Frage von seokjin, 50

Laptop geht plötzlich nicht mehr an und nichts passiert, liegt das am Ladegerät oder was ist los?

Hallo Und zwar habe ich ein Problem mit meinem Laptop(Marke Acer). Ich habe gestern ganz normal mit dem Laptop gespielt und gesurft usw und hatte keine Probleme. Ladegerät usw alles funktioniert. Habe es dann normal ausgeschaltet. Als ich aber von der Schule kam und den Laptop einschalten wollte, hat nichts funktioniert. Es hat einfach nicht hochgefahren und war wie tot. Habe dann den Ladegerät angesteckt und versucht ihn wieder anzuschalten, aber wieder dasselbe (den Stecker gewechselt gepustet usw). Es hat auch nichts geleuchtet, war einfach zu und nichts funktionierte. Habe auch schon den Laptop aufgeschraubt und den Akku rein und raus genommen und es auch alles gesäubert. Aber es hat nichts geklappt. Auch wenn ich den Power Button gedrückt halte. Bevor ich den Laptop ausgeschaltet hatte war noch glaube ich etwas Akku übrig. Habe Angst, dass es doch nicht an den Ladegerät liegt, sondern am Laptop... Was soll ich tun und woran kann es liegen? Ich hatte auch denke ich keinen Virus eingefangen, weil alles recht flüssig lief. Übrigens ist der Laptop erst knapp 1 jahr alt.. Und außerdem habe ich noch paar Selfies, bilder usw die ich ungern zeigen möchte, falls die Reparatur das sehen wird wenn ich es überhaupt hinschicken kann. was soll ich nur machen? Kann das am Laptop liegen oder am Ladegerät?wäre dankbar um eine hilfreiche Antwort

mfg

Antwort
von AnnaRisma, 29

Hallo seokjin,

Auch wenn ich den Power Button gedrückt halte

Meinst du damit, dass du die häufig versteckt eingebaute Reset-Funktion (bei entnommenem Akku Power-Button für mind. 30 Sekunden gedrückt halten) schon probiert hast?

... ist der Laptop erst knapp 1 jahr alt

Dann zieht also noch die Gewährleistung ... Problem dabei: Sechs Monate nach dem Kauf kehrt sich die Beweislast um, somit musst leider DU beweisen, dass der Fehler von Anfang an im Gerät schlummerte - sozusagen mitgeliefert wurde ...

Wie du das machen sollst? Keine Ahnung - frag den Gesetzgeber ;-(

Wobei ich dir aber raten kann ... Wenn sich der Klapprechner definitiv (auch nach Reset) nicht wiederbeleben lässt, benötigt der Händler KEINE Festplatte zur Ermittlung des Fehlers. Du kannst sie also beruhigt entnehmen und das Gerät ohne einschicken.

Denn angenommen ein Schreiner baut dir einen Schreibtisch und legt gewohnheitsmäßig (um seine Kunden zu erfreuen) einen Schreibblock in eine der Schubladen, dann kannst du evtl. Mängel am Werk natürlich auch dann reklamieren, wenn du den Schreibblock mittlerweile vollgeschrieben hast und verständlicherweise vor der Reklamation aus dem Schreibtisch entnimmst.

Ganz genau so verhält es sich beim Notebook leider nicht, der Computer an sich ist eine zu neue Sache, zu der in Teilbereichen jegliche Präzedens (mit "s") fehlt. Aber wer denken kann, begreift sofort, dass Produkte, die dazu gedacht sind, persönliche, private Informationen zu speichern, einer gesonderten Gewährleistungsregelung unterworfen sein müss(t)en. Leider tun sich Menschen nun mal mit dem Denken schwer und so entstehen gesetzliche Regelungen oft erst, wenn es schon zu spät ist ...

Und da du den Rechner ehedem ja nicht zum Prozessieren vor Gericht erwarbst, sondern zum Arbeiten/Spielen etc., gibt es natürlich noch die Möglichkeit, die Festplatte vor Einschicken des Geräts komplett zu löschen/schreddern.

Denn manch Händler ist uneinsichtig und verlangt im Reparatur-/Gewährleistungsfall den PC samt Festplatte ... wie gesagt, bevor man sich unnötig mit ihm streitet, gibt man den Klügeren und klont die Festplatte oder fertigt eben ein komplettes Abbild von ihr an. Einfaches Kopieren des Inhalts reicht definitiv nicht, ebenso wie anschließendes einfaches Löschen. Die Festplatte wird am besten entnommen und mit einem Programm wie "HDClone" http://www.chip.de/downloads/HDClone_13012701.html oder mit dem dort empfohlenen "Clonezilla" (welches ich präferieren täte) geklont, hernach geschreddert (nicht einfach nur gelöscht) und wieder eingebaut.

Jetzt könnte der Händler noch bemängeln, dass kein Betriebssystem auf der Festplatte west, macht sich aber spätestens dann lächerlich.

Kommentar von AnnaRisma ,

Also sicherheitshalber: Geschreddert wird nicht die Festplatte, sondern die auf ihr gespeicherten Daten ;-)

Dazu benutzen viele gern den Klassiker "DBAN": http://www.heise.de/download/dariks-boot-and-nuke-dban.html

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