . diese wurden per Zufall veröffentlicht .Kleinlaut hat mittlerweile MS die Echtheit der Dokumente Bestätigt. Das sind nur kleine Spitzen von Eisbergen die danach kommen.

Was weiter in deinem Text zu entnehmen ist wegen E-Mails die auch Datei anhänge öffnen (Automatisch) dies lässt sich einfach (Outlook und Thunderbird) konfigurieren in den Einstellungen.Natürlich lässt sich das ändern oder Abstellen nur einige haben diese Funktion entsprechend so eingerichtet. Unglaublich aber Wahr.

Als Letztes noch wegen Linux ,Sicherheit und Trugschluss. Auch wenn man noch so sehr dran zweifelt ,es ist zu 1005 kein Trugschluss das Linux sicherer ist als Windows. dazu muss man sich einfach mal die Sicherheitskonzepte beider genau ansehen und man wird sehr bald nicht nur erschreckend feststellen das dies nicht nur Theorie sondern auch fakt ist.

Wegen Stillstand betreffend Linux kann ich auch hier nur schreiben das das nie passieren wird. Heutzutage wird auf dem Mainstream Markt groß teils PC Systeme verkloppt die mit Windows vorinstalliert sind. dies ist eine der Hauptquellen wie sich Windows ungebremst Verbreitet. Da Microsoft nicht (Offiziell) Nachweisbar Knebelverträge mit den Herstellern hat ,werden diese gezwungen Windows auf fast jedem PC System von der Stange  Vorzuinstallierten.  Würde man hier das Unterbinden und Linux ( egal welche Distributionen) einsetzten würde sich Linux genauso schnell verbreiten wie Windows heute. Da dies aber nicht passieren wird Verbreitet sich Linux nur schleppend und langsam.

Was die Update Politik bei Ms angeht so kann ich auch hier nur Lachen. wenn man sich Pleiten Pech und Pannen der letzten 12 Monate bei MS betreffend  ansieht dann wird auch einem schnell klar das Windows nichts anderes ist als Murks der nix taugt. Patches wurden Veröffentlicht und Tage später wieder zurückgezogen ,nachdem viele User damit Probleme hatten und sich Ihr System damit zerschossen haben. Das ist nur eine von vielen Beispielen die Passiert und Dokumentiert sind (Google hilft). eine quelle wo man vieles nachlesen kann nennt sich Heise(dot) de ,dort findet man vieles Aktuelles und Brisantes nicht nur rund um Windows. Ich will dazu nur erwähnen das ich kein Linux Prdeiger bin sondern Lediglich jemand der Windows nicht Weiterempfehlen kann ,auch für absolute Daus (Anfänger)  nicht.

Was die Desktops bei Linux angeht so läuft Linux bei der Erstinstallation absolut rund und nach den Updates ebenfalls.wenn man nun sich Spezialisiert und versucht irgendwelche Einstellungen Treiber oder Ähnliches ohne vorherige Kenntnisse zu bearbeiten,Installieren oder zu Konfigurieren ,dann  passiert so was wie du beschrieben hast ,keine Frage.Informiert man sich aber und trägt so die Informationen zusammen wird man auch hier feststellen das wenn man die Vorkehrungen die in den Anleitungen zu finden sind auch umsetzt ,dann keine Probleme zu erwarten hat. Letztendlich ist Information alles und wer sich nicht informiert und recherchiert der ist auch hier selbst schuld.

Was das Terminal angeht so muss man wissen das Ursprünglich Linux ohne GUI entwickelt wurde. Die GUI (Graphical User Interfaces) wurden nur zur Bequemlichkeit der Anwender entwickelt und für die jeweiligen Bereiche der Nutzung angepasst. Sie sind eigentlich kein notwendiges Übel das man zu Linux verwenden muss. Viele Server z.B. arbeiten ohne GUi rein nur mit Terminal . Selbst meine kleine PC Kiste hier ,bei der habe ich keine GUI Installiert bzw. die vorhandene entfernt. Sicherlich wirst du dann damit Argumentieren das Linux ohne GUi nicht bedienbar ist ,aber das stimmt nicht. auch hier ist das wissen dazu Pflicht .Das hast du auch selbst mit windows lernen müssen ,als du zu Anfangszeiten mit Windows gearbeitet hast und dort hast dir das wissen angeeignet wie du was und welchen Icon anklicken musst damit du das gewünschte erreichen kannst. Aber ich kann aus meiner Langjährigen Praxiserfahrung mit Linux Definitiv bestätigen das ein Befehl auf der "Konsole" eingetippt 10 mal schneller ist als wenn man einen Mauszeiger übern Desktop zieht und auf ein Icon klickt. Es gibt auch unter windows sowas ähnliches wie die Konsole bei Linux. stammt noch aus den anfangszeiten von Windows selbst ,die datei dazu nennt sich cmd.exe. ( Start--> ausführen --> cmd.exe und schon poppt die Konsole für Windows auf)  . Es ist eher eine Ausrede und ein versuch sich Windows schönzureden indem man immer wieder versucht die Vergleiche zwischen Linux und Windows hervorzuheben. Dabei muss man auch hier wissen das Linux nicht gleich Windows ist sondern etwas anders funktioniert.Die grafischen Oberflächen sind nur Hilfsmittel zur Anwendung und Bequemlichkeit der Anwender ,mehr nicht. Sie sind kein fester Bestandteil  des Betriebssystems womit ich zum letzten Punkt komme betreffend Linux. 

Wie du auch schon gemerkt hast gibt es nicht nur Ubuntu ,sondern auch zig andere Distributionen. Fedora,Cent OS,Linux Mint,Mandriva Debian und wie Sie alle noch so sich nennen. Alle haben  gemeinsam das sie Modular aufgebaut sind.  Man kann somit das Linux so sich zureschtfrickeln wie man es braucht ,es so klein wie DSL Linux machen (300MB) oder so Groß aufblähen das es auf eine Doppelseitige Blu Ray passt (50GB)  Ohne großartig auf Hauptaufgaben verzichten zu müssen. Natürlich verlangt dies einen gewissen Kenntnisstand zu Linux um das zu erreichen Ich jedenfalls hab auf 2 meiner alten Pc Systeme ein selbst zurechtgefrckeltes Linux ( Distribution) eingerichtet. So kann man Inviduell und Flexibel mit Linux arbeiten. Dies kann man aber nur erreichen wenn man sich mit Linux Beschäftigt und sich das wissen nicht nur Theoretischer Natur Anliest sondern auch in der Praxis Erprobt. Dafür braucht man nicht selten Jahre und das ist nicht von heute auf Morgen mal so eben Erklärt. Das gleiche ist auch bei Windows der fall.Nur kann man Windows nicht so Flexibel Konfigurieren wie Linux.. Oder hast du schonmal eine Fritz DSL Box mit Windows gesehen ? , ich nicht ! (Beispiel von vielen) .

Was die Pflege angeht zu Linux ist das nicht so Schlimm wie es oftmals Dargestellt wird. Vergleicht man einen Zeitraum von 5 Jahren mit Linux und Windows. So wird in der Zeit ein Normaluser der auch gelegentlich Zockt mindestens einmal sein Windows neu aufsetzten müssen um auch alten Ballast Loszuwerden. Unter Linux setzt man nur die Paketquellen um auf Aktuelle kann so sein einmalig eingestelltes Linux weiter Verwenden und braucht sich um weitere Sachen nicht zu Kümmern. Ein Beispiel von vielen ist Linux Mint.Ab der Version 13 kann man Problemlos durch ändern der Paketquellen jedesmal sein Linux auf den aktuellsten Stand bringen ohne neu Installieren zu müssen. Man ist so nicht zu einem Versionsupgrade wie bei Windows gezwungen (siehe Windows 3.0/3.11/95/98/2K/ME/XP//7/8/8.1/10).  Der Zwang sich dem neuen anzupassen entfällt bei Linux ganz. Wenn man also wirklich Faule Anwender sehen will so findet man diese eher bei Linux anstelle bei Windows.

Abschließend dazu erwähnt, wer also ruhe und keinen Stress mit dem Betriebssystem haben will ist mit Linux wesentlich besser aufgehoben als mit Windows selbst. Das ist keine Utopie und auch keine Laienhafte Feststellung sondern ein Fakt. Bei Fragen zu Linux stehe ich dir übrigens gerne zu Verfügung.

Kommentar von sotnu ,

Auf meine lange Antwort kommt eine gleich lange, wer hätte es gedacht :)

Ich antworte demnach morgen darauf, sonst wird das nichts.

Kommentar von sotnu ,

Ok, ich sehe schon, das wird eine Diskussion zwischen zwei, die sich nicht einig sind ;-)

Vorwort: Also ich spreche hier immer mit der Bedingung, dass es auch für den wenigst erfahrenen Benutzer funktioniert. Also das auch der wenigst erfahrene Benutzer mit den Problemen ect. zurecht kommt.

Zur Sicherheit:  Inwiefern soll Linux sicherer sein, wenn der, der dahinter Sitzt keine Ahnung hat und allem Root-Rechte gibt ? Darauf würde ich gerne eine Antwort haben, die nicht ausweichend ist.

Der Rest kann gut sein, aber wie gesagt, ein sicheres System ist eben nicht der einzige Punkt der erfüllt sein muss, um ein gutes System zu sein.

Und ich behaubte nicht, das Linux theoretisch nicht Sicherer ist, aber praktisch komme ich dann zum 1. Abschnitt unter Sicherheit (da oben).

Dann noch zu den Problemen: Das mit dem 5 Jahresvergleich geht aber auch nicht ganz auf. Denn einmal neu Aufsetzten geht bei einem gut geordnetem System nicht lange. Man muss sich nur eine Sicherung angelegt haben und die neueeren Daten noch auf eine Festplatte auslagern. Das geht aber nicht lange heutzutage. Dann kann man es einfach mal über die Nacht laufen lassen und vlt. noch den nächsten Tag. Da muss ich sozusagen nur einmal klicken (oder ein paar mal) und dann funktioniert es von alleine. "schnell die Packetquellen ändern"... das geht bei dir schnell, aber nicht bei unerfahrenen Benutzern. Die wissen nicht im entferntesten was sie im Terminal eingeben müssen.

Du sagst, man müsse "nur" die Packetquellen ändern. Ja also versetz dich mal in jemanden rein, der nicht weiss wie sowas geht. Der kann das dann nicht. Und jetzt kommt das 2. Problem. Wüsste er, dass man es "so" ändern kann, er weiss aber nur nicht wie es geht, dann wäre es ja noch einfach. Aber es ist eher so, dass man erst garnicht weiss, das man das "so" machen kann und muss somit zuerst einmal lange suchen , bis man überhaupt weiss, was es für Möglichkeiten gibt.

Dass die Probleme nicht so schlimm sind, kann ich aus eigener Erfahrung wiederlegen. Nicht nur aus meiner. Für jemanden, der Ahnung hat, ist natürlich alles ein kleines Problem. " Mann muss ja nur schnell dies und das machen"...  Ich weiss ja nicht wie das bei dir ist, aber Leute die sich bei Linux auskennen, verstehen oftmals nicht, das andere Nutzer mit vielen Dingen Probleme haben, die für einen selbst Altag sind. Wie lange ich gebraucht habe, bis das W-Lan richtig funktioniert hat... in Stunden umgerechnet etwa 3-4. Schliesslich musste ich Fragen auf Ubuntuusers eröffnen und dann wieder Antworten und die ganzen gewünschten Daten im Terminal eingeben. Das dauert auch. Ich kann dir gerne mal die Befehle schicken, wenn du dann immer noch sagst, das geht ganz einfach, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. Die reine Zeitinvestition alleine macht es eben nicht aus. Schliesslich kann ich mein Gerät solange nicht benutzten, bis es wieder geht und dazu gehören auch einige Tage Hin und Her in Foren (das war in den 3-4 Stunden nicht eingerechnet). Schliesslich antworten die Leute da auch nicht in 3 Sekunden, was ja auch verständlich ist. Man ärgert sich dazu auch noch, dass das Problem immer noch besteht und das, nachdem mind. hundert das selbe Problem hatten. (Und das ist ja nur das deutsche Forum bzw. nur eines davon).

" Unter Linux setzt man nur die Paketquellen um auf Aktuelle kann so sein einmalig eingestelltes Linux weiter Verwenden und braucht sich um  weitere Sachen nicht zu Kümmern"

Das stimmt so einfach nicht. Du stellst Linux als (beinahe) perfekt dar. Als hätte Linux NIE Fehler und man müsse nur diesen einen Punkt beachten. Das stimmt einfach nicht und das kannst du auch nicht wiederlegen, weil ich das selbst in Aktion erlebe und auch noch von jemand anderem (Und die Foren sprechen auch genug für sich). Man siehe nur den Abschnitt oben.

Das mit dem Stillstand war so gemeint, dass wenn jetzt alle wechseln müssen, würde zuerst mal die meisten nicht mehr klar kommen. Nicht wegen der Umstellung, sondern weil es viele Probleme gibt. Wie gesagt, werf mal einen Blick auf Ubuntuusers und dann schau dir an, wann die Threads erstellt wurden. Da kommen Täglich neue Probleme rein (oder immer die gleichen, die aber nicht gefixt werden).

Also zu den Spielen: Ja, ich weiss, Linux hat in diesem Bereich fortschritte gemacht. Das hört sich jetzt nach einer gängigen Ausrede an, die du sicher schon oft gehört hast, aber "Linux hat immer mehr Spiele" ist fast immer der Konter darauf, das man Windows zum spielen braucht. Gut, es gibt einige bekannte Spiele, wie du z.B sagst. Aber ich spiele kein WOW und die meisten Spiele sind entweder garnicht spielbar oder eben nur "Spielbar". Es kommen dann immer solche antworten wie" ja z.B dieses EINE bekannte Spiel". Das nützt mir nichts, wenn ich es nicht Spiele. Und auch die vielen anderen. Ich kaufe mir ja schliesslich nicht teure Hardware um sie dann nicht vollständig auszunutzen.

Kommentar von sotnu ,

Da komme ich aber schon zum nächsten Punkt. Wie lange ich gebraucht
habe, bis ich die aktuellsten Grafiktreiber heruntergeladen hatte, weil
es im Softwarecenter nicht da war.. Auch etwa 2 Stunden. Und wie gesagt,
die Zeit alleine macht es eben nicht aus. Wenn man immer wieder solche
Probleme hat, nervt es einfach. Und man muss immer auf andere Nutzer in
Foren warten, weil wirklich alles selber zu können ist definitiv
realitätsfern. Ich spreche hier ja nicht von Usern, die erfahrene
Windowsbenutzter sind oder im IT-bereich Arbeiten. Ich rede von denen,
die gerade mal so wissen, wie man Updates durchführt und wie man den PC
bedient.

Und versteh das nicht falsch, ich sehe Windows nicht annähernd als
besser
an oder als gut oder sogar perfekt, aber es hat nunmal gewisse Punkte,
die ich einfach nutzen muss und nunmal vom Komfort her besser sind. Ich
spiele schliesslich dort, wo ich die Spiele spielen kann, die ich
spielen will. Linux kann noch so einen grossen Fortschritt im Bereich
Spiele gemacht haben, das nützt schlussendlich garnichts, solange nicht
die Spiele vorhanden sind, die ich eben gerne Spiele. Gamen ist ein
grosses Hobby von mir und ich spiele nicht einfach Spiele die ich
ganricht spielen will, dann muss ich nicht mehr Spielen. Wegen den 1-2
Spielen, die wirklich funktionieren, erstelle ich nicht extra eine
Partition mit Linux.

Zu de Programmen: Das ist auf
jeden Fall keine Ausrede. Man kann ja mit Wine (oder wie das heisst)
auch einige Windowsprogramme zum laufen bringen, aber so richtig geht
das auch nicht bei jedem. Ausserdem ist die Sicherheit, so weit ich
weiss, damit auch wieder gegessen. Das muss man, so viel ich weiss, 
dann immer selbst runterladen und dann ist der Zauber vorbei (mit dem
Softwarecenter), aber kannst mich ruhig aufklären. Dennoch gibt es
Programme, die man nicht (optimal) auf Linux ersetzten kann.

Zu dem Wissen, das man sich ja "nur" aneigenen muss und Pflicht ist, sonst ist man slebst schuld:
Da komme ich wieder zum Punkt "völlig realitätsfern". Das Wissen das
man sich aneignen muss, um bei Linux gut alleine zurecht zu kommen, ist
enorm. Schnell mal informieren ist Pflicht ? Man hat ja in seiner
Freizeit nichts besseres zu tun... Es ist auch leicht zu sagen, dass man
ja selbst schuld ist. Man muss auch mal realistisch bleiben. Es braucht
ein Betriebsystem, dass man Benutzen kann, ohne alles selbst machen zu
müssen. Und da ist Windows einfach besser. Es ist vielleicht in allem
anderen ein Mist, aber in diesem Punkt ist es einfach Nutzfreundlicher
(und bitte nicht Nutzerfreundlich und Nutzfreundlich verwechseln).

"Was die Desktops bei Linux angeht so läuft Linux bei der Erstinstallation absolut rund"

Das stimmt nicht. Ich hatte schon mehrere Male direkt nach der Installation Probleme.

Was
ich damals alles schon gemacht habe, als ich der Desktop futsch war,
kann ich nicht mehr sicher sagen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass
es nach "Anleitung" von Ubuntuwiki geschehen ist. Ich glaube bei der
Installation vom Grafiktrieber, denn ich ja 1 zu 1 aus dem Forum kopiert
habe.

Anderes: Die Updatepolitik bei Windows ist
wirklich miserabel. Ich bin wie gesagt kein Fan von Windows, aber auch
keiner von Linux. Das eine gefällt mir da besser und das andere dort.
Die Fehler die nur schon ICH kenne, sind schon genug um zu sagen, das
Windows nich sicher ist (habe nie was anderes behaptet). Ich habe mich
selbst, in den PC meiner Schwester (mit Genehmigung) eingehackt, da mein
Bruder da noch einige GB an Musik gespeichert hatte (ich weiss jetzt
nicht, ob man das Hacken nennt). Naja auf jeden Fall hat es 2 Minuten
gedauert und ich hatte Systemrechte und hab das Adminpasswort ändern
können. Damit will ich mich jetzt nicht brüsten oder so, nur als
Beispiel.

Und noch zum Abschluss: Du stellst Linux
einfach als beinahe perfekt dar. Linux ist aber weit davon entfernt, wie
auch Windows. Nur ist eben Linux in einem anderen Bereich als Windows
weit entfernt von beinahe Perfkt.

Du sagst schlussendlich
immer, man müsse sich ja "nur" Informieren und das die Umstellung
garnicht so gross ist. Dieser Zeitaufwand und auch Nervenaufwand ist
aber enorm. Und wie gesagt, ich spreche hier von Leuten, die gerade mal
den PC bedienen können und das ist der Grossteil. Man muss sich mit
sowas wirklich ernsthaft auseinander setzten und wenn man das eben nicht
kann, gibt es nur die Foren. Und da kann man selbst ja nicht wissen,
was jetzt richtig oder falsch ist. Dann passieren eben solche Sachen,
wie Desktop zerschiessen.

Komfort ist nunmal auch eine Sache.
Das beste Betriebssystem nützt mir nichts, wenn ich darauf nicht das
machen kann, was ich machen will oder wenn ich mir zuerst ein grosses
Wissen ansammeln muss um es alleine bedienen zu können.

Und
das Angebot mit der Hilfe nehme ich gerne an, wenn ich sie mal Brauche.
Inzwischen läuft mein Laptop ja einwandfrei (endlich).

Haben sich bei diesem Text bestimmt einige Fehler eingeschlichen. Das geht viel zu Lange zum korrigieren.

Kommentar von sotnu ,

Super, hier kann man auch garnichts schreiben, ohne das alles verändert wird. Im 2. Text ist leider alles völlig verschoben und wenn ich das versuche zu ändern, ist der Text zu lange, sorry.

Antwort
von Silberfan, 11

Schließen wir mal das Thema ab da leider auch aus deiner Sicht das notwendige Verständis schlichtweg dazu fehlt aber auch die Weitsicht um auch die Umstände zu verstehen. Auch ich habe lange gebraucht bis ich verstanden haben was eigentlich daintersteckt ,aber das auch wiederum alles zu erklären dafür reicht dieser Thread einfach nicht. Leider haben viele Anwender nur eine Beschränkte sicht und weise es verstehen zu wollen das aber mehr dahinter steckt wollen viele einfach nicht wissen oder wahrhaben. Deswegen entstehen auch dazu immer wieder Hitzige diskussionen über Pro und contra da jeder seine Sichtweise ( egal wie sie aussieht) ebenfalls mitteilen will und somit auch seinen "Senf" dazugibt. Ganz egal inwiefern es mit dem Thema zu tun hat oder nicht. Man sieht das ja allzu oft in hitzigen Diskussionen in anderen Foren.  Deswegen werde ich auch hierzu nicht mehr weiter Antworten.  Als Letztes ( und das ist meine Meinung die ich dazu vertrete) noch was dazu, es wäre besser wenn viele Leute einfach Flexibler und  unvoreingenommen sich auch Linux mal gegenüberstellen anstelle her zugehen und Ihre gewohnten Manieren mit dem über oder zu Linux vergleichen. Vielleicht  sind irgendwann mal einige Anwender Bereit es auch so anzugehen und unvoreingenommen ebenfalls die Sache zu betrachten.Aber solange es noch Pro und Contra für Windows/Linux Fraktionen gibt ,wird sich das nur sehr sehr langsam ändern.  Man kann sich durchaus gern Informationen und Erfahrungswerte von anderen sich Anlesen oder holen ,keine frage ,dann sollte man auch aber deren Informationen nicht in frage stellen ganz gleich wie Wertig diese ist. Ebenso sollte sich auch nicht jeder gleich angegriffen fühlen nur weil jemand eine andere Erfahrung gemacht hat als er selbst und diese hier auch anderen Mitteilt.

Somit Schließe ich das Thema ,es wird keine weiteren Beiträge von mir hierzu geben.

Kommentar von sotnu ,

Information sollte man immer in Frage stellen.

Ich habe auch nur meine Meinung und Erfahrung zu dem Thema geäussert. Genauso wie du, da kommt es eben zwingend mal zu Uneinigkeit.

Es ist natürlich einfach zu sagen, dass dem anderen das "Verständniss" fehlt und man eine beschränkte Sicht hat. Sowas kann man ja auch garnicht persönlich nehmen...

Deiner persönlichen Meinung stimme ich zu, nur wenn es nichts für einen ist, dann ist es eben so.

Ich geb dir aber Recht, das hier zu besprechen ist viel zu aufwendig. bzw. ist sowas schriftlich immer sehr aufwendig. Darauf antworten musst du ja nicht mehr.

Antwort
von Silberfan, 5

Auch wenn es Reizt , Danke. Da sind wir schon mal mit der Meinung zu zweit :-)

Kommentar von sotnu ,

Mit welcher Meinung meinst du jetzt ?

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