Frage von sotnu, 25

Bin auf der Suche nach einem CPU Lüfter für bis 30, max 35 Euro?

Ich suche, wie schon erwähnt, einen CPU Lüfter für max 35 Euro. Wobei eigentlich lieber 30 Euro, da ich höchstwahrscheinlich noch 7 Euro Lieferkosten bezahlen muss, aber es gehen im Notfall auch max. 35.

Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Ich habe jetzt schon ziemlich lange gesucht und bin auf ein paar gekommen, weiss jedoch trotzdem nicht, welchen ich nehmen soll, bzw. ob es noch bessere gibt.

Wenn man z.B Tests von Brocken 2 und Brocken Eco liest, steht da überall das sie 25 bzw. 35 Euro kosten. Das wäre nämlich ein super Preis, wenn man aber aktuell bei Amazon nachschaut, sind sie eher 35 bzw. 45 Euro. Da ich in der Schweiz wohne, kenne ich nur Amazon als Lieferant mit wenig Versandkosten. In der Schweiz sind sie viel zu teuer...

Ich habe bis jetzt 4 gefunden, weiss jedoch ehrlich gesagt nicht, ob die Kühlleistung ausreicht. Vielleicht hat einer von euch, einen von den folgenden Lüftern schon einmal im Betrieb (am besten bei einer CPU mit grosser Wärmeentwicklung und natürlich voller Auslastung) gehabt, oder kann mir von einem besseren berichten.

  • Cooler Master Hyper 412S CPU-Kühler (RR-H412-13FK-R1)

  • Brocken Eco von Alpenföhn

  • Cooler Master T4 CPU-Kühler (RR-T4-18PK-R1)

  • Cooler Master Hyper 212 Evo CPU-Kühler (RR-212E-16PK-R1)

Darum Frage ich euch, kennt ihr einen CPU Lüfter, der auf einen 1156-Sockel passt, der aber (!) leise ist und natürlich auch kühlt. Ich möchte meine CPU übertakten und daher sollte der Lüfter auch kühlen können. Ich habe einen i5 760, falls es jemand interessiert.

Und nur um das nochmals in den Vordergrund zu stellen... ich möchte mir keinen Lüfter kaufen, der dann laut ist, das ist mir wichtig.

Danke schon einmal

Antwort
von AnnaRisma, 25

Hi sotnu,

wat'n, nur EINE Frage?

Zuerst will ich meine Erbsenzählerseite zeigen: Allgemeiner Sprachgebrauch in der IT ist ... "Lüfter" nennt man das Dingens, welches im Normalfall aus Plaste besteht, einen Rotor besitzt und mit Strom betrieben wird. Das gerippte Teil aus Alu oder (seltener) Kupfer, nennt der Techniker "Kühlkörper", und wenn man beides zusammenklemmt oder -schraubt, sagt der Fachmann "Kühler" dazu.

Aber zu deiner Frage: ich gehöre zur "I-Fraktion", "I" (groß-i) wie ignorant ... Ich konnte im Selbstversuch noch nie einen weltbewegenden Unterschied bei Kühlern und Lüftern feststellen - ganz billigen Kram mal ausgenommen.

"Leise" Lüfter sind quasi immer nur deswegen leiser, weil sie langsamer drehen, somit natürlich weniger Luft fördern und ergo weniger "kühlen" ( in Wirklichkeit kühlen Lüfter gar nicht, doch das ist ein anderes Thema ...).

Jetzt kommt aber hinzu, dass unsere modernen Rechner die Drehzahl per PWM-Steuerung an die jeweilige Situation anpassen.

Wenn man jetzt wüsste, bei welcher Kombination die PWM-Steuerung am besten funktioniert, hätte man schon gewonnen. Denn leider gibt es keine eindeutige Norm, die dafür sorgen würde, dass jedes Mainboard jeden Lüfter ideal regeln täte.

Die einzigen mir bekannten Mainboard-Tests, die Rücksicht auf die Lüftersteuerungsfähigkeit nehmen, sind die der Zeitschrift c't - zumindest waren sie es, ich lese heute nur noch relativ selten die Gazetten ...

Jedenfalls brachten diese Tests selten etwas gutes hervor.

