Frage von Hauke76, 56

Passt dieses Netzteil (Fractal Edison M 450W) für mein Setup?

Hallo.

Ich möchte meine "Gurke" etwas auffrischen und würde gerne wissen, ob das Fractal Edison M 450W für folgendes Setup ausreichend ist:

Gehäuse: Arc Midi R2*

CPU: Intel Core 2 Q6600 (105W)

MB: MSI P7N Diamond

RAM: 8 GB DDR2 @ 999 Mhz

CPU Kühler: Deepcool Killer Whale Premium

GPU: MSI GTX 750 TI TF (60W, Strom über PCIE)

Sound: X-Fi Audio (Toslink, PCIE)

HDD: Samsung Spinpoint 250 GB SATA II

SSD: PNY 120 GB*

Gehäuselüfter: 3 x 140 mm vom Arc MIDI + 2 alte 120 mm

+gegebenenfalls Netzteil: Fractal Design Edison M 450W*

*= wird neu angeschafft

Zocken tue ich nicht damit, die SSD soll fürs Booten und Programme sein. Ich möchte nur, daß er wieder vernünftig bootet. Ich glaube das meine HDD nicht mehr in Ordnung ist, dehalb die SSD zum booten und die angeschlagene HDD als Datengrab.

Langfristig sollen natürlich alle Komponenten (bis auf die 750 TI) ausgetauscht werden, aber SSD, Gehäuse und Netzteil sind mir im Moment am wichtigsten. Zumal ich ja auch noch den Einbau bezahlen muß, da ich das leider nicht selber kann.

Gerüchteweise soll folgende Formel gelten: Watt von CPU + Watt von GPU + 170 Watt für alles andere / als Pufferzone.

Für Rat wäre ich sehr dankbar

Antwort
von AnnaRisma, 29

Hallo Hauke,

das passt! Ein hinreichend gutes Netzteil mit 450 Watt bekäme man zwar schon für weniger Geld, aber über das Fractal Design liest man viel Gutes.

170 Watt für "den Rest" einzukalkulieren halte ich allerdings für etwas übertrieben, Festplatten liegen so bei rund 10 Watt, SSDs meist unter 5, RAM bei 2 bis 3, Chipsätze und sonstigen MB-Bestandteile unter 20, da kommen in der Praxis gaaanz selten mehr als 100 Watt heraus, moderne, stromsparende PCs begnügen sich sogar teils mit nur 10 Watt in der Summe: http://www.heise.de/video/artikel/Bauvorschlag-Fixer-10-Watt-PC-mit-Haswell-CPU-...

Hier aber unter schamloser Ausnutzung der Gelegenheit eine andere Anmerkung (musst du nicht lesen ...):

Es muss wohl eines schönen Dienstagvormittags im Herbst zu Beginn der "zehner" Jahre des 21. Jahrhunderts gewesen sein, als ein wenig technikaffiner Facebooknutzer - nennen wir ihn mal Giselher - beschloss, sich einen Computer selbst zusammenzustecken.

Schließlich hatte sein nur wenig älterer Bruder solches auch schon getan, und zwar mit Erfolg ... und wahrscheinlich enorm dabei Geld gespart.

Also setzte er sich an seinen Klapprechner und in Verbindung zu "seiner" Facebookgemeinde und offenbarte seinen 9 Milliarden Freunden das Vorhaben. Und weil keiner seiner Freunde so richtig technikaffin war und keiner so richtig wusste, was Begriffe wie "formatieren" oder "site" in Wirklichkeit bedeuten, dachten sie sich, so ein Selbstzusammenstellen müsste wohl "SETUP" heißen ... Klingt doch voll nach "auf-/erstellen".

Leider hatten die wirklich Sachkundigen diesen Begriff schon seit Jahrzehnten mit einer anderen Bedeutung belegt, aber Giselhers Popularität war einfach zu groß ... immer mehr Nutzer übernahmen den Begriff (schließlich gibt es ihn wirklich, nur dass er eben etwas ganz anderes bedeutet ...).

Dazu muss man wissen, dass Giselher sich praktisch immer mit dem Konto seiner Schwester einloggte, deren Foto noch dazu stark an das Gesicht dieser Sängerin erinnert, die diese keltischen Lieder singt ... außerdem fanden sich auf dieser Facebook-Seite viele Katzenfotos!

Wie soll man dagegen anstinken?

Noch heute gibt es keine einzige seriöse Quelle, die den Begriff "Setup" für die Hardwarezusammenstellung eines PCs verwendet, vom Duden bis hin zu Wiktionary.

Anmerkungen:

Formatieren ist NICHT die (Neu)Installation eines neuen Betriebssystems.

Site ist NICHT das englische Wort für Seite.

Kein Mensch weiß, wie sich "keltische Musik" tatsächlich angehört hat, jedenfalls NICHT so, wie derjenige, der die Musik für "Oonagh" schrieb, sich das denkt ...

Der Bruder sparte keinen müden Euro, ganz im Gegenteil ... Als es erste Probleme mit seinem "Setup" gab, weigerten sich die Händler, bei denen er die Einzelteile erwarb, Ersatz zu leisten, schoben die Schuld stets auf die Teile von anderen Händlern und behaupteten, dass es NICHT an ihren läge. So dauerte es schließlich Wochen und erforderte die aktive Hilfe eines wirklichen Computerexperten, bis das "Setup" endlich spielte wie vom Bruder gewünscht. Unnötig zu erwähnen, dass ihn der Experte so teuer zu ... dass ein zweiter Rechner drin gewesen wäre ...

Kommentar von AnnaRisma ,

ach ja ... wer - aus welchen verdrehten Gründen auch immer - "Oonagh" mag, sollte vermeiden, das Gesicht NICHT-photogeshoped anzugucken ... sooo toll ist es nämlich nicht ...

Kommentar von Hauke76 ,

Ich habe hier, über diese Seite, mal einen Netzteilberechner zu Rate gezogen. Er kam mit meinen Daten auf einen Gesamtverbrauch von 304,5 Watt. Bei Be Quiet! auf der Seite sah es ähnlich aus. Netzteile ab 400 Watt wurden mir empfohlen. Also sind 450 Watt mehr als ausreichend :-). Ich bedanke mich für die schnelle Antwort und den guten Rat. Das war sehr hilfreich, danke.

Kommentar von AnnaRisma ,

Ja, diese Netzteil-(Be)Rechner sind eine gute Möglichkeit, sich schnell einen Überblick zu verschaffen (in deinem Fall unnötig, da zu eindeutig auf der Hand liegt, dass das NT ausreicht ...).

Sie liefern stets etwas zu großzügige Ergebnisse, was einerseits durch das Begehr des Anbieters, seine stärkeren und somit teureren Modelle zu verkaufen, bedingt, andererseits tatsächlich gut gemeint ist. Würde dem Anwender ein zu kleiner Wert errechnet, könnte das fatale Folgen haben, denn Netzteile müssen schon mindestens die Leistung bieten, die die Rechnerelektronik verlangt. Sonst kommt es zu Abstürzen und schlimmstenfalls zu Defekten.

Kommentar von Hauke76 ,

Ich habe mich für das Fractal entschieden, da ich es relativ günstig bekommen kann (nicht viel teurer als das BQ! System Power 7 450W) und ich im neuen Gehäuse keinen Kabelwirrwarr haben möchte. Zumal passt das doch gut zusammen, Gehäuse und Netzteil von Fractal :-). Danke nochmal, für die hilfreiche Antwort.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten