Frage von YuKezZzy, 5

Ich habe eine Frage zu registry?

hallo leute ich habe ein frage und zwar bei manche programme kann mann nicht denn installationspfad ändern die werde dann automatisch auf mein ssd festplatte instaliert ich will gerne dass meine programme auf festplatte e instaliert werde ich habe ihn internet gelesen dass mann dass ändern kann mit dem registry und regedit aber ich kenne mich damit nicht aus kann mir jemand helfen

Antwort
von AnnaRisma, 3

Hallo YuKezZzy,

nun, ob man Programme, deren Installationsroutine keine Wahl des Installationsorts zulässt, überhaupt installieren sollte, ist hier mehr die Frage ...

Früher, als Betriebssysteme eher noch Betriebssysteme (BS) waren - und keine fertigen Zwangsjacken mit Rundumversorgung inkl. Totalüberwachung, wie heute - ergab es auch noch richtig Sinn, Programme auf einer anderen Partition als das System zu installieren. Heutzutage kommt ein Windows mit starrem Schubladen- und Verwaltungskonzept daher, in dem alles dermaßen verschachtelt ist, dass man selbst nach mehrtägigen Seminaren immer noch nicht genau aufzeigen kann, was nun womit zusammenhängt und warum eigentlich (nebenbei, letzteres weiß Microsoft auch nicht!).

Statt dem Nutzer einen Ausschaltknopf für diesen Blödsinn zu bieten, weitet MS dieses Konzept beständig aus, macht für den Laien und den Profi das System immer unübersichtlicher - der Profi ärgert sich darüber, der Laie erfährt aber dadurch echte Gefährdung seiner Daten ... im Auslieferungszustand ist das neueste Windows ein Überwachungssystem allererster Kajüte - und Daten, die an Microsoft herausgesendet werden, können natürlich von jedem ehemaligen MS-Mitarbeiter auch abgefangen und an Kriminelle verkauft werden - was mittlerweile tagtäglich geschieht.

Damit nun der Anwender sein System nicht umkonfiguriert und MS die Überwachung evtl. erschwert, setzt MS alles daran, das BS so zu stricken, dass es nur reibungslos läuft, wenn man es wie vorgesehen benutzt.

Viele (Semi-)Profis gaben daher die Aufteilung der Systeme in "System", "Programme", "Daten", "Sicherungen", "xxx" ... bereits vor Jahren auf. Wieder aufgeflammt ist die Diskussion durch die relativ platzarmen SSDs. Aber hierbei handelt es sich nur um eine vorübergehende Erscheinung - längst wären selbst große SSDs bezahlbar, gäbe es nur diese unsäglichen Preisabsprachen zu Ungunsten der Kunden nicht (die Herstellungskosten für SSDs liegen schon lange nur noch im Centbereich, die Hersteller senken aber absichtlich ihre Preise nicht, da sie sich wie Idioten über die derzeitigen Gewinnspannen von mehreren tausend Prozent freuen ...).

Du erwähntest ja schon, dass das Internet schon quasi überquillt mit Anleitungen, wie man in der Registry einstellt, dass Installationen automatisch auf einer anderen Partition/Festplatte landen.

Die Windows-Registrierungsdatenbank (meist nur kurz "Registry" genannt) speichert Informationen über Windows und installierte Programme. Aber mehr als das: Das Verhalten der von ihr verwalteten Elemente wird von der Registry aus gesteuert. Sie ist so eine Art Schaltzentrale.

Meist wird, wenn wir etwas auf der grafischen Oberfläche konfigurieren, in Wirklichkeit ein Registryeintrag geändert. Aber die Registry enthält viiiel mehr Konfigurationsmöglichkeiten als die grafische Oberfläche. Einstellpunkte, die der jeweilige Entwickler für ungeeignet oder unnötig für den Anwender erachtet, werden nicht zur grafischen Oberfläche durchgereicht.

Somit ist die Registry ein mächtiges Werkzeug, mit dem sich allerlei (um nicht zu sagen "alles") konfigurieren lässt. Und - du hast es schon erraten - man kann damit auch jeden denkbaren (und auch nicht denkbaren) Schaden am System anrichten.

Deshalb wird allerorten auch empfohlen, sich zunächst ein bisschen in die Registry einzuarbeiten - am besten nutzt man dafür ein Altsystem, das man nach Belieben aufrauchen kann. Und deshalb auch meine Eingangsfrage bei der Antwort.

Man startet die Registry indem man auf den Startbutton klickt (sofern man ein Windows betreibt, das über einen verfügt, also z. B. Vista oder W7 ...) und "regedit" ins Suchfeld eintippt. Dann taucht oben im Startmenü der Eintrag "regedit.exe" auf, den man anklickt. Alternativ kann man auch die Windowstaste drücken und festhalten, dann die Taste "R" hinzudrücken und beide wieder loslassen. Ins erscheinende Ausführen-Feld tippt man ebenfalls "regedit" (ohne die "") ein.

In der Registry selbst findet man zwei Fenster. Im linken die fünf Kategorien "HKEY_CLASSES_ROOT", "HKEY_CURRENT_USER", "HKEY_LOCAL_MACHINE", "HK_USERS" und "HKEY_CURRENT_CONFIG". Klickt man auf den kleinen, dreiecksförmigen Pfeil vor einer Kategorie, öffnen sich weitere Unterpunkte.

Und wie üblich: 8ung, Warnung! Durch Veränderungen an der Registry können allerlei Probleme bis hin zur völligen Untauglichkeit des Systems entstehen. Wer an der Registry Veränderungen vornimmt, trägt die alleinige Verantwortung für all das Schreckliche, das dadurch entstehen kann.

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