Wie lange wird es dauern, bis die kabellose Stromversorgung durchgesetzt/vermarktet wird?

gefragt von timezonetimezone am 04.11.2009 um 11:25 Uhr

Immer wieder bin ich auf Berichte gestoßen, in denen es um die kabellose Stromversorgung z.B. im Haushalt geht. Es sollen angeblich alle Kabel wegfallen, im "computerfrage-Fall" also Netzkabel von PCs, Monitoren, Druckern, usw. vom TV-Geräten und dergleichen.

Das hört sich in meinen Ohren zwar alles sehr gut an, aber da gibt es ja so Sachen (wie die elektrische Strahlung) die da noch nicht so ausreichend analysiert wurden.

So weit ich weiss, hat aber bereits Tesla damit "herum gespielt"....

Jetzt zu meiner Frage an sich:

Wie lange glaubt ihr, wird es dauern, bis man mit dieser Technologie auf den Markt gehen wird?

Bitte auch evlt. kurz erläutern.

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fasty2003
beantwortet von fasty2003 am 4. November 2009 16:14
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Ich muss da suessf Recht geben, sehe ich auch so. Aber das es dann eine riesige Mikrowelle wird ist nicht denkbar. Das wäre eine viel höhere Frequenz die im 2 Ghz Bereich liegt. Und wenn Körper / Lebewesen dazwischen sind, hat es auch keine Auswirkung, wurde ja schon getestet und ich habe den Bericht gesehen. Dann wäre es von vornherein verboten. Frage wäre, was passiert wenn eine Spule mit der richtigen Anzahl der Wicklungen in dieses Feld kommt. Dann würde es theoretisch auch in Strom umgesetzt werden.

Aber über eine längere Stecke wird es nicht möglich sein, vielleicht Mal 1 bis 2 m, aber das wird schon ein ziemlicher Aufwand sein. Eingesetzt wird diese Technik ja schon seit langem bei z.B Netzteilen, elektrisches Spielzeug u.s.w. (wegen der Sicherheit), in denen die Primäre und sekundäre Wicklung (Spule) nicht direkt verbunden sind (galvanische Trennung). Oder Induktivherde, da ist in den entsprechenden Töpfen auch eine Spule im Boden. Gleiches Prinzip.


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suessf
beantwortet von suessf am 4. November 2009 12:56
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In einer grösseren Ausformung wird das wohl nie kommen, denn es widerspricht der herkömmlichen Physik. Diskutiert wird ein punktueller Einsatz, der räumlich sehr eingeschränkt ist, weil der Abstand von der "Senderquelle" und des Empfängers nur sehr klein sein darf - ich habe da was von bis zu 1/2 Meter machbar im Kopf. Alles was weiter weg ist geht eh auch in absehbarer Zeit noch nicht. Von da her werden wir nie auf Kabel mit zumindest über 1/2m Länger verzichten können.

Kommentar von Peter34muc am 4. November 2009 13:20

Und was ist wenn du in diesen 1/2m deine Hand rein legt. Da ist aber ein gewaltiges Feld, ich sagte schon Mikrowelle.

Kommentar von 1e1e6110cf02a0e80f30084d98eef731smallsuessf am 4. November 2009 14:27

Wie gesagt, ich weiss jetzt keine technischen Details auswendig und bin auch kein Experte auf dem Hochfrequenzbereich etc. Aber ich denke wir können ziemlich sicher annehmen, dass wir als Normalbürger da schon so weit geschützt sind, dass wir nicht gleich gegrillt werden, nur weil irgendwo eine unsichtbare Stromquelle hinter der nächsten Ecke auf uns lauert - naja, zumindest im Groben, denn alles werden uns die Lobbies wie üblich nicht auf die Nase binden.

Im Kleinen gibt es diese Stromversorgung übrigens eh längst, z.B. bei elektrischen Zahnbürsten, Wasserkochern, etc.

Kommentar von Peter34muc am 4. November 2009 15:47

Hie sind die 2 möglichen Prinzipien Elektromagnetische Welle und Magnetisches Wechselfeld beschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Drahtlose_Energie%C3%BCbertragung

Kommentar von 48c4cca19bb7dc705e60c60edb8c9bc1smallfasty2003 am 4. November 2009 16:31

Da passiert garnichts. Die Frequenz einer Mikrowelle liegt im 2 Gigahertz Bereich. Das Stromnetz 50 HZ, das sind 0,0000000005 Ghz. Habe auch schon einen Bericht gesehen, in dem das vorgeführt wurde. Der fummelte da in dem Bereich herum, zwischen "Sender" und "Empfänger". Das war aber nur ein halber Meter.

Das soll ja auch nur den Kabelsalat verringern. Also wenn beispielsweise der Fernseher auf einem Podest / Tisch steht. Der hat dann eine Spule im Standfuss anstatt eines Stromkabels quer über den Tisch.


fWaldo
beantwortet von fWaldo am 4. November 2009 12:13
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Nja,a Netzwerkkabel sind ja keine Stromversorgung, sondern Netzanbindung. Das wird sicherlich (leider) in den nächsten 5-10 Jahren Standard sein. Funktastaturen gibts eh schon. Drucker die über Wlan angesprochen werden auch. Und bald wird keiner mehr Lust haben, beim mehreren Rechnern und Netzbooks usw. auf Kabelsalat zu latschen. Die Sicherheit ist aber bestimmt wieder das, was auf der Strecke bleibt (der Nachbar etwa die zu druckenden Briefe auch lesen kann).


Kommentar von 48c4cca19bb7dc705e60c60edb8c9bc1smallfasty2003 am 4. November 2009 16:15

Jupp...hehe...dann könnte man vielleicht leichter Strom klauen.


winrocks
beantwortet von winrocks am 4. November 2009 12:09
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Ich denke auch, dass wenn, es noch laange dauern wird. Du brauchst ja mindestens einen gerichtete Energieabgabe, damit du nicht sinnlos in die Landschaft strahlst. Und wenn es gerichtet ist, darf nichts dazwischen kommen weil
a) das etwas gegrillt wird
b) du eine Unterbrechung in der Versorgung hast

Ich bezweifele mal, dass das in nächster Zeit machbar ist.

Kommentar von 48c4cca19bb7dc705e60c60edb8c9bc1smallfasty2003 am 4. November 2009 16:22

Naja...fürs "grillen" wird die Frequenz zu niedrig sein. Im Stromnetz ist die Frequenz ja 50 Hz. Ich denke, das es problematischer mit anderen Spulen, die in diesem Bereich sein oder kommen könnten, wäre. Eben Induktivität. Wäre aber gut, könnte dann im Garten mit den entsprechenden Töpfen kochen / braten ;)


anonym
beantwortet von Peter34muc am 4. November 2009 11:32
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Genau Tesla ist daran schon gescheiter. Ersten ist der Wirkungsgrad sehe schlecht und stell dir mal das gewaltige EM -Feld vor. Welches einige 100W übertragen soll, dann ist das Zimmer bald eine riesige Mikrowelle.


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