Frage von ansgar 04.02.2010

Wie räume ich meinen PC mal so richtig auf?

  • Antwort von suessf 04.02.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du wirst jetzt sicher noch die alten abgedroschenen Antworten hören wie Disk defragmentieren, ccleaner laufen lassen, usw. Aber ganz ehrlich - vielleicht ebenso abgedroschen - das alles macht einen alten Windows PC nicht merklich schneller. Dazu hilft nur eines: eine Neuinstallation. Nur dann hat er plötzlich wieder ungeahnten Speed!

  • Antwort von Avita 04.02.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Zu den sog. "Reinigungsprogrammen" gibt es unterschiedliche Ansichten. Ich bin Befürworter. Fege die PCs regelmässig mit CCleaner, Wise Registry Cleaner, Glarys Utilities (alle kostenlos) durch und stelle keine Verlangsamung fest. Sehe mich in der aktuellen Computerbild 4/2010 v. 01.02.2010 bestätigt, der auf CD die kostenlose Vollversion von TuneUp 2009 beigefügt ist. Die auf S. 39 veröffentlichten Messergebnisse für XP und Vista (das Programm ist nicht W7 kompatibel) vor und nach der "Reinigung" beim Start, Kopieren von Dateien und Umwandeln von Videos sind selbst mich HÖCHST ÜBERRASCHEND positiv. Es muss keineswegs in gewissen Abständen neu installiert werden, wenn der angesammelte Datenmüll den PC langsamer macht. Aber der Nutzen der von mir beispielhaft angeführten Reinigungsprogramme hat - wie sich überall zeigt - fast schon zu einem Glaubenskrieg geführt. Jeder wie er meint. Ich fahre damit gut und meine PCs fahren damit unbeeinträchtigt schnell.

  • Antwort von smatbohn 04.02.2010

    Mir geht es so wie suessf, auch ich sehe keine echte Alternative zur Neuinstallation. Entweder der Rechner ist in einem Zustand, mit dem man (noch) leben kann oder alles Aufräumen und Optimieren hilft ohnehin (fast) nicht. Dazwischen gibt es zwar Alternativen, die allerdings mit "aufräumen" nicht direkt zu tun haben, aber auch diese haben so ihre Tücken.

    Ich sehe ja ein, dass ein gut eingerichteter PC nicht in ein paar Stunden wieder so herzurichten ist, wie man es gewohnt war. Insbesondere wenn man viele (spezielle) Programme oder gar Spiele installiert hat, ist dieser Zustand nach einer Neuinstallation mühselig, und ich verstehe nur zu gut, dass deshalb viele eine Neuinstallation scheuen.

    Ich habe lange Zeit (quasi als Alternative) Images von bestimmten Ständen angefertigt. Die Idee dahinter: Wenn ein Rechner zu einem bestimmten Zeitpunkt gut eingerichtet ist, aber noch nicht lange genug im Betrieb war, sodass er durch den Alltagsbetrieb "zugemüllt" wäre, könnte man diesen Zustand doch in einem Image "einfrieren" und hätte dann dieses Image für den Fall der Fälle. Soweit die Theorie!

    In der Praxis war das anders: "Gibt es da nicht mittlerweile schon die neue Version von Programm XY, in der dieser entscheidende Sicherheitsbug gefixt wurde? Und dann habe ich mir zwischendurch doch eine bessere Grafikkarte gegönnt! Sind da nicht noch auf dem (damals) angefertigten Image diese ollen Programme, mit denen ich heute nicht mehr arbeiten mag? Und damals hatte ich doch noch diese olle Maus, meine jetzige hat doch einen ganz anderen Treiber!"

    Kurzum: Letztlich konnte ich diese Images doch nur selten brauchen (als Sicherung für Totalausfälle - Festplattencrash! - sind sie dennoch nütztlich).

  • Antwort von Zocker23 04.02.2010

    Also wenn du viel Zeit hast und den Rechner mal ordentlich säubern möchtest, dann würde ich an deiner Stelle alles wichtige auf einem externen Datenträger sichern und anschließend die komplette Festplatte formatieren und neu aufsetzten. Wenn du einfach nur "aufräumst" bleiben ja meistens noch irgendwelche Rückstände usw.. da finde ich kann man auch mal den Rechner formatieren wenn du sagst der ist schon seit 2 Jahren so.

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