Ich selbst kaufe einfach die preisgünstigsten, ausreichend dimensionierten Kühler. Einen guten Ruf haben die Produkte von EKL (Alpenföhn), Listan (be quiet!) und Noctua. Das soll aber um Odins Willen nicht heißen, dass die Teile der anderen schlechter sein müssen.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ein Großteil meines Geräteparks "nur" von Arctic Freezer 7 Pro-Kühlern gekühlt wird (und zwar lautlos) Allerdings betreibe ich auch keine "Raketen" und verwende selten den Originallüfter. Ein tolles Teil war der Arctic Freezer 13 Pro, leider jedoch eine Fehlkonstruktion ... Arctic hätte für den schweren Boliden eine neue Halterung designen müssen, die vom Freezer 7 übernommene war einfach unterdimensioniert ... Aber die Idee mit dem kleinen Zusatzlüfter zur Kühlung der Spannungsregler war genial!

Die Antwort erstellte ich diesmal am Smartphone, Tippfehler also bitte ignorieren ... Denke an die I-Fraktion ...

Kommentar von sotnu ,

Ja dieses mal nur eine, aber es folgen noch andere die nächsten Tage :-)

Und ok, das mit dem Lüfter und Kühlkörper werd ich mir merken.

Aber sollten die Lüfter nicht ne eigene Einstellung übernehmen, per Software oder so ? Aber im Notfall kann man die ja ändern, wenn ich mich recht erinnere, kann man eine Lüfterkurve im Bios einstellen.

Aber zum Nutzen: Ein bisschen was müssen die ja können, sonst würde sie ja niemand kaufen. Die meisten die Lüfter kaufen und ihn somit höchstwahrscheinlich auch selbst einbauen, werden dann wahrscheinlich auch Temperaturfortschritte überprüfen wollen. Und es gibt ja auch Unternehmen, wie z.B Tomshardware, die das beruflich testen, bei denen man oftmals auch gute Test nachlesen kann. Ich wäre mit 10° Unterschied absolut zufrieden.

Da ich ja übertakten möchte und die Temperatur bei z.B LinX schon auf 72° steigt (bei Prime95 auf ca. 69°), muss ich ja fast einen neuen Lüfter haben. Gut, bei spielen werden die Kerne max. 61° heiss, aber das ist auch nicht gerade wenig.

Also entweder neuer Lüfter für 30 Euro oder nicht übertakten.

Aber so ein Kühler mit zusätzlichem Lüfter für die Spannugnswandler, wäre schon ziemlich gut, davon gibt es aber, glaube ich, nicht so viele. Mir ist da zumindest keiner bekannt. kenen mich da aber auch nicht so aus.

Aber ich denke der Lüfter reicht bei mir nicht aus, also diesen Freezer 7 Pro, oder was denkst du ?

Mir fällt aber gerade ein, dass ich auch noch herausfinden muss, ob mein Board zum übertakten geeignet ist.

So... und jetzt gehe ich einen Film schauen...danke für die Antwort.

Kommentar von AnnaRisma ,

Ich wollte den Freezer auch gar nicht empfehlen, bin ja bekannt dafür, dass ich quasi keine Empfehlungen gebe (es fand sich bisher einfach noch kein Hersteller/Händler etc., der bereit gewesen wäre, mich dafür zu schmieren ...).

Das Problem bei der PWM-Steuerung besteht schlicht darin, dass viele Boards über eine miserabel ausgeführte verfügen. Wichtig ist, dass die Lüfterdrehzahl bei ALLEN Betriebsbedingungen PASSEND justiert wird. Bei Ruhebetrieb soll der Lüfter ganz langsam drehen (er könnte auch stehenbleiben, es muss nur sichergestelt sein, dass er - wenn nötig - auch bei geringer Belastung wieder anläuft), je stärker die Belastung, umso schneller soll er drehen - aber eben nicht schneller als nötig um die vorgegebene Temperatur nicht zu überschreiten).

http://www.heise.de/ct/hotline/Leise-Luefter-finden-1393457.html

Wie dort auch angesprochen, sollten Lüfterkennlinie und PWM-Auslegung des Mainboards zusammenpassen. Bei einem Mainboard, das nur bis zu 30% runterregelt, kann es Sinn haben, einen von Haus aus langsam drehenden Lüfter einzusetzen, wenn dessen Kühlleistung dann bei Volllast nicht ausreicht, wird es fatal!

Wie soll man als "Endverbraucher" aber auf Anhieb die optimale Kombination erwischen, wenn niemand diesbezüglich testet. Soll ich mir hundert Mainboards und hundert verschiedene Kühler kaufen, um die optimalen Kombinationen zu finden?

Zum Glück ist in der Praxis alles halb so wild. Auch wenn man nicht die optimale Kombination erwischt, lässt sich bei guten Mainboards in aller Regel ein guter Kompromiss bei den Einstellungen im BIOS finden. Solche Pedanten wie ich, die absolut nicht tolerieren, dass der PC ein hörbares Geräusch erzeugt, tun sich dann aber schon ein bisschen schwer ...

Kommentar von sotnu ,

Hmm, komisch, das ist ja wirklich nicht gerade optimal gelöst. Ich bin ja eigentlich auch ein Freund von leisen PC's.

Wenn ich mir jetzt aber so die Lüfterdrehzahl bei mir ansehe, muss irgendwas nicht stimmem. Der dreht angeblich die ganze Zeit mit 2200 Upm, selbst wenn die CPU nur 38° ist. Aber stört mich nicht, solange Temperatur und Lautstärke ok sind. Vielleicht sollte ich mal die Wärmeleitpaste wechseln... nach 5 Jahren.

Antwort
von sdeluxe64, 18

AnnaRisma hat schon recht, Arctic Kühler sind schon nicht schlecht vorallem gibt es sie in allen Preisklassen. Ich hatte selbst den einen oder anderen, aber mein letzter belüftete PC hat einen Scythe Katana 3 und da bleibt meine CPU trotz übertaktung um 800Mhz pro kern auf max. 65° beim zocken. Ich empfehle also den Scythe Katana 3 oder 4, der 3 kühlt zusätzlich durch seine Schräge meinen Ram! ;-) 


Kommentar von sotnu ,

Danke für die Antwort.

Aber wichtig wäre mir, dass er nicht zu laut ist. Hört man den gut ? Also ich bin wirklich jemand der es leise mag.

Kommentar von sdeluxe64 ,

Es geht im Idle kaum hörbar läuft dann mit 1200 U/min und auf Last so um die 2250 U/min, dann hört man ihn auf jedenfall, ist aber nicht lästig! ^^

Kommentar von sotnu ,

Ok. und was hattest du da für eine CPU verbaut ? Und hattest du da beim Gehäuse auch Gehäuselüfter ?

Ach ja, ich sehe gerade, der ist wirklich schräg. sieht für mich so aus, als würde der in die Ecke des Gehäuses blasen, anstatt richtung Lüfter ander hinteren Wand.

Kommentar von sdeluxe64 ,

Da steckt ein AMD Phenom II X4 840 mit 3,2 GHz Basistakt aufgebohrt auf 4 GHz pro Kern drin.

Das mit der Lüfterrichtung ist bei meinem Setup so. Ich habe alle 4 Ram Riegel mit Kühler und Kupfer Pipes mit Kupfer Rippchen ausgestattet die direkt neben der CPU liegen. Jetzt ist der Lüfter des CPU Kühler richtung rückseite dreht und bläst direkt auf den RAM Kühler. Ich hab davon auch noch irgendwo bilder davon auf der Platte! ^^

Kommentar von sotnu ,

Ach so, dann hast du die RAM Riegel wahrscheinlich links von der CPU und nicht rechts. Kannst ja hier mal eins hochladen, wenn du willst. sieht für mich nämlich so aus, als würde der nicht wirklich zum Lüfter blasen.

Kommentar von sdeluxe64 ,

Ne der Ram ist links, du hast das vllt. falsch verstanden. Der Lüfter liegt links, aber bläst nicht links. Naja hier eine weitere Bilder Galerie meines alten Gamer Rechners! ^^

http://postimg.org/gallery/35rqkfvz0/

Kommentar von sotnu ,

Danke für die Bilder.

Genau so habe ich mir das vorgestellt. Leider ist der für mich nciht geeignet, da er nicht direkt zu meinem hinteren Lüfter bläst, sondern in die Gehäusewand.

Schade, hat sich eigentlich ziemlich gut angehört mit den Temperaturen.

Kommentar von sdeluxe64 ,

Dann nimm doch einfach den Scythe Katana 4, da kannste den einen Lüfter einfach umdrehen! ^^

Kommentar von sotnu ,

Ahh, der ist gerade. Den werde ich mir ml genauer ansehen, danke.

Antwort
von FaronWeissAlles, 19

Ich möchte meine CPU übertakten und daher sollte der Lüfter auch kühlen können. Ich habe einen i5 760, falls es jemand interessiert. [...] Mir fällt aber gerade ein, dass ich auch noch herausfinden muss, ob mein Board zum übertakten geeignet ist.

Dir ist klar dass der i5-760 nicht unlocked ist?

Den Freezer 7 Pro hatte ich auch mal (bzw. noch, der kühlt jetzt unseren Office-PC). Zum Übertakten würd ich aber etwas mehr holen. Der eignet sich mehr als leiser und besserer Boxed-Ersatz

Kommentar von sotnu ,

Ach so, gut, dann fällt der schonmal weg.

Und ich kann ja den Baseclock erhöhen, oder nicht ? Das sollte doch übers Mainboard machbar sein.

Aber wenn du den Multiplikator schon erwähnst... kann man das nicht irgendwie umgehen ? Also machen dass der Veränderbar ist. Wäre nämlich wengier kompliziert, finde ich.

Kommentar von AnnaRisma ,

http://www.computerbase.de/2010-08/test-intel-core-i5-760/32/

... und fünf Anmerkungen dazu:

1. Im verlinkten Artikel wird indirekt die Frage aufgeworfen: "Lohnt sich das" und mit "Nein" beantwortet. Ich persönlich meine hingegen: "Nein!"

2. Prime95 taugt als Tool zum Auslasten des Systems nur bedingt, denn im späteren Betrieb erzeugt ja nicht nur die CPU Wärme, sondern auch (und vor allem!) die Grafikkarte, die Festplatten usw., usf., etc. pp. Wenn bei einer Testbelastung mit Prime95 z. B. 70 °C erreicht werden, können es später im richtigen Betrieb leicht über 80 oder weit mehr werden, wenn erst einmal die 300 Watt der GraKa aktiv werden. Diese Wärme wird nämlich in aller Regel im Gehäuse freigesetzt und erschwert so natürlich die Kühlung der CPU enorm! Kurzum: Prime95 reicht zum Testen nicht aus.

3. Prime95 ist im Gegensatz zur gängigen Ansicht zum Auslasten des Systems absolut ungeeignet,

4. Prime95 ist ein untaugliches Tool wenn es darum geht, die Temperatur beim Übertakten zu kontrollieren.

5. Wer Prime95 als Kontrolltool beim Übertakten verwendet, benutzt auch einen Zollstock um die Materialstärke von Folien zu messen!

Kommentar von AnnaRisma ,

Und dass immer irgendwelche - teils sehr verschlungene - Wege existieren, auf denen man übertakten kann, zeigt dieser Artikel: http://www.pcgameshardware.de/Skylake-S-Codename-260925/News/Nicht-K-CPUs-uebert...

Kommentar von AnnaRisma ,

... und dann noch: bitte nicht missverstehen, das soll keine negative Kritik an der Antwort von Faron sein ... würde ich auch nie wagen ... wäre froh, ich hätte wenigstens ein Zehntel seiner Ahnung!

Kommentar von AnnaRisma ,

Habe ich übrigens erwähnt, dass Prime95 völlig ungeeignet ist, um die Temperatur beim Übertakten zu kontrollieren?

Kommentar von sotnu ,

Sehr interessant dieser Artikel. Interessant zu sehen, dass das evtl doch geht (und ich werd das jetzt nicht ausprobieren).

Den anderen Artikel habe ich tatsächlich schonmal gesehen :-)
Aber ich habe eben bei den nvidia Treibern eingestellt, dass der Treiber selbst entscheidet, war die PhysX berechnet ( also auf automatisch) und da wird der Prozessor gewählt, da die Grafikkarte bei aktuellen Spielen immer voll ausgelastet ist (ich nehme an, das ist der Grund). Wenn das nicht ginge, würde ich wahrscheinlich viel schlechtere Bildraten haben, da die Grafikkarte das dann auch noch übernehmen müsste.

Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich die CPU übertakte (und die Grafikkarte). Denkst du nicht, dass da in dem Fall etwas bringen könnte ?

Und zu den Temperaturen und Testprogrammen: Ich habe jetzt Prime95 nur so als Beispiel genommen. Leider habe ich bis jetzt noch keine, für mich zufriedenstellende, Programme gefunden, die Grafikkarte, CPU und Arbeitsspeicher voll auslasten. Es kommt ja nicht nur auf die Temperatur an, ich will ja auch sehen, wie es läuft, wenn alles ausgelastet ist. Das weisst du aber wahrscheinlich.

3dMark habe ich mir mal runter geladen. Das hat eigentlich ganz coole Tests leider sind die ein wenig kurz (sonst aber ein wenig realitätsnäher, wenn es um den Gamingbereich geht).  Dann habe ich noch "Stress my PC" gefunden, das belastet CPU und Grafikkarte voll aus. Nur fängt dann bei mir an die Taktrate von der Grafikkarte einzubrechen. Passiert aber sonst nie im Gaming.

Aber zurück zum Thema. Denkst du nicht, es könnte etwas bringen? Da meine Grafikkarte bei aktuellen Spielen ja immer voll ausgelastet ist und die PhysX somit von der CPU übernommen werden (müssen (auch an dich gerichtet Faron, oder sonst jemand der Lust hat zu antworten)).

Kommentar von AnnaRisma ,

"Lohnt sich das"?

War die oben aufgeworfene Frage. Das ist etwas anderes als "Bringt das was?"

Immer wieder gibt es Situationen, in denen Overclocking sinnvoll sein kann (dann lohnt es sich sogar). Ich betrieb mal einen D 805 und wollte zu der Zeit mein Geld für andere Dinge ausgeben, also übertaktete ich ihn (nur so um 15, 20%) und hatte wirklich längere Zeit meine helle Freude an dem Teil. Ohne Übertaktung fühlte sich das Gesamtsystem stets etwas "klebrig" an, mit lief es seidenweich ...

Überhaupt muss jeder für sich selbst entscheiden. Klar, der elegantere Weg ist, genau DIE CPU zu erwerben, die man leistungsmäßig benötigt, es kann aber immer Konstellationen geben, in denen ein OC Sinn ergibt.

Wenn jemand übertaktet und damit zufrieden ist, bin ich der Letzte, der rummäkelt. Eins nur: ich empfand es stets als unfair, eine CPU, die beim Experimentieren über die Wupper ging, beim Hersteller/Händler gewährleistungsmäßig zu reklamieren ... Klar, die Hersteller/Händler sind uns Kunden gegenüber unfair (man betrachte nur die unverschämt hohen Preise bei SSDs und konventionellen Festplatten - alles Preisabsprachen!), aber mit derselben Unfairness dagegen zu ... kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

Kommentar von sotnu ,

"Lohnt sich das"?

War die oben aufgeworfene Frage. Das ist etwas anderes als "Bringt das was?"

Stimmt, da hast du recht. Manchmal stellt man die Frage einfach nochmals auf eine andere Weise (ob unbewusst oder bewusst), in der Hoffung, dass vlt. doch noch etwas erhofftes dabei heraus kommt :-)

Hmm, mal schauen was ich mache, vlt. übertakte ich "nur" meine GTX 960, vlt. erachte ich es dann nicht mehr als nötig. Zuerst einmal werde ich aber meine alte Grafikkarte übertakten, nur um ein wenig in die "Welt des Übertakten" rein zu kommen. Das selbe mache ich mit der CPU in dem alten Rechner der hier rum steht.

Ich werd mir aber vorsorglich doch mal einen CPU-Kühler aussuchen, damit ich, falls ich einen brauche, gleich einen kaufen kann und nicht mehr suchen muss.


Aber mal sehen, was ich machen werde.

Aber noch eine letzte Frage an dich... Denkst du das Risiko ist hoch, dass die CPU kaputt geht, wenn man es mit der Spannung nicht übertreibt und die Temperatur völlig in Ordnung ist ? Eigentlich sollte sie dann ja nicht kaputt gehen wenn ich nicht gerade das schwarze Schaf unter den CPU's gezogen habe.

Kommentar von AnnaRisma ,

Das ist ja hier eigentlich Farons Antwort :-)

Von mir so viel: Aktuelle CPUs verfügen durchweg über Schutzschaltungen, sie schalten bei zu hohen Temperaturen ab. Mir ist noch nie eine CPU beim Übertakten gestorben. Hier berichteten aber schon Fraganten, dass dies bei ihnen der Fall gewesen wäre. Eine CPU ist eine CPU und kein Lebewesen, Moral ist also fehl am Platz, der "Schaden" wäre rein finanziell - es gibt viele Menschen, die jeden Monat eine entsprechende Summe völlig sinnlos ausgeben ... (oder gar jede Woche ...).

So, nun mach was draus! ;-)

Kommentar von sotnu ,

Hört sich ja schonmal nicht schlecht an. Ich werde aber trotzdem zuerst mit der alten Grafikkarte und dem alten PC ausprobieren :)

Jetzt muss ich mich nur noch ein wenig (oder eher viel) informieren. Vlt. kommt dann ja noch ne Frage auf was man achten sollte usw :-)

